Foto: Valery Sidelnykov/Shutterstock

Jouwatch sucht DEN Parlamentspoeten

Die Welt geht unter, Deutschland steht vor dem Ruin, Hunger und Elend kommen auf uns alle zu. Shit happens.

Denn es gibt viel Wichtigeres. Don Alphonso schreibt in der „Welt“:

„Als würden regierungsnahe Sender nicht reichen, wünscht sich Frau Göring-Eckardt eine Parlamentspoetin – früher nannte man so etwas Hofschranzen. Wenn wir schon absolutistische Regimes kopieren, brauchen wir unbedingt eine Staatsmätresse.“

Aber warum denn so garstig, lieber Don. So ein Hofnarr hat doch auch was, kann er doch den Politdarstellern im überflüssigen Kasperletheater (böse Zungen behaupten gar, beim Bundestag handele sich um ein Affentheater) den Zerrspiegel vorhalten.

Unterstützen wir doch die Initiative von Frau Göring-Eckardt und servieren dem Maskenballermännern und -Frauen im Reichstag ein paar duschgeknallte Volkspoeten, damit die Abeordneten in einer geheimen Abstimmung den passenden Quatschkopp wählen und so dem Steuerzahler noch mehr Kohle abpressen können.

Heinz Erhardt zum Beispiel wäre wohl am besten dafür geeignet, den Damen und Herren aus der parlamentarischen Parallelgesellschaft den Narrenhut überzustülpen. Da er aber nicht mehr unter uns weilt, hier sein Nachlass:

Ich finde solche, die von ihrem Geld erzählen
und solche, die mit ihrem Geiste protzen
und solche, die erst beten und dann stehlen,
ich finde solche, Sie verzeihn, zum Kotzen.

In diesem Sinne: Jouwatch sucht den Parlamentspoeten. Bewerbungen (also Gedichte, Verse, Reime, dumme Sprüche) bitte an jouwatch@web.de

Die besten werden wir veröffentlichen und an den Bundestag schicken.

 

 

 

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