Dank Merkel, Lauterbach & Co: Dreimal so viele Selbstmordversuche bei Jugendlichen

Urlaubsfoto 2021 (Foto: Von Gargonia/Shutterstock

Erschreckend und doch nicht überraschend: Im Zweiten vorn der Merkel-Regierung verhängten Lockdown wollten sich rund 500 Jugendliche das Leben nehmen. Das sind dreimal so viele Selbstmordversuche wie im Vergleichszeitraum Mitte März bis Ende Mai der Jahre 2017 bis 2019. 

Das was viele Maßnahmen-Kritiker vorausgesehen hatten, wird nun durch eine Studie des Uniklinikums Essen, bei der Zahlen von 27 Intensivstationen analysiert wurden, untermauert. Empathielos drückte damals entgegen aller Warnungen von Kinderärzten und Psychologen Alt-Kanzlerin Angela Merkel persönlich die Schulschließungen durch. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nicht nur die Todessehnsucht steigt bei den Jüngsten. Im vergangenen November liefen Kinder- und Jugendpsychatrien in Bayern voll, selbstmordgefährdete Jugendliche mussten auf Matratzen übernachten, weil Betten fehlten. Aus Angst vor dem erneut drohenden Lockdown versendeten Schüler massenhaft Alarmrufe in den sozialen Medien, fürchteten die Rückkehr zum Lockdown im Kinderzimmer.

Schulen, Sportvereine, Hobbys – alles dicht. Jugendlichen und Kindern wurde jede Art der Kontaktaufnahme verboten. Die Politik kriminalisierte ihr natürliches Bedürfnis nach Kontakt und machte sie auch noch für den drohenden Tod von Oma und Opa verantwortlich. Es drohten Bußgelder und wer sich mit Freunden zuhause traf, musste mit einem Besuch der Polizei rechnen. Mit verheerenden psychischen Folgen: Essstörungen wie Magersucht und Bulimie nahmen rasant zu. So wurden 2020 in den Krankenhäusern 60 Prozent mehr Mädchen und Jungen aufgrund einer Adipositas behandelt als im Vorjahr. Die Zahl junger Patienten mit starkem Untergewicht stieg um mehr als ein Drittel. Essstörungen wie Magersucht und Bulimie nahmen um fast zehn Prozent zu, weiß die DAK.

Warnung von Kinderärzten und Psychologen, die die Regierung geradezu anflehten, an das geistige Wohl der Kinder zu denken, prallten an Merkel und Co ab.

Die Politik der Angstmache und der geschlossenen Schulen hatte schwerwiegende Konsequenzen. Beim Online-Unterricht schalteten sich manche Schüler nicht mehr mit Bild zu, einige verschwanden nach und nach aus dem Digital-Unterricht. Eltern sahen sich mit Teenagern konfrontiert, die nicht mehr aus dem Bett aufstehen wollten, Kinderärzte und -psychologen berichteten von Essstörungen, Depressionen und Spuren häuslicher Gewalt.

Wie unverhältnismäßig Kinder und Jugendliche in ihren Rechten auf Bildung und freie Entfaltung beschnitten wurden, zeigen laut Bild folgende Zahlen: In Deutschland starben in der Pandemie 113.368 Erwachsene „an oder mit Corona“. Dem stehen 38 verstorbene Kinder und Jugendliche unter 20 gegenüber. Die meisten von ihnen hatten Vorerkrankungen.
Auf schnelle Hilfe können die durch die Corona-Maßnahmen betroffenen psychisch kranken Jugendlichen nicht hoffen. Die Wartelisten sind lang, viele können erst nach Monaten behandelt werden und die meisten psychische Erkrankungen dürften vorerst unentdeckt bleiben. Eine Generation völlig verstörter Kinder und Jugendlicher startet ins Leben. Bedanken kann sie sich bei Angela Merkel und ihrer Gefolgschaft. (MS)