Sie geben nicht auf – Infektiologe: Endemische Lage mit Impfpflicht Ende 2022 erreichbar

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München – Die Verfechter des Impfzwangs schießen aus allen Rohren: Der Infektiologe Clemens Wendtner sieht in einer Impfpflicht eine Lösung für eine Ende der Pandemie noch in 2022.

„Es ist wichtig, dass vollständig geimpft wird, dass wir eine sehr viel höhere Impfquote auch in der Bevölkerung haben“, sagte er der „Welt“ (Freitagausgabe). „Die Impfpflicht kann einen wichtigen Beitrag dazu liefern, wenn Argumente am Schluss nicht zum Handeln führen.“

Seine persönliche Einschätzung sei: „Ich wünsche mir eine Impfpflicht. Wir werden zum 15. März eine einrichtungsbezogene Impfpflicht bekommen, aber ich glaube, eine allgemeine Impfpflicht darüber hinaus wird noch die Lücken schließen, so dass wir auch wirklich Ende 2022 in die endemische Phase kommen.“

Zur aktuellen Diskussion um den Corona-Genesenenstatus sagte Wendtner: „Grundlage der 3-Monats-Frist des Genesenenstatus war, dass man leider beobachtet hat, dass auch nach 3 Monaten bereits wieder sich Menschen infiziert haben, die vorher aus einer Delta-Infektion genesen waren – von daher ist eine gewisse Vorsicht hier durch diese neue Verordnung klar signalisiert worden, dass eine Genesung alleine nicht schützt.“ Die Impfung sei der „Gold-Standard, den man dringend wahrnehmen sollte“

Also: Alle drei Monate an die Nadel, bis das der Tod uns scheidet, oder wie? (Mit Material von dts)