Europa: 1,5 Millionen gemeldete Nebenwirkungen – 500.000 davon schwer

Die Europäische Arzneimittel Agentur EMA listete bis Ende Januar fast 1,5 Millionen personenbezogene Nebenwirkungs-Verdachtsfälle bei den neuartigen Corona-„Impfstoffen“ auf. Mehr als 500.000 von ihnen fallen in die Kategorie „schwer“. 

Von den 1.466.095 (Stand 28.1.) personenbezogenen Verdachtsfällen gelten knapp ein Drittel (32%) bzw. 463.559 Fälle als „schwer“ kategorisiert. Insgesamt listete die EMA 21.817 Todesfälle auf. Für Kinder sind 22.349 bezogene ADR Reports mit insgesamt 68.102 einzelnen Nebenwirkungen – 3,05 pro Kind – gemeldet worden. 9.271 Kinder (41%) zeigen schwere Nebenwirkungen.

Als schwere Nebenwirkung definiert die EMA diejenigen, welche
„lebensbedrohlich ist oder einen tödlichen Verlauf hat; eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus oder eine Verlängerung eines bestehenden Krankenhausaufenthaltes erforderlich macht; zu anhaltender oder signifikanter Behinderung oder Erwerbsunfähigkeit führt; oder eine(n) angeborene(n) Anomalie/Geburtsfehler darstellt.“

Davon sind 30.141 als lebensbedrohlich eingestuft, 125.754 Fälle erforderten einen Krankenhausaufenthalt, 30.951 bedingen ein andauerndes Folgeleiden. Dazu kommen 21.817 Verdachtsfälle mit Todesfolge.

Drei Viertel der gemeldeten Herzerkrankungen gelten als schwer. Unter ihnen Myokardinfarkte, Herzstillstand, Myocarditis, Angina Pectoris. Sie alle können sich ein Leben lang auswirken oder zu einem frühen Tod führen.

Bei den schweren Nebenwirkungen traten über alle derzeit verabreichten „Covid-Impfstoffe“ die meisten Verdachtsfälle in der Organklasse Nervensystem auf. In den Kategorien wie z.B. Herzerkrankungen oder Störungen des Immunsystems machen die schweren Erkrankungen die große Mehrheit der Fälle aus.

Der Vergleich der „Covid-Impfstoffe“ mit anderen Impfstoffen in Sachen „schwere Nebenwirkungen“ fällt – auch bei möglichen statistischen Ungenauigkeit durch unterschiedliche länderspezifische Meldesysteme – erschreckend aus: „Nach den Fallraten je 1 Mio. Impfdosen sind die der EMA berichteten schweren Nebenwirkungen für Covid Impfungen rund 200 mal häufiger als die in der UAW Datenbank gelisteten schweren Nebenwirkungen für alle Impfstoffe in Deutschland im Zeitraum 2000-2020“, stellt transparenztest.de fest.

Um das Ausmaß der EMA Verdachtsfälle für Nebenwirkungen zu verstehen, ist es sinnvoll, sie vor allem mit anderen Impfstoffen zu vergleichen.

Das Paul-Ehrlich-Institut verzeichnet in seinem letzten Sicherheitsbericht vom 23.12.21 speziell für die Covid Impfstoffe insgesamt 196.974 Meldungen mutmaßlicher Nebenwirkungen zwischen dem 27. Dezember 2020 und dem
30. November 2021. Laut PEI wurden in diesem Zeitraum von elf Monaten 123,3 Millionen Covid Impfdosen verabreicht.

Das PEI registrierte für den Zeitraum der letzten 20 Jahre – vom 1. Januar 2000 bis zum 31. Dezember 2020 – für die Gesamtheit aller in diesen zwei Jahrzehnten eingesetzten Impfstoffe genau 54.488 gemeldete Fälle mit mutmaßlichen Nebenwirkungen. Laut UAB Datenbank und Statista wurden dabei für insgesamt über 400 Impfstoffe insgesamt 625,5 Millionen Impfdosen im Zeitraum 2000-2020 verabreicht.

Anders als bei Covid-Erkrankungen ist die Altersgruppe von 18-64 Jahren besonders von schweren Nebenwirkungen betroffen. In diese Gruppe, die normalerweise keinen schweren Civid-Verläufe durchmacht, fallen 330.987 von 463.559 Fällen – also fast drei Viertel.

mRNA-Impfung für Kinder gefährlicher als schwerer Covid-Verlauf?

