Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Nach der Pandemie ist vor der Pandemie

+++ Das Blatt wendet sich. Das Pandemie-Narrativ ist nicht mehr aufrecht zu erhalten, auch wenn sich die deutsche und die österreichische Regierung daran klammern wie ein Ertrinkender an den rettenden Strohhalm. Großbritannien will die Pandemie diesen Monat noch für beendet erklären. In den Niederlanden, in Israel, in Spanien, in den USA – überall wendet sich das Blatt. Auch wenn man noch nicht genau wissen kann, wann die deutsche und die österreichische Regierung klein beigeben werden: Sie werden klein beigeben. Das wird mit Sicherheit einige personelle Konsequenzen nach sich ziehen – und dann wäre diese Pandemie Geschichte. Was allerdings lange nicht Geschichte werden wird, ist die Analyse dessen, warum in den vergangenen beiden Jahren so katastrophal schiefgelaufen ist, was dann schiefgelaufen ist. Das dürfte momentan die größte Sorge der Politik sein. Das wiederum erklärt, warum sie sich nach wie vor an ihr Seuchen-Narrativ klammert. Sie muß Zeit gewinnen, eine Lösung für sich finden. Ein inexistenter Experte für Fallen aller Art erklärte, daß es keine Möglichkeit mehr gibt für das politisch verantwortliche Personal, sich aus der selbstgebastelten Falle zu befreien, ohne einen hohen Preis dafür zu bezahlen. Er bemühte einen Begriff aus dem Wortschatz der Linken: Das grundsätzliche Problem der beiden vergangenen Jahre sei „struktureller Natur“. Der Nannystaat selbst, der sich über Jahrzehnte hinweg herausgebildet habe, und der mit dem Anspruchsdenken der Bürger korrespondiere, habe in den vergangenen beiden Jahren gezeigt, wie anfällig er dafür ist, sich unversehens in eine Diktatur zu verwandeln – und wie wenig der Bürger gefeit ist gegen die medialen Möglichkeiten des Staates, eine Massenpsychose zu etablieren, wenn erst einmal die Gewaltenteilung geschleift worden sei. Es dürfe kein Stein mehr auf dem anderen gelassen werden bei einer solchen Analyse. Tatsächlich müsse alles auf den Tisch. Das deutsche Grundgesetz sei schon ganz gut. Jedoch fuße es auf der inzwischen überkommenen Unterstellung, daß, wer in die Politik gehe, es täte, um dem Wahlvolk einen Dienst zu erweisen. Inzwischen gehe es den Gewählten jedoch hauptsächlich darum, sich für gutes Geld in die Dienste einer globalistischen Agenda stellen zu lassen, und nicht mehr darum, die Interessen ihrer Wähler zu vertreten. Ein deutliches Indiz dafür, daß dem so ist, sei die Tatsache, daß nicht mehr das gesprochene Wort, sondern das gebrochene Wort gelte – und daß die Regierung auf das Recht derjenigen spucke, die ihre Stimme für die einzige reale Oppsoitionspartei abgegeben hatten, sich parlamentarisch so vertreten zu lassen wie ihre eigenen Wähler. Zwar wisse er noch nicht genau, wie das völlig entgleiste System Bundesrepublik wieder auf die richtige Schiene gesetzt werden könnte, aber so viel sei klar: Geschehen müsse es, wenn Rechtsstaat, Freiheit und Demokratie wieder die Geltung erlangen sollen, die sie nach dem Grundgesetz zu haben hätten. Nach dem Ende der Pandemie mit den Protesten aufzuhören, sei daher nichts anderes, als den politisch Verantwortlichen eine Verschnaufpause zu gönnen, die sie todsicher dazu nutzen würden, sich für den nächsten Angriff auf die bürgerlichen Grundrechte zu sammeln, etwa durch die Ausrufung eines Klimanotstandes. Die entsprechenden Hindernisse dafür habe das Bundesverfassungsgericht bereits aus dem Weg geräumt. +++

