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Große demokratische Helm-Spendenaktion

Dem vorbildlichen Handeln der Bundesregierung folgend, 5000 TÜV-geprüfte und der DIN-Norm 14040 entsprechende Stahlhelme in die Ukraine zu spenden, soll diese Aktion nun ausgeweitet werden.

Von Meinrad Müller

Eingedenk des schmalen Etats der Bundeswehr, die selbst in Friedenszeiten damit
befasst ist, ihre eigene Existenz zu sichern, muss die bundesdeutsche Bevölkerung um aktive Mithilfe gebeten werden.

Vermutet wird, dass auf Dachböden und in Kellern noch Hunderttausende dieser wärmenden Kopfbedeckungen einen Dornröschenschlaf fristen. Aus historischer Verantwortung heraus wird jedoch empfohlen, etwaige aus alter Zeit herrührende Grafiken mit Scheuerpulver oder Stahlwatte zu entfernen. Insbesondere werden in Mitteldeutschland noch größere Bestände vermutet, die von der Roten Armee in der Eile des Rückzugs und zum Zwecke der Marscherleichterung unachtsam hinterlassen wurden.

Zwar wären diese Kopfbedeckungen auch hierzulande, etwa bei den derzeitigen Spaziergängen von größtem Nutzen um Leib und Leben der Teilnehmer vor umherfliegenden Gummiknüppeln zu schützen. Dem entgegen steht jedoch § 3 VersG (Versammlungsgesetz), 1. Abschnitt – Allgemeines (§§ 1 – 4). (1) „Es ist verboten, öffentlich oder in einer Versammlung Uniformen, Uniformteile oder gleichartige Kleidungsstücke als Ausdruck einer gemeinsamen politischen Gesinnung zu tragen.“

Da es für die Ukraine sprichwörtlich um Kopf und Kragen geht, so zumindest die westliche Presse und dies ganz im Widerspruch zu Aussagen des ukrainischen Präsidenten, solle hier ein solidarischer gesamtdeutscher und immerwährender kleiner Beitrag zur Wiedergutmachung geleistet werden.

Der Versand kann unfrei (Porto zahlt Empfänger) erfolgen. Da keine Bruchgefahr besteht, wie etwa bei Glas oder Verträgen, kann auf eine umsichtige Verpackung mit Holzwolle verzichtet werden.

Lieferadresse:

Bundesministerium für Verteidigung

Referat Y321-A

Stauffenbergstraße 18

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