Marco Wanderwitz (Bild: IMAGO / Metodi Popow)
Marco Wanderwitz (Bild: IMAGO / Metodi Popow)

Ossi-Hasser Wanderwitz fordert Verbot der AfD

Der ehemalige Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, ist aus der Wahldebakel-Versenkung aufgetaucht und versprüht wieder einmal pures Gift. Dieses Mal hetzt er ausnahmsweise nicht gegen Ostdeutsche, sondern fordert gleich mal das Verbot einer demokratisch gewählten Partei, um so die einzige Opposition, die diese Land noch hat, auszuschalten. Seiner Ansicht nach sei es „höchste Zeit für ein Verbotsverfahren“ gegen die AfD. 

Der ehemalige Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, scheint sein Wahldebakel – sprich den Verlust seines Direktmandates an seinen AfD-Konkurrenten bei der letzten Bundestagswahl, noch nicht verarbeitet zu haben. In einem Interview mit der linkslastigen Freien Presse fordert der CDU-Parteisoldat nun – nachdem er vor der Wahl in unerträglicher Weise gegen die Ostdeutschen Bürger gehetzt hatte – die AfD zu verbieten.

In den Augen des ehemaligen Ostbeauftragen der Merkel-Regierung handelt es sich bei der AfD um eine „rechtsradikale Partei“. Wanderwitz sprach sich für die Einleitung eines Verbotsverfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die AfD aus, da er glaubt, von ihr gehe eine „große Bedrohung für die Gesellschaft“ aus. Der Chef-Hetzer der CDU attestiert der AfD „Niedertracht und Boshaftigkeit“, mit der die „gerade in Sachsen erstarkten Rechtspopulisten“ die „sogenannten Montagsspaziergänge für ihre Zwecke ausnutzen“. „Die Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung ist groß“, trompetet der Kreischef der Zwickauer CDU unwidersprochen in die linke Presselandschaft.

Alexander Wiesner (AfD), Mitglied des sächsischen Landtages, bewertet den jüngsten Ausfall Wanderwitz mit nachfolgenden Worten:

„Der ehemalige Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU), forderte in einem Interview mit der linkslastigen Freie Presse ein Verbot der AfD.
Unter anderem sprach der politisch tief gefallene Unionler von „Niedertracht und Boshaftigkeit“, mit der die konservative Opposition, gerade in Sachsen, die Montags-Spaziergänge für ihre Zwecke nutze.

Zur Erinnerung: Bis 1989 gab die Regierung vor, wofür demonstriert wird. Jedoch entscheidet in einer Demokratie der Bürger frei, wofür oder wogegen er demonstriert. Hier offenbart sich, dass der Ex-Ostbeschimpfungs-Beauftragte den Begriff Demokratie nicht verstanden hat.

In einem Interview im vergangenen Mai hatte er davon gesprochen, dass Teile der mitteldeutschen Wählerschaft für die Demokratie verloren seien. Dabei hatte er nur sein Spiegelbild falsch gedeutet!

Die Quittung folgte zur Bundestagswahl. Mit Pauken und Trompeten verlor er das Direktmandat an den AfD-Herausforderer Mike Moncsek. Dazu seine Ämter als Ostbeauftragter der Bundesregierung und als Parlamentarischer Staatssekretär. Danach verschwand der stark in Ungnade gefallene in der Versenkung.

Sein mediales „Comeback“ ist geprägt von politischer Rat- und Hilflosigkeit. Den Verlust seines Direktmandates hat er immer noch nicht verkraftet. Um wieder einen Hauch von Rückhalt in der eigenen Partei zu erlangen, startet er den verzweifelten Versuch, den allerletzten Rest an innerparteilicher Bedeutung zu erhalten: den Griff zur Verbotskeule und der damit verbundenen Ausschaltung der AfD als politische Konkurrenz.
Ein unwürdiges Verhalten eines schlechten Verlierers.“ (SB)

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