Foto: Foto: Corona-Teststation (über dts Nachrichtenagentur)

Nur noch mit nicht vorhandenen PCR-Tests in die Freiheit?

Berlin – Eine schlechte Nachricht für alle gesunden Menschen, die zwischendurch mal frische Luft schnappen wollen:

Das Bundesgesundheitsministerium will trotz knapper Testkapazitäten offenbar weiterhin auf PCR-Tests als Genesenennachweis setzen. Das berichtet das „Business Insider“ unter Berufung auf mehrere Quellen im Gesundheitsministerium. Im Ministerium heißt es demnach, dass noch bis Ende der ersten Februarwoche eine Entscheidung darüber fällt.

Alternativ könnte künftig auch ein positiver Antigenschnelltest im Testzentrum ausreichen, doch eine entsprechende Änderung der Corona-Testverordnung hätte aufwendige Rechtsarbeit vonseiten des Ministeriums bedeutet. Die Frage, wie der Genesenenstatus nachgewiesen wird, betrifft wöchentlich etwa eine Million Deutsche. Seit der Ministerpräsidentenkonferenz vor eineinhalb Wochen hängen die Bürger in der Luft.

Seitdem signalisiert die Bundesregierung, dass die Kapazitäten für die höherwertigen PCR-Tests knapp sind. Zwischenzeitlich hieß es gar, dass nicht mehr jeder Bürger einen Test kriegen soll. Inzwischen ist das zwar anders, was bedeutet, dass weiterhin alle Personen einen PCR-Test bekommen können.

Doch in den Laboren bearbeitet werden sollen künftig in erster Linie Tests von Mitarbeitern in medizinischen oder sozialen Berufen sowie von Risikopatienten.

Und die anderen verrotten dann langsam zu Hause, weil sie sich nicht mehr gesundtesten können? (Mit Material von dts)

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