„Extrem verwerflich“: Fauci und Drosten haben „Vertuschung mitgetragen“

In einem bahnbrechenden neuen Interview mit Stefan Frank für „Achse des Guten“ fordert Prof. Dr. Roland Wiesendanger der Uni Hamburg eine internationale juristische Aufarbeitung der „Vertuschung“ der Herkunft der globalen Pandemie, mit dem Ziel die beteiligten Forscher wie Christian Drosten und Anthony Fauci „haftbar zu machen.“

Prof. Dr. Roland Wiesendanger, vielfach ausgezeichneter Nanotechnologe an der Universität Hamburg, war einer der ersten renommierten Wissenschaftler weltweit, der zum möglichen Ursprung des SARS-Cov-2 Virus im Labor des Wuhan Instituts für Virologie publiziert hat. Dafür wurde er in einer konzertierten Diffamierungskampagne ohne Belege von allen deutschen Mainstream-Medien als „Verschwörungstheoretiker“ verunglimpft (jouwatch berichtete).

Seit der Veröffentlichung der Fauci-E-Mails durch die Republikaner im US-Kongress ist nun unwiderlegbar, dass es zu Beginn der Pandemie eine orchestrierte Bemühung seitens bestimmter Forscher, die mit biowaffenähnlicher „Gain of Function“ Forschung am Wuhan-Institut in Verbindung standen, den möglichen Laborursprung des SARS-Cov-2 Virus zu vertuschen.

Im Gespräch mit Stefan Frank beklagt Wiesendanger, dass das Thema in Deutschland in den Medien völlig ignorierte werde, unter anderem „die Tatsache, dass auch ein deutscher Virologe an jener Telekonferenz vom 1. Februar 2020 beteiligt war und nachweislich mit dazu beigetragen hat, dass es zu dieser Vertuschung kam.“

Die Rede ist von Dr. Christian Drosten, Chefvirologe der Berliner Charité und Mitbegründer des „Europäischen Virusarchivs“ EVAg, das das Wuhan-Institut 2015-2019 mit 219 010 € aus EU-Mitteln finanziert hat. Die EcoHealth Alliance von Peter Daszak hat das Wuhan-Institut mit mindestens 599.000 $ aus Finanzmitteln von Anthony Faucis National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) finanziert.

Wiesendanger kritisierte, dass Drosten „noch im Mai 2020 in Bezug auf einen möglichen Laborursprung in einem NDR-Podcast-Interview von „Unsinn“ gesprochen hat. Er sagte damals: „Was ich höre, auch von scheinbaren Fachleuten, das entbehrt einfach jeder Grundlage. Deren Wissensstand geht nicht über eine oberflächliche Kenntnis von Studentenlehrbuchwissen hinaus. Und mit dieser Wissensbasis posaunt man dann Videos in die Welt und stärkt den wirklich gefährlichen Verschwörungstheoretikern, die auch zum Teil politische Agenden haben, den Rücken. Das ist unverantwortlich.“

Drosten „in Lügengebäude involviert“

Dies sei der Beweis, dass Drosten „in diesem ganzen Lügengebäude involviert“ sei, so Wiesendanger. „Er hat unbestreitbar die Information gehabt, dass eine Gruppe von zahlreichen führenden und namhaften Virologen bereits im Januar/Februar 2020 das wissenschaftlich begründete Verdachtsmoment eines Laborursprungs von SARS-CoV-2 hatte. Wenn er dann in einem Podcast im Mai 2020 sagt, dass das alles „scheinbare Fachleute“ seien, mit „oberflächlicher Kenntnis aus Studentenlehrbüchern“, dann ist das ein Skandal, der endlich auch öffentlich werden muss.“

