Tierarzt Wieler und die Lottozahlen; Bild: Collage
Tierarzt Wieler und die Lottozahlen; Bild: Collage

Endlich: RKI gerät unter Druck wegen willkürlicher Entscheidungen – Impfquote stürzt auf 47,6 Prozent ab

Das wurde aber auch höchste Zeit. Das RKI, dem die Bürger so viel Leid verdanken, weil es einfach falsche Zahlen geliefert hat, auf deren Basis die Politik ihre katastrophalen Entscheidungen gefällt hat, gerät jetzt endlich auch innerhalb der „Corona-Szene“ unter Druck:

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hat die vom Robert-Koch-Institut (RKI) bekannt gegebene Verkürzung der Gültigkeitsdauer des Corona-Genesenenstatus scharf kritisiert. „Es obliegt natürlich dem Robert-Koch-Institut, festzulegen, wie lange der Genesenenstatus gültig sein soll. Aber wir müssen wirklich aufpassen, dass die Entscheidungen auf fundiertem Wissen basieren und nicht willkürlich getroffen werden“, sagte der Wissenschaftler, der dem Expertenrat der Bundesregierung angehört, der „Welt“.

Es gebe wenig Gründe, Genesene nicht Geimpften gleichzustellen, so Streeck weiter – „vor allem da sie in den meisten Fällen eine viel breitere Immunantwort“ hätten. „In der Schweiz wurde der Genesenenstatus jüngst aus guten Gründen auf zwölf Monate verlängert. Dass eben jener Status in Deutschland auf drei Monate verkürzt wird, ist aus meiner wissenschaftlichen Erkenntnis nicht erklärbar.“

Bislang entschied der Gesetzgeber über die Gültigkeitsdauer des Genesenenstatus. Das ist mit der Verabschiedung der Änderungen der Covid-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung und der Coronavirus-Einreiseverordnung durch den Bundesrat am vergangenen Freitag anders. Seitdem beziehen sich die gesetzlichen Regelungen auf aktuell gültige Erklärungen des RKI und des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) auf deren Internetseiten.

Das RKI verringerte kurz nach der Bundesratssitzung die Gültigkeitsdauer des Genesenenstatus von sechs auf drei Monate, das PEI nahm die Einstufung von Bürgern, die sich mit dem Einmalimpfstoff Johnson & Johnson impfen lassen hatten, als „vollständig geimpft“ zurück. Tino Sorge, Gesundheitsexperte der CDU-Bundestagsfraktion, sagte der „Welt“ dazu: „Entscheidungen wie diese müssen den Bürgern viel besser erklärt werden. Das Aufklären und Erklären sind kontinuierliche Aufgaben des RKI und des Bundesgesundheitsministeriums. Das ist eine Frage der Kommunikation, vor allem auch eine Frage der Akzeptanz.“ Bei Neuregelungen sei „eine transparente Kommunikation, die keine Fragen offen lässt“, unerlässlich.

Der Skandal ist noch größer – und wie immer steckt der offensichtlich völlig durchgedrehte Bundesgesundheitsminister dahinter. Die „Welt“ vermeldet, dass das das Robert-Koch-Institut gestern in seiner Statistik noch mehr als 60 Millionen Deutsche als „vollständig geimpft“ ausgewiesen hat. Seit heute werden sie nur noch als „Grundimmunisierte“ gezählt. Damit folgt die Behörde einem Vorstoß von Gesundheitsminister Lauterbach.

Damit wären jetzt nur noch 47,6 Prozent der Bürger vollständig geimpft und die doppelt-Geimpften sind gearscht, dürfen sie doch jetzt wie die Ungeimpften nirgendwo mehr rein.

Das gibt gewaltig Ärger –  für Lauterbach und Wieler; und die Gruppe, die diesen Wahnsinn bis zuletzt verteidigen will, wird immer kleiner.

Auch das kennen wir schon aus der dunklen Vergangenheit dieses Landes. (Mit Material von dts)

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