Versteht den Osten nicht: Marco Wanderwitz (Foto: Imago)

“U-Boot” Wanderwitz will verstärkte Abgrenzung zur Werte-Union

Berlin – In der Vergangenheit war das “U-Boot” schon häufiger wegen linksradikaler Äußerungen – vor allen gegenüber den renitenten Sachsen – aufgefallen. Nun wird ganz deutlich, was er eigentlich für eine Aufgabe in der CDU hat:

Der ostdeutsche CDU-Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz verlangt von seiner Partei, die Abgrenzung zur Werte-Union weiter zu verstärken. Das sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). Mit Blick auf das angestrebte Parteiausschlussverfahren von CDU-Mitglied und Werte-Unions-Chef Max Otte sagte Wanderwitz, man habe nun endlich klar gemacht, dass nicht wenige der Mitglieder der sogenannten Werte-Union bei der CDU falsch seien.

“Diesen Weg sollten wir konsequent weitergehen.” Wer Brücken zur rechtsradikalen AfD schlagen wolle, könne kein Christdemokrat sein. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak sagte den Funke-Zeitungen, es habe nach der Ankündigung der Kandidatur von Max Otte für die AfD “einen regelrechten Sturm der Entrüstung in der Mitgliedschaft der CDU” gegeben.

Wanderwitz äußerte jedoch Zweifel, ob das Parteiausschlussverfahren zügig gelänge: “So einfach ist nach dem Parteienrecht ein Ausschluss nicht. Die SPD hat sich seinerzeit auch noch jahrelang mit Herrn Sarrazin herumschlagen müssen.”

Diese Äußerung zeigt, wohin die Reise gehen soll. Wir erinnern uns an Frau Wagenknecht und den mittlerweile umgedrehten Palmer. Irgendeinen Buhmann braucht anscheinend jede Partei. Bleibt die Frage, ob es sich dabei WIRKLICH um Buhmänner handelt, oder ob solche Typen einfach zu parteitaktischen Manövern dazugehören, um den Wählern Sand in die Augen zu streuen. (Mit Material von dts)

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