Wiesendanger zichtigt Drosten einer „Irreführung der Öffentlichkeit“. „Wie auch alle anderen Kollegen, die in diese Vertuschung involviert sind“ trage Drosten „eine schwerwiegende Verantwortung … dass nicht rechtzeitig – bereits im Februar 2020 – China dazu gedrängt werden konnte, eine Untersuchungskommission nach Wuhan zu schicken und die Vorgänge im Institut für Virologie detailliert untersuchen zu lassen. Australien war ja das einzige Land damals, das diese Untersuchung zeitnah und unmittelbar vor Ort gefordert hat, welche logisch und dringend erforderlich gewesen wäre.“

Bei der Telekonferenz vom 1.2.2020 mit Fauci, Daszak, Drosten (jouwatch berichtete) und anderen hätten die Teilnehmer „in ihren jeweiligen Ländern – also USA, Großbritannien etc. – die gleiche Rolle wie die von Herrn Drosten übernommen und der Öffentlichkeit medienwirksam diese Zoonose-Theorie als einzig plausible Theorie verkauft haben, während alles, was in Richtung Laborunfalltheorie ging, als Verschwörungstheorie gebrandmarkt wurde.“  Wiesendanger nannte dies eine „Irreführung der Weltgemeinschaft sowie der gesamten Medien- und Wissenschaftswelt“, die „extrem verwerflich“ sei.

„Drosten hat als Wissenschaftler jegliche Glaubwürdigkeit verloren“

„Herr Drosten hat als Wissenschaftler jegliche Glaubwürdigkeit verloren“, so Wiesendanger „Es ist die Aufgabe der Wissenschaft, zur Wahrheit zu stehen und nicht irgendwelche politischen Agenden oder gar persönliche Interessen in den Vordergrund zu stellen. Das ist eine Katastrophe für die gesamte Wissenschaft.“

Mit einem besseren Wissen über den Ursprung der Pandemie hätte man „viele Dinge anders machen können“, so Wiesendanger. „Der wesentliche Unterschied ist, dass Grippeviren natürlichen Ursprungs sind, während wir es hier mit einem an den Menschen angepassten künstlichen Virustyp zu tun haben, der an das Andocken an menschliche ACE2-Zellrezeptoren und an das Eindringen in menschliche Zellen mittels der Furin-Spaltstelle optimiert wurde. Wenn das von Anfang an klar gewesen wäre, hätte es mit Sicherheit viele komplett überflüssige Diskussionen – ob das Virus potenziell gefährlich ist oder nicht – überhaupt nicht gegeben. Das liegt in der Verantwortung all derer, die das vertuscht haben.“

Seit Veröffentlichung der Fauci-Emails sei es eine „Tatsache“ dass es nicht nur eine „Vertuschung vonseiten der chinesischen Regierung und chinesischer Wissenschaftler gab, sondern führende Virologen aus zahlreichen Ländern haben diese Vertuschung mitgetragen und sind somit mitverantwortlich, dass nicht rechtzeitig durch die Weltgemeinschaft in angemessener Weise reagiert werden konnte.“

„Das muss juristisch aufgearbeitet werden“

Wiesendanger hoffe, dass es auch in Deutschland eine parlamentarische Untersuchung wie in den USA geben werde – und dass Christian Drosten sich wird verantworten müsse. „Alle Staaten der Welt haben das, was diese Virologen angerichtet haben, auszubaden“, so Wiesendanger. Nun beginne „eine juristische Diskussion, nicht nur in einzelnen Ländern, sondern international. Das muss aufgearbeitet werden, auch von juristischer Seite.“

Man habe es mit einer neuen Form von „Wissenschaftskriminalität“ zu tun, sagte Wiesendanger. „Wenn Virologen so etwas vorhaben, die gesamte Menschheit solchen nicht kontrollierbaren Risiken und Gefahren auszusetzen, dann ist das keine Frage der Wissenschaft allein mehr, auch nicht mehr nur der Politik, sondern bald verstärkt eine juristische, die zukünftig den Internationalen Gerichtshof oder den Internationalen Strafgerichtshof beschäftigen dürfte.“

 

Zuerst veröffentlicht auf Freie Welt.

Lesen Sie das ganze Interview auf AchGut.com.

 

 

 

 

 

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