+++ Das Meinungsforschungsinstitut INSA hat im Auftrag von Boris Reitschuster 1.004 geimpfte Personen zu Nebenwirkungen befragt. Das Ergebnis ist erschütternd. Gunter Frank berichtete bei „Achgut“ darüber. „15 Prozent der Befragten gaben an, dass sie an starken Nebenwirkungen litten; auf die 57,6 Millionen Geimpften hochgerechnet sind das 8,64 Millionen.“ – und das bei „Impfstoffen“, die nachweislich so gut wie nicht wirken gegen das, wogegen sie verabreicht worden sind. Die Intensivmitarbeiterin einer sehr großen Klinik habe von ihren Erfahrungen und Beobachtungen während der vergangenen beiden Jahre berichtet und alle Befürchtungen bestätigt. Es habe viele falsche Covid-Diagnosen gegeben und als Resultat davon wiederum jede Menge Patienten in unbegründeter Todesangst. Dazu Covidpatienten, die viel zu häufig Horrorbeatmungen mit Todesfolge ausgesetzt worden seien, gerade in der ersten Welle im Frühjahr 2020. Einem Kollegen, der jahrelange Erfahrung in der Auswertung von Statistiken habe, sei aufgefallen, daß das statistische Bundesamt in einer aktuellen Pressemitteilung eine deutliche Übersterblichkeit behauptet, die seit September 2021 auffällig geworden sei. In der Kalenderwoche 48/21 habe die Sterblichkeit um 28 Prozent gegenüber der gleichen Woche in den Jahren 2017 bis 2020 zugenommen. Andernorts wurde berichtet, daß Ärzte festgestellte Nebenwirkungen sehr selten an die dafür vorgesehenen Stellen meldeten, da es für solche Meldungen keine Vergütung gibt, der Zeitaufwand für eine einzige solcher Meldungen aber etwa 20 Minuten betrage, in denen sich stattdessen 5 Patienten lukrativ impfen ließen. Ein inexistenter Experte für Leben & Gerechtigkeit sagte, wenn es zutrifft, daß die Regierung eine Impfpflicht durchsetzen wollte, obwohl ihr bekannt gewesen ist, wieviele Patienten eine solche nur geschädigt oder gar nicht überleben würden, erhalte der Protest gegen die Regierung noch einmal eine ganz andere Qualität und Dringlichkeit. +++

+++ Plötzlich spielt der Inzidenzwert keine Rolle mehr. Vor wenigen Wochen hieß es noch, da, wo die AfD stark ist, sei auch der Inzidenzwert besonders hoch. Insinuiert wurde, daß es sich dabei um eine Kausalität handele. Als Negativbeispiel wurde das vermaldedeite Bundesland Sachsen genannt. Daß Sachsen aktuell nicht mehr in den Hetzmedien vorkommt, obwohl die AfD dort noch immer stark ist, erklärt ein inexistenter Experte für Diffamierung & Absicht damit, daß der sächsische Inzidenzwert aktuell 60 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt liege und sich daher nicht zur Hetze gegen die Sachsen gebrauchen lasse. +++

+++ Die europäische Arzneimittelagentur EMA notiert nach einem Jahr Massen-Gentherapie mit mRNA-„Impfstoffen“ einen Anstieg von 924 Prozent bei Herzmuskelentzündungen (Myokarditis) – und bei Herzbeutelentzündungen (Perikarditis) sogar einen Anstieg um 1.480 Prozent. Vor diesem Hintergrund erhalte die anhaltende Debatte um die Einführung einer Impfpflicht in Österreich und Deutschland endgültig eine monströse, verbrecherische Dimension, wie ein inexistenter Experte für Menschheitsverbrechen kommentierte. +++

+++ BMW-Entwicklungschef Weber kündigte neue Verbrennungsmotoren an und korrigiert insofern die Linie, künftig nur noch E-Autos produzieren zu wollen. Bundesverkehrsminister Wissing (FDP) plädierte unterdessen für den kompletten Ausstieg aus dem Verbrenner. Ein inexistenter Experte für Naivität erklärte, wer angesichts des nahenden Endes der globalen Kobalt-Vorkommen in etwa zehn Jahren und der benötigten Strommengen für einen komplett auf Elektrizität umgestellten Automobilmarkt noch immer behaupte, es gehe lediglich darum, den Individualverkehr „umweltfreundlicher“ zu machen, müsse mit dem Klammerbeutel gepudert sein. In Wahrheit gehe es um die Abschaffung des massenhaften Individualverkehrs in der westlichen Welt. +++

+++ Windkraft: Einem aufmerksamen Beobachter der Energiewende ist aufgefallen, daß sich Windräder bei Flaute nicht drehen. Als er weiterdachte, fiel ihm auf, daß es keine Rolle spielt, ob sich 100 Windräder nicht drehen oder ob sich 100.000 Windräder nicht drehen. Ein inexistenter Experte für Grüne & Windstille riet dem aufmerksamen Beobachter dazu, seine Beobachtung dem Wirtschafts- und Klimaministerium von Robert Habeck mitzuteilen, da man dort am massiven Ausbau der Windkraft arbeite. Gut möglich sei, daß der Minister mit dem alarmierenden Phänomen noch nicht vertraut sei. +++

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