Auch bei Kindern werden viele schwere Impfnebenwirkungen verzeichnet und das zu einem Zeitpunkt, an dem die mRNA-Impfkampagne für die Kleinsten erst am Anfang steht. Bisher sind rund 1.600 Kinder mit Myokarditis, 800 Kinder mit akuter Herzerkrankung, 300 Kinder mit Lähmung, 100 Kinder mit Thrombose/Embolie gemeldet worden. Der EMA wurden auch rund 150 Todesfälle bei Kindern gemeldet.

Zum Vergleich: Laut RWI Jahresbericht 2020 im Auftrag des Bundesgesundheitsministerium lagen im Jahr 2020 genau 120 Kinder wegen Covid auf deutschen Intensivstationen.

Die EMA Verdachtsfälle „Covid-Impfung“ mit Todesfolge ereignen sich anteilbereinigt rund 17 mal häufiger als bei anderen Impfstoffen in Deutschland.
Besonders viele Verdachtsfälle: Krankheitsbilder mit schneller oder abrupter Todesfolge wie unerwarteter Tod, Herzinfarkt, Atemnot, Thrombose & Embolie, und Schlaganfall.

Auffällig ist, dass bisher Zahlen in dieser Höhe bei keiner Arzneimittelgruppe und auch nicht bei Impfstoffen vorgekommen sind. Die Dunkelziffer liegt hoch: Nach einer Metastudie von Hazell bei 94%. Nach den Studienergebnissen dieser großen Metastudie werden 94% der tatsächlichen Nebenwirkungen nicht erkannt oder nicht gemeldet.

Nach der US VAERS Impfdatenbank, die gemeinsam von der US Seuchenschutz Behörde CDC und der US Arzneimittelbehörde FDA geleitet wird, liegt die Quote der gemeldeten Fälle bei nur 1%. Die Dunkelziffer wird hier auf 99% geschätzt. Die Zahlen beruhen auf dem Lazarus Report aus 2010, welcher über einen mehrjährigen Zeitraum Ergebnisse hierzu auswertete. US VAERS verweist bis heute auf den Lazarus Report bzw. auf das massive Problem des Underreporting.

Gehe man von einer Dunkelziffer von 95% mit nicht gemeldeten Fällen aus, ergeben sich nach derzeitigen EMA Daten für die EWR Länder rund 190.000 Todesfälle nach Covid Impfungen, so transparenztest.de.

„Auch wenn diese große Mehrheit an Nebenwirkungen und Todesfällen noch nicht identifiziert ist, wird sie voraussichtlich irgendwann im Gesundheitssystem auffällig und behandlungspflichtig werden. Unabhängig von dem individuellen menschlichen Leid, welches hier in großer Zahl verursacht wird, kann dies für Staat und Gesundheitssystem lange Zeit belastend werden“, heißt es dort weiter.

In Deutschland und anderen Ländern sind viele Menschen bereits 3-fach geimpft. Eine 4.-te und 5.-te Booster Impfung – nur im Laufe dieses Jahres – wird bereits laut angedacht. Alle bisher dargestellten Fallraten sind Impfdosis-bezogen. Die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen erhöhen sich also für die jeweiligen Impfkandidaten entsprechend mit jeder weiteren Impfdosis.

Fazit: Die der EMA gemeldeten Covid-Impfnebenwirkungen zeigen Rekordwerte. Den Angaben des Jahresberichtes 2020 folgend, machen die 1.466.095 Verdachtsfälle der „Covid-Impfung“ im Zeitraum von nur 13 Monaten bis Januar 2022 ziemlich genau 80% der 1.821.211 Verdachtsmeldungen von Nebenwirkungen sämtlicher dort 5.042 gelisteten Substanzen von Arzneimitteln/Impfungen des Jahres 2020 aus. Angesichts dieser Zahlen müssen die Verdachtsfälle umgehend geprüft werden, gerade weil alle vier Covid-Impfstoffe in der EU bis heute nur eine bedingte Zulassung haben und derzeit die Zulassungsphase 4 läuft und unklar ist wann hier  Ergebnisse vorliegen. (MS)

 

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