Entsetzen beim Corona-Regime: 46 Prozent mehr Montags-Demonstranten gegen Maßnahmen

Für Freiheit und Selbstbestimmung; Foto von unsplash.com/photojournalism
Für Freiheit und Selbstbestimmung; Foto von unsplash.com/photojournalism

Berlin – Erinnert sich noch jemand an das Jahr 1989? Da haben Demonstranten einen Unrechtsstaat zu Fall gebracht. Ähnlichkeiten sind natürlich rein zufällig, aber auch diese Regierung reagiert völlig hilflos, panisch und mit zunehmenden Hass-Attacken auf die eigenen Bürger.

Der Grund: Die Anzahl der Teilnehmer an Montagsdemos gegen Corona-Maßnahmen ist in den vergangenen Wochen um 46 Prozent gestiegen. Am 27. Dezember beteiligten sich laut Bundespolizei noch 179.200 Personen an insgesamt 967 Demos, am 3. Januar waren es schon 236.000 bei 1.090 Demos und am vergangenen Montag 261.400 Teilnehmer bei 1.309 Demos, berichtet die „Bild am Sonntag“. Vor der Infektionswelle im Herbst waren es nach Einschätzung der Behörden noch weniger als 10.000 Demonstranten.

Und diese Reaktion ist so typisch für Despoten:

Unter die friedlichen Demonstranten mischen sich, laut Verfassungsschutz und linksradikaler Politiker angeblich immer häufiger Rechtsextremisten und Reichsbürger. Bayerns Innenminister Joachim Hermann (CSU) will das nicht tolerieren, sagte der „Bild am Sonntag“ dazu: „Meine ausdrückliche Warnung richtet sich auch an die extremistischen Brandstifter, die zunehmend die Proteste für ihre Zwecke ausnutzen wollen. Unser Verfassungsschutz hat hier insbesondere Rechtsextremisten im Visier.“

Immerhin: Man dürfe das Protestgeschehen aber nicht pauschal verteufeln, so Herrmann. Das könne die Fronten weiter aufheizen. Auch Bundeskriminalamt und Verfassungsschutz haben die Extremisten verstärkt unter Beobachtung.

Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte der BamS, dort seien „extra interdisziplinäre Strukturen geschaffen worden, um gegen Straftäter und Extremisten in der Bewegung effektiv vorzugehen“.

Es geht hier in erster Linie darum, diese neue, nicht kontrollierbare Bewegung mit altbackenen Sprüchen zu spalten. Aber ob dieses durchsichtige Manöver noch was bringt, darf bezweifelt werden.

So lange die Politik so uneinsichtig bleibt und die Sorgen und Nöten ihrer Bürger missachtet, wird es auch Spaziergänge geben. Sind ja auch gut für das Immunsystem. Oder ist gerade das das Problem für Herrmann & Co? (Mit Material von dts)