2-G-Plus: Lauterbach will die Gastronomen abschießen

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Es ist beschlossen. Der Herr Lauterbach missbraucht seinen neuen Posten, um die Gastronomie endgültig in den Ruin zu treiben, denn ohne Lockdown gibt es kein Geld vom Steuerzahler, seine neue 2-G-Plus-Regelung aber bedeutet den finanziellen Tod der Restaurant- und Kneipenbetreiber:

Vor dem anstehenden Bund-Länder-Treffen hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die Corona-Situation in der Gastronomie beklagt. „Wir müssen noch einmal die Kontakte beschränken“, sagte er bei RTL Direkt. „Da ist insbesondere angedacht, dass wir in den Innenräumen der Gastronomie, dass wir da noch mehr Sicherheit wollen und dass man dort nur noch eintreten kann, wenn man zwei Mal geimpft und getestet ist.“

Nur noch Geboosterte könnten so rein. „Die Gastronomie ist ein Problembereich, da sitzt man ohne Maske oft für Stunden.“ Sollten die Fallzahlen steigen, müsste man weitere Kontaktbeschränkungen beschließen: „Zum jetzigen Zeitpunkt sieht es so aus, dass die Kontaktbegrenzungen, die wir haben, wenn wir das noch einmal ergänzen um die 2G+ Regel, dass wir dann also die Infektionsdynamik so abfedern können, dass wir gar nicht in den Bereich gar nicht kommen.“

Unterstützung erhält Lauterbach – natürlich – von den Grünen:

Deren Gesundheitsexperte Janosch Dahmen hat Bund und Länder vor Corona-Beratungen am Freitag ebenfalls zu schärferen Maßnahmen aufgefordert. „Eine bundesweite 2G-plus-Regel wäre der Minimalschutz, notwendig wären deutlich weitergehende Kontaktbeschränkungen“, sagte er dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe). „Entweder braucht es möglicherweise weitgehende systematische Schließungen von Betrieben aller Branchen oder Indoor-Sportstätten wie etwa von Fitnessstudios. Je nach Lage könnte dies Messen, Veranstalter, Dienstleister und Einzelhändler betreffen.“ Hierfür wäre es nötig, dass der Bund die epidemische Lage wieder feststellt. „Vermeiden ließen sich diese Lockdown-Maßnahmen wenn überhaupt nur, wenn die Definition eines vollständigen Impfschutzes umgehend angepasst würde und zukünftig also nur noch Menschen mit Boosterimpfung beziehungsweise frisch zweifach Geimpfte als vollständig geimpft gelten“, sagte Dahmen.

„Dies scheint vor dem Hintergrund der stark zunehmenden Omikron-Welle der einzige Weg zu sein, alle Bereiche mit hinreichendem Schutz weiter offen zu halten.“ Zudem brauche es eine FFP2-Maskenpflicht überall dort, wo Menschen in Innenräumen zusammenkommen. Dahmen erwartet, dass Deutschland von der Omikron-Welle stärker getroffen werden könnte als andere Länder.

„In Ländern wie Großbritannien, Frankreich und Italien ist die Impf- und Genesenenquote deutlich höher als hierzulande“, sagte der Grünen-Politiker. „Zudem gibt es in Deutschland eine vergleichsweise große Impflücke bei älteren Menschen mit der Gefahr für einen schweren Verlauf.“ Auch insgesamt sei die Bevölkerung hierzulande älter.

„Darauf müssen Bund und Länder mit einschneidenden Maßnahmen reagieren.“

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) reagiert logischerweise mit Entsetzen auf Pläne von Bund und Ländern, in der Gastronomie bundesweit die Regel 2G-Plus einzuführen. „Flächendeckend 2G-Plus wäre eine Katastrophe für Kneipen und Restaurants“, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes, Ingrid Hartges, der „Bild“ (Freitagausgabe). Hartges warnte, Wirte dürften nicht die Leidtragenden sein, wenn die Regierung „offenbar Anreize für die dritte Impfung“ schaffen wolle.

Statt dessen müssten Bund und Länder die Impf- und Testkapazitäten sofort ausbauen, „damit diese zermürbende Situation schnellstmöglich beendet wird“, sagte die Gastronomin der „Bild“.

Natürlich wie immer die falsche Schlussfolgerung, da die Impferei und Testerei ja eben überhaupt nichts bringt. Sie bleiben alle in der Falle stecken, die sie sich selber gebaut haben.

Aber vielleicht haben die Gastronomen dann ja Zeit, spazieren zu gehen, wenn sie ihre Lokalitäten schließen müssen. (Mit Material von dts)