Kuhs: „Impfpflicht soll möglichst rasch durchgedrückt werden“

Kuhs: "Gilt ein Wortbruch nichts mehr? "

In einem viralen Video (226 T Views auf Facebook, 91 T auf YouTube) aus dem Europaparlament geißelt der EU-Abgeordnete Joachim Kuhs (AfD) den deutschen Sonderweg in Sachen Impfpflicht: „Eine Impfpflicht lässt sich offensichtlich immer weniger begründen, je weiter die Zeit fortschreitet.“

 

Liebe Mitbürger,

raten Sie mal, von wem wohl folgendes Zitat zur allgemeinen Corona-Impfpflicht stammt: „Das sollten wir nicht tun. Unsere Politik würde voll wortbrüchig, unsere Glaubwürdigkeit wäre verloren.“ Zitat Ende. Die Lösung lautet: Karl Lauterbach! Sie haben richtig gehört, diese Sätze hat der heutige Bundesgesundheitsminister vor einem halben Jahr, nämlich am 12. Juli 2021, auf seinem offiziellen Twitter-Kanal abgesetzt.

 

Ist Karl Lauterbach die Glaubwürdigkeit der Politik mittlerweile egal? Gilt ein Wortbruch nichts mehr? Heute trommelt er jedenfalls vehement FÜR eine Impfpflicht. Und die Impfpflicht soll möglichst rasch durchgedrückt werden.

Vor wenigen Tagen lies der Gesundheitsminister mit einem bemerkenswerten Satz aufhorchen. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte er, Zitat: “Die Impfpflicht muss schnell kommen. Wir können nicht darauf warten, dass eine Impfpflicht überflüssig wird, weil wir eine sehr hohe Durchseuchung der Bevölkerung haben.“ Zitat Ende.

Wie, liebe Mitbürger, sollen wir diesen Satz verstehen? Sollen schnell noch alle Bürger – auch gegen ihren Willen – geimpft werden, bevor sich eine Impfpflicht aufgrund der hohen Durchseuchung nicht mehr begründen lässt? Schon jetzt nehmen die sogenannten Impfdurchbrüche zu, also die Fälle, in denen die Impfung offensichtlich versagt hat. Hinzu kommt, dass eine Infektion mit der Omikron-Mutation meist deutlich milder verläuft, als mit den vorhergegangenen Virus-Varianten, das belegen Studien aus Südafrika aber auch aus Großbritannien und Israel.

Der Virologe Klaus Stöhr ist überzeugt, dass es in Richtung Ende der Pandemie geht. Er plädiert daher dafür, den Fokus auf Zahlen und Fakten, anstatt auf Emotionen und Vermutungen zu richten.

Hinzu kommen die Nebenwirkungen der Impfung. Ein aktueller Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts zeigt, dass – anteilbereinigt – bei mRNA-Impfstoffen 18 mal so viele Meldungen von mutmaßlichen Nebenwirkungen und sogar 21 mal so viele Meldungen von Todesfällen eingegangen sind, wie bei allen anderen Impfstoffen in den letzten 20 Jahren!

Fazit: Eine Impfpflicht lässt sich offensichtlich immer weniger begründen, je weiter die Zeit fortschreitet. Weshalb also, Herr Lauterbach, soll es möglichst schnell noch eine allgemeine Impfpflicht geben?

Übrigens: Liegt dem Herrn Minister eigentlich schon eine Kostenkalkulation über eine möglichst schnell durchgedrückte Impfpflicht vor? Was die organisatorische Durchführung, was die Beschaffung der benötigten Impfdosen, was die auf die Regierung zukommende Prozesslawine, was die zu erwartende Protestwelle, was die gesellschaftlichen Kollateralkosten angeht? Von Schadensersatzforderungen wegen Impfschäden ganz zu schweigen? Und was, wenn ein Gericht die allgemeine Impfpflicht komplett kassieren würde? Was ist, wenn die Versicherungen bei Todesfällen, die Lebensversicherung nicht ausbezahlen?

Machen wir uns nichts vor: Die ohnehin klammen öffentlichen Haushalte würden durch eine Impfpflicht noch erheblich mehr belastet. Die finanzielle Belastung der Bürger steigt immer mehr.

Daher mein Appell an Herrn Lauterbach: Bevor Sie weiter mit der Impfpflicht drohen, bedenken Sie bitte Ihre eigenen Worte: „Unsere Politik würde voll wortbrüchig, unsere Glaubwürdigkeit wäre verloren.“