Symbolbild: Pflegepersonal; Bild: Unsplash

Ab März: Sachsen droht wegen Impfpflicht Kündigungswelle und verstärkter Pflegenotstand

Das Corona-Regime hat ab März eine Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen und der Pflege beschlossen. In Sachsen kündigt sich bereits an, dass die Folgen dieser totalitären Maßnahme verheerend sein werden.

Auch wenn es hierzu noch keine statistischen Grundlagen gibt: Wegen der Impfpflicht ab Mitte März in Sachsen könnten viele Pflegekräfte kündigen. Darauf deutet unter anderem ein Bericht des MDR hin. So haben sich etwa in der Oberlausitz seit Mitte Dezember 30 Prozent mehr Menschen arbeitssuchend gemeldet als im Vormonat. Die meisten kämen aus Gesundheits- und Pflegeberufen und seien dort zurzeit noch beschäftigt, teilte die Arbeitsagentur Bautzen mit. Der Anstieg der Kündigungen führt die Agentur auf die angekündigte Impfpflicht zurück. „Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, meldeten sich vorsorglich arbeitssuchend, da sie möglicherweise ihren Job verlieren könnten“, heißt es hierzu.

Der MDR präsentiert als weiteres Beispiel eine Chefin eines kleinen ambulanten Betreuungsdienstes aus Südwestsachsen, die aus gutem Grund nicht namentlich genannt werden möchte. Auch sie sieht die angekündigte Impfpflicht als Auslöser für den drohenden Exodus von Pflegekräften. Nach dem Bundestagsbeschluss hätten zwei Drittel aus ihrem kleinen Team – alle diese Mitarbeiter seien ungeimpft – sofort kündigen wollen.

Der Vorsitzende des Sächsischer Pflegerat warnt, dass für kleinere Pflegedienste oder kleine stationäre Einrichtungen bereits wenige Kündigungen dazu führen könnten, dass die Versorgung nicht mehr sichergestellt werden könne. Der als Verein organisierte Pflegerat hat für dieses „Problem“ eine nur noch als abartig zu bezeichnende Lösung. Anstatt für die freie Impfentscheidung der vom Verband vertretenen Pflegekräfte einzustehen, lehnt der Trupp von einer berufsbezogenen Impfpflicht ab und macht sich – perverserweise – regierungsdevot für eine „generelle Impfpflicht“ stark und betont: „Die pauschale Ablehnung der Impfung ohne medizinische Gründe ist aus unserer Sicht nicht mit dem Berufsverständnis als Pflegende zu vereinbaren“.

Gegenwehr ist angesagt

Was passiert, wenn sich Bürger nicht mehr dem Corona-Diktat beugen, zeigte sich zum Jahreswechsel unter anderem in den Vereinigten Staaten. Nachdem im September Joe Biden eine Impfpflicht für alle Mitarbeiter der Bundesbehörden und des öffentlichen Gesundheitswesens verhängt hatte und viele amerikanische Krankenhäuser ihr Personal zur Corona-Impfung verpflichteten, quittierten in den vergangenen Wochen Tausende amerikanische Ärzte und Pfleger ihre Jobs. Die Skepsis unter den Klinikangestellten gegenüber den unausgetesteten Corona-Vakzinen ist offenbar dermaßen groß, dass laut einer Untersuchung der US-Gesundheitsbehörde CDC jeder dritte die Impfstoffe ablehnt. Nach den massiven Kündigungen reagiert die Branche und mehrere amerikanische Krankenhauskonzerne hoben die Impfpflicht wieder auf.

Auch in anderen öffentlichen Bereichen, die mit einer Impfpflicht überzogen wurden, hagelte es Kündigungen. In New York etwa quittierten Tausende Polizisten und Feuerwehrleute den Dienst, nachdem der damalige demokratische, hochumstrittene Bürgermeister Bill de Blasio die Impfung für alle Beschäftigten der Metropole zur Pflicht gemacht hatte. In den Krankenhäusern war die Reaktion ähnlich. 1400 Beschäftigte von Northwell Health, der größten Klinikkette im Bundesstaat New York, wollten sich nicht impfen lassen und gaben ihre Stellen auf oder wurden gefeuert. Einige verweigerten die Spritze aus religiösen Gründen, andere aus politischen.

In Deutschland kommt zu der übergriffigen Pflichtimpfung noch die offene Verhöhnung durch Gesundheitsminister Karl Lauterbach hinzu. Der Corona-Hypochonder teilte mit, den angekündigten Bonus für Pflegekräfte in der Corona-Krise nicht für alle Pflegekräfte auszahlen zu wollen. (SB)

 

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