Sind die Sachsen resistent gegen das Coronavirus?

Foto: Timeckert/Shutterstock

In keinem Bundesland gibt es so viele aufrechte und renitente, also freie Bürger wie in Sachsen. Der paranoid gewordene Kretschmer kann einem eigentlich nur noch leid tun. Aber was ist mit den Sachsen eigentlich los, dass sie weder Tod und Teufel und vor allen Dingen das Virus nicht fürchten, sich deswegen auch nicht impfen lassen wollen?

Sind das wirklich nur die vielen Spaziergänge, die frische Luft, die die Sachsen immun gegen Corona macht? Oder steckt da etwa was in ihren Genen, das noch nicht erforscht wurde?

Auf jeden Fall sind die Profeure der Pandemie ziemlich entsetzt und genervt und drehen deshalb am Rad:

So genannte Experten sehen die bundesweit niedrigste Inzidenz in Sachsen bei den Corona-Neuinfektionen als Momentaufnahme an, die sich bald ins Gegenteil verkehren könnte. „Der Rückgang der Fallzahlen in Sachsen ist auf den seit Ende November bestehenden Teil-Lockdown zurückzuführen“, vermutet der Leipziger Epidemiologe Markus Scholz dem Nachrichtenportal Watson. „Dieser führte nach unseren Schätzungen zu 50 Prozent Kontaktreduktion bei den Erwachsenen und zur Vermeidung von ca. 3.000 Todesfällen.“

Selten so gelacht. Die Sachsen haben sich einen Teufel um den Teil-Lockdown geschert. Das also kann nicht der Grund sein.

Doch Scholz „spinnt“ weiter:

Damit sei die Delta-Welle gebrochen worden. Allerdings sei dieser Trend trügerisch. Er erwarte auch für Sachsen in Kürze einen deutlichen Wiederanstieg der Fallzahlen wegen Omikron und ergänzt: „Ich rechne sogar damit, dass die Omikron-Welle Sachsen besonders hart treffen wird, da die Impfquote noch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt.“

Diese fehlenden Impfungen würden die Infektionslage in Sachsen stark anheizen, sagte Scholz. Und sie würden die Infrastruktur gefährlich belasten, etwa durch Personalausfälle aufgrund von Klassen- oder Schulschließungen. „Sachsen hat also bis auf den früheren Teil-Lockdown nichts besser gemacht, sondern wird in Kürze wieder schlechter dastehen als andere Bundesländer“, so der Epidemiologe.

Und dann? Wer die Sachsen kennt, weiß, dass sie ganz besonders „gefährlich“ sind, wenn sie verschnupft sind. Das ist wohl das Problem von Kretschmers Epidemiologen. (Mit Material von dts)

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Bernd Schulze sen.
Bernd Schulze sen.(@bernd-schulze-sen)
15. Januar 2022 12:25

Nach der Logik der Studienabbrecher und dem FDJ Ehrenmitglied Olaf, müssten die Spaziergänger deutlich weniger werden. In den Krankenhäusern danach sämtliche Stationen mit Corona belagern und die Beerdigungsunternehmen Sonderschichten schieben. Damit Sie sich auch ja anstecken, werden jetzt auch die Magdeburger Spaziergänger drangsaliert. 1.50m Abstand und Maske und auch durch die Stand darf man nicht schlendern, sondern nur auf einem Platz. Wenn mehrere Tausend wieder zusammen kommen, haben die gewaltbereiten und danach Süchtigen Volkspolizisten zuwenig Leute, also wird man die Leute einkreisen und da dann die Abstände nicht eingehalten werden können, auflösen und natürlich die Personalien aufnehmen. Wie üblich wird… Weiterlesen »

Causa
Causa(@causa)
15. Januar 2022 12:06

liebe Sachsen!
Seid Eurer Geschichte treu. Sachsen war das Zentrum des Widerstandes gegen die DDR!
Von Euch kam die Freiheit wieder!