Ethikrat-Mitglied spaltet weiter: Impfpflicht ab 50 Jahren

Berlin – Der Ethikrat zieht den eigenen Namen in den Dreck. Wer versucht, die Gesellschaft zu spalten und die Impfpflicht per Salamitaktik durchzudrücken, führt Böses im Schilde und nichts weiter:

Ethikrat-Mitglied Franz-Josef Bormann spricht sich für eine altersbezogene Impfpflicht aus. „Eine nach Risiko gestaffelte Impfpflicht – also zum Beispiel eine Impfpflicht ab 50 Jahren – wäre unter bestimmten Bedingungen auch für Deutschland eine gute Möglichkeit, um die Impflücke in dieser Gruppe zu schließen“, sagte Bormann der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe). „Sie lässt sich ethisch leichter begründen als eine allgemeine Impfpflicht. Sie zielt auf die Gruppe von Menschen, die individuell den größten Nutzen von einer Impfung hat.“ Zugleich beeinträchtigten ältere Menschen, die sich nicht impfen ließen, wegen der drohenden Belastung des Gesundheitssystems die Genesungschancen von Tumor- und anderen Kranken. „Dagegen ist bei einer Impfpflicht für junge und gesunde Menschen der Anteil der Fremdnützigkeit viel höher. Hier stellt sich schnell die Frage nach der Verhältnismäßigkeit“, sagte der Tübinger Moraltheologe. Weiter sagte Bormann: „Ab welchem Alter die Impfpflicht greift, müssen dann die Virologen sagen: ob ab 50 oder 60 und bei Menschen mit welchen Vorerkrankungen.“

Ist die Impfpflicht für 50-Jährige dann durchgesetzt, geht es an die 30-40-Jährigen und dann immer weiter runter. Dieser Ethikrat ist eine lächerliche Veranstaltung. (Mit Material von dts)

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