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Kanada´s Premier unter Druck: 50.000 Trucker protestieren gegen Corona-Maßnahmen

In Kanada haben sich unter dem Motto „Freedom Convoy“ etwa 50.000 Trucks und Autos in in einem kilometerlangen Konvoi auf den Weg in die Hauptstadt Ottawa gemacht. Heute wollen sie ankommen und dem kanadischen Präsidenten Justin Trudeau die rote Karte zeigen. Er hat verfügt, daß ungeimpften Truckern die Überfahrt über die kanadische Grenze nur noch nach einer zweiwöchigen Quarantäne erlaubt ist. 

Ziel der Kampagne: die COVID-19-Impfpflicht und alle Corona-Maßnahmen der kanadischen Regierung zu kippen. Die Organisatoren Tamara Lich und B.J. Dichter wandten sich auf der Crowdfunding-Plattform gofundme.com direkt an ihre Mitbürger: „An unsere kanadischen Mitbürger, die Zeit der politischen Übergriffe ist vorbei. Unsere derzeitige Regierung setzt Regeln und Vorschriften um, die die Grundlage unserer Unternehmen, Industrien und Lebensgrundlagen zerstören. (…) Wir tragen unseren Kampf vor die Haustür unserer Bundesregierung und fordern, dass sie alle Mandate gegen ihr Volk einstellt. (…) Wir tun dies für unsere zukünftigen Generationen und um unser Leben zurückzugewinnen“, heißt es dort. Ihr Appell löste eine überwältigende Reaktion aus. Bisher kam mehr als 7,5 Millionen Dollar zusammen. Mit dem Geld sollen Sprit- und Verpflegungskosten der Trucker finanziert werden. Nicht nur normale Kanadier und Menschen aus aller Welt unterstützen den Freedom Convoy, der von an der Strecke stehenden jubelnden Menschen begleitet wird.

https://www.youtube.com/watch?v=1hpBj396bNY

Der kanadische Premier Trudeau versucht unterdessen, die Aktion bedeutungslos zu reden und spricht von einer „kleinen französischen Minderheit“, die auf ihrem Weg nach Ottawa sei, um ihre „inakzeptable Ansichten“ zu verkünden. Mit dem Hinweis „fast 90 Prozent der LKW-Fahrer in Kanada sind geimpft“ wischt er den Protest medienwirksam vom Tisch.

Der am vergangenen Sonntag gestartete Konvoi erfreut sich, anders als vielfach durch Regierungsvertreter und Medien dargestellt, täglich immer größerer Beliebtheit. Unter dem Hashtag FreedomConvoy2022 findet man auf Twitter und Facebook zahlreiche Videos und Bilder zu der Aktion.

In Kanada droht durch die eingeführten Quarantäne-Maßnahmen gegen umgeimpfte Lastwagenfahrer laut konservativen Politikern der Zusammenbruch der Lieferketten.

Aufgrund der eingeführten Impfpflicht ab Mitte Januar sitzen nun viele Lastwagenfahrer quasi in ständig neuer zweiwöchigen Quarantäne fest. In den vergangenen Tagen kam es bereits zu Lieferengpässen in Lebensmittelgeschäften und dem Einzelhandel. Der konservative Premierminister von Alberta Jason Kenney postete am Montag auf Twitter Bilder leerer Supermarktregale und fordert schon seit Wochen eine Unterbrechung der Impfpflicht für die Transportbranche.

Die Organisatoren des „Freedom Convoys“ zeigen sich auch angesichts der linken Schmieren-Medienkampagne, die mit allen Mitteln versucht, sie als Rassisten und bedeutungslose Minderheit zu diffamieren, unbeeindruckt: „Wir werden nicht nachgeben und nach Ottawa fahren“, erklärt Tamara Lich auf Facebook. In Ottawa sind die ersten Trucks eingerollt und in wenigen Stunden steht der „smarte“ von links vergötterte und Justin Trudeau seiner „kleinen Minderheit“ gegenüber. (MS)

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