Hurra, der (Schein)Tot-Impfstoff kommt – und endlich mal ein Medikament

Berlin – Während man im Speed-Tempo genmanipulierende Giftstoffe auf den Markt werfen kann, ist man bei Medikamenten doch auffällig zurückhaltend. Vielleicht liegt das daran, dass man mit Impfungen viel mehr Geld verdienen kann. Immerhin erwartet die Bundesregierung jetzt Ende Januar die erste Lieferung des Corona-Arzneimittels Paxlovid des US-Herstellers Pfizer nach Deutschland.

„Das Bundesgesundheitsministerium hat einen Vorvertrag zum Kauf von Paxlovid abgeschlossen und befindet sich derzeit in Verhandlungen über einen endgültigen Vertragsabschluss. Eine erste Lieferung des Arzneimittels ist für Ende Januar 2022 geplant“, heißt es in der Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Unions-Bundestagsfraktion, über die die „Rheinische Post“ (Mittwoch) berichtet.

Die Abgabe des noch nicht nach dem Arzneimittelgesetz zugelassenen Medikaments sei dann möglich, „wenn die zuständige Bundesoberbehörde festgestellt hat, dass die Qualität des Arzneimittels gewährleistet ist und seine Anwendung nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis zur Vorbeugung oder Behandlung der jeweiligen Erkrankung erwarten lässt“, heißt es in der Antwort. „Diese Feststellung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte liegt dem BMG vor“, so das Ministerium. „Nach den bislang vorliegenden Daten führt die Einnahme von Paxlovid innerhalb von fünf Tagen nach Auftreten von Symptomen einer Infektion mit SARS-CoV-2 zu einer statistisch signifikanten Verringerung der Hospitalisierung- und Sterberate“, schreibt das Haus von Minister Karl Lauterbach (SPD).

Fortschritte gibt es der Antwort zufolge auch beim so genannten (Schein)Tot-Impfstoff der Firma Novavax. „Insgesamt erhält Deutschland in 2022 bis zu 34 Millionen Impfstoffdosen Nuvaxovid. Im ersten Quartal werden ca. vier Millionen Impfstoffdosen in mehreren Tranchen ausgeliefert“, so das Ministerium.

„Die ersten Auslieferungen sollen nach Mitteilung der EU-Kommission in den Kalenderwochen acht bis elf erfolgen.“ Demnach könnte der Impfstoff ab dem 21. Februar verfügbar werden. Eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) beim Robert-Koch-Institut (RKI) stehe „zum jetzigen Zeitpunkt noch aus“, so das Ministerium.

Sie sei aber keine Voraussetzung für die Durchführung der Impfungen. „Da der Proteinimpfstoff Nuvaxovid von Novavax in Deutschland zugelassen ist, kann eine Impfung unabhängig von der Stiko-Empfehlung nach ärztlicher Aufklärung und Einwilligung der zu impfenden Person durchgeführt werden, sobald der Impfstoff in Deutschland zur Verfügung steht“, schreibt das Ministerium. Der (Schein)Tot-Impfstoff ist besonders relevant, weil durch ihn ein Teil der Impfskeptiker erreicht werden könnte.

Ob das wirklich stimmt, werden wir dann sehen. (Mit Material von dts)

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