Foto: Michael Kretschmer (über dts Nachrichtenagentur)

Kretschmer will seine Sachsen länger in den Coronaknast stecken

Sachsens „Führer“ Michael Kretschmer gehört zu den Politikern, bei denen man Angst haben muss, dass sie in der Coronakrise ihren Verstand verloren haben. Aber man muss den armen Kerl verstehen, hat er es doch – mehr als seine Amtskollegen – mit Bürgern zu tun, die ganz besonders renitent und immun gegen verlogene Staatspropaganda sind.

Am liebsten würde er seine frechen und ungehorsamen Untertanen deshalb wohl auch alle in den Knast stecken und dort verfaulen lassen:

Jetzt hat er vor einer generellen Verringerung der Corona-Quarantäne gewarnt. „Omikron ist extrem gefährlich, gerade für ungeimpfte Personen. Daher gibt es keinen Grund für eine generelle Verringerung der Absonderungszeiten“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). Woher er das nun wieder weiß?

Kretschmer kritisierte die laufende als „zu einseitig“. Politiker sollten auch nicht die ersten sein, die Vorschläge zu Quarantäneregeln machen, sondern die Experten des Robert-Koch-Instituts, sagte er. Die Politik solle „nicht den Versuch unternehmen, dem Virus einen politischen Willen aufzuzwingen“, so der Ministerpräsident.

„Medizinische Notwendigkeiten müssen uns leiten, wenn wir diese Pandemie überstehen wollen.“

Nur was ist eine medizinische Notwendigkeit? Zur Zeit liegen etwas über 3500 Patienten mit einem positiven Coronatest auf den Intensivstationen. Vor einem Jahr waren es noch fast 6000.

Was also faselt der Herr Kretschmer wieder? (Mit Material von dts)

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