Eine Familie krank daheim; Bild: Shutterstock
Eine Familie krank daheim; Bild: Shutterstock

Österreich: Datenspezialist wirft Regierung Betrug bei den Corona-Zahlen vor und zeigt sie an

In Österreich erhebt der Vorarlberger Steffen Löhnitz schwere Vorwürfe: Die offiziellen Covid-19-Fallzahlen in Österreich seien fehlerhaft sowie manipuliert und dies mit voller Absicht, um entsprechende Eingriffe in die Grundrechte zu rechtfertigen. Er erstattete Anzeige gegen Regierungsmitglieder sowie gegen die zuständige Behörde samt ihrer Beamten wegen des Verdachts auf Straftaten wie Nötigung, Betrug und Amtsmissbrauch.

Die Landesregierung habe im Zusammenwirken mit der Bundesregierung die Fallzahlen in einer Größenordnung von 60 Prozent gefälscht, um den Lockdown zu rechtfertigen. Für den Zeitraum 25. Oktober 2021 bis 23. Dezember 2021 will Löhnitz dokumentiert und bewiesen haben, dass bei den angegebenen Corona-Zahlen die sogenannten „aktiven Fälle“ fehlerhaft seien. Für ihn liegt eine bewusste Manipulation der Verantwortlichen vor.

Auf einer Pressekonferenz präsentierte der Diplom-Ingenieur und Datenspezialist seine akribisch zusammengestellte Zahlen und verschiedene Grafiken. Der gebürtige Sachse mit Wahlheimat Vorarlberg in Österreich bezieht sich auf die jeweils aktuellen Werte aus allen österreichischen Bundesländern, die in die EMS-Datenbank der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) täglich eingearbeitet werden.

Er hatte die täglichen Fallzahlen in einer eigenen Datenbank gespeichert. Dazu hat Löhnitz selbst die Tageszahlen aus Vorarlberg, aber auch aus anderen Bundesländern gespeichert und ausgewertet. Dabei wurde eine Diskrepanz zwischen den Zahlen des Epidemiologischen Meldesystems (EMS) der AGES und dem sogenannten COVID-19 Dashboard deutlich. Rechnet man die Werte in eine entsprechende Kurve um, weichen beide Kurven, die eigentlich parallel verlaufen sollten, stark voneinander ab. Teilweise beträgt die Abweichung bis zu 60 Prozent.

Löhnitz ist sich laut Free West Media sicher, dass die Zahlen massiv manipuliert wurden, um das tatsächliche Ausmaß der angeblichen Pandemie aufzublähen. In einer 40-seitigen Broschüre mit dem Titel „Die Manipulation von Corona-Zahlen in Österreich am Beispiel des Landes Vorarlberg“ belegt er seine Behauptung. Dies sei „für den Zeitraum vom 25.10.2021 bis 23.12.2021 aufgeklärt, dokumentiert und nachgewiesen“.

Da es schwierig ist, die Todesfälle zu verfälschen – Löhnitz betonte mehrfach, dass die Zahl der Todesfälle extrem niedrig sei – funktioniert die Manipulation seiner Analyse zufolge vor allem durch die fehlerhafte Erfassung aktiver Fälle. Die klare Unterscheidung zwischen wirklich Erkrankten und nur im Verdacht stehenden Erkrankten, wie sie das Epidemiegesetz eigentlich verlangt, wurde eigentlich nie vorgenommen.

Auf diese Weise wurden die Inzidenzwerte vervielfacht, sodass die Lockdowns durchgesetzt werden konnten. So hätte die reale Zahl im Dezember 2021 beispielsweise nicht 1350, sondern nur rund 270 betragen – ein ganz erheblicher Unterschied. Über den Zweck dieser Manipulation ist sich Löhnitz im Klaren: „Beim Thema Corona wird gelogen und die Bevölkerung getäuscht.“

Nach der Pressekonferenz brachte Löhnitz seine Informationsbroschüre persönlich ins Präsidialamt. In einem Schreiben forderte er den österreichischen Bundespräsidenten Alexander van der Bellen auf, die Bundesregierung wegen der Enthüllungen sofort zu entlassen und alle Corona-Maßnahmen, einschließlich der Impfpflicht, sofort aufgehoben werden. Gemeinsam mit seinem Anwalt Manuel Müllner erstattete Löhnitz Anzeige gegen verschiedene Mitglieder der Bundesregierung und generell gegen die zuständige Behörde und Beamte. Laut Müllner besteht der Verdacht auf Straftaten wie Nötigung, Betrug und Amtsmissbrauch. (MS)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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