Patiententod durch Impfpflicht?

Symbolfoto: Von Claudia Otte/Shutterstock

Angeblich soll die Impfpflicht ja Menschenleben retten. Aber ob das wirklich stimmt, muss bezweifelt werden:

Der Deutsche Pflegerat geht davon aus, dass die einrichtungsbezogene Impfpflicht ab Mitte März zu Kündigungen in der Branche führt. Dies betreffe angeblich weniger das Pflegefachpersonal, sondern unterstützende Tätigkeiten wie Betreuungsassistenten, sagte Pflegerats-Präsidentin Christine Volger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Das Gleiche gelte „für Küchen- oder Reinigungskräfte in den Einrichtungen“.

In diesen Berufsgruppen herrsche „eine etwas geringe Impfquote“. Einige dieser Beschäftigten überlegten, „den Job zu wechseln, wenn die Impfpflicht an ihrem Arbeitsplatz greift“, sagte Vogler. Beim Pflegefachpersonal in den Kliniken sowie im stationären und ambulanten Bereich befürchtet der Verband dagegen „weniger Kündigungen von Fachkräften, die wegen der Impfplicht ihre Stelle aufgeben. Dort ist die Impfquote hoch“, sagte Volger. Dies gelte generell für Gesundheitsberufe, „es gibt aber auch einen kleinen Anteil, der sich definitiv nicht impfen lassen will“. Vogler sagte, jede Arbeitskraft, die gehe, reiße „eine Lücke in eine ohnehin schwache Personaldecke. Wir können es uns eigentlich nicht erlauben, dass Beschäftigte kündigen oder dass sie freigestellt werden und damit für die Bewältigung der Arbeit verloren gehen.“ Das Problem sei fast unlösbar. Die Präsidentin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe, Christel Bienstein, sagte den Funke-Zeitungen, es lasse sich derzeit aufgrund der Datenlage nicht seriös einschätzen, „ob es durch die einrichtungsbezogene Impfpflicht wirklich zu vielen Kündigungen kommen wird“.

Klar sei aber, dass nicht erst seit der Pandemie „ein eklatanter Personalmangel in den Pflegeberufen“ herrsche. „Jede Kündigung verschärft diesen Mangel und das führt zu einem weiteren Versorgungsmangel in allen pflegerischen Bereichen“, sagte Bienstein. Ihr Verband empfehle allen Pflegebeschäftigten die Impfung, um sich selbst, die Menschen mit Pflegebedarf sowie die eigenen Angehörigen und Menschen im Freundeskreis zu schützen.

Da die Impfungen nicht wirken und die Geimpften die Alten und Schwachen trotzdem anstecken können und die wiederum trotz Boosterei angesteckt werden, muss man sich natürlich fragen, wozu diese Impfpflicht eigentlich gut ist – zumal Personal und Patienten zusätzlich mit einem „Jammerlappen“ vor dem Gesicht herumlaufen und liegen müssen.

Wer also – auch in diesem Bereich – eine Impfpflicht durchdrücken will, hat etwas ganz anderes im Sinn und dem scheint das Leben der Alten und Schwachen auch eher nebensächlich zu sein.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) beobachtet derzeit noch keine gestiegenen Kündigungszahlen bei medizinischem Personal, nachdem die berufsbezogene Impfpflicht eingeführt wurde. „Aktuell haben uns noch keine Meldungen aus den Krankenhäusern zu möglichen Kündigungen aufgrund der ab 15. März geltenden Impfpflicht erreicht“, sagte der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß der „Rheinischen Post“ (Dienstag). Die Impfquote in den Krankenhäusern sei bundesweit mit mehr als 90 Prozent sehr hoch.

„Aber es gibt regionale Unterschiede und wir können nicht ausschließen, dass es an einzelnen Standorten auch zu Problemen kommen kann. Die Krankenhausträger setzen deshalb in diesen Tagen alles daran, noch Aufklärungs- und Informationsarbeit zu leisten, um möglichst viele Beschäftigte für eine Impfung zu gewinnen“, sagte Gaß.

Viel Spaß. (Mit Material von dts)