WHO (Bild: shutterstock.com/Es wird über den nationalen Verfassungen stehen: WHO etabliert globales Abkommen zur „Pandemievorsorge“)

Es wird über den nationalen Verfassungen stehen: WHO etabliert globales Abkommen zur „Pandemievorsorge“

Auch wenn viele Länder – außer Deutschland natürlich – den Corona-Maßnahmenterror herunterfahren: Im Hintergrund wird weiter auf Hochtouren an einem globalen Umbau nach den Vorgaben des „Great Reset“ gebastelt. Darunter die Errichtung einer Welt-Gesundheitsdiktatur: Die WHO und UN sollen durch einen „internationalen Pandemievertrag“ in die Lage versetzt werden, ein weltumspannendes Überwachungssystem zu installieren.

Das offensichtliche Scheitern der Covid-Maßnahmen, samt dem Zurückrudern und Kleinbeigeben von Politik und Medien ist offenbar Teil des Plans. Die WHO nutzt diese allgemeine Ablenkung, um die Mitgliedstaaten zur Unterzeichnung eines neuen Abkommens über die weltweite „Pandemievorsorge“ zu bewegen.

Mehr als zwanzig Staats- und Regierungschefs aus Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika haben im Dezember 2021 vorgeschlagen, einen „neuen völkerrechtlichen Vertrag zur Vorbeugung und Bekämpfung künftiger Pandemien“ auszuarbeiten. Damit sollen die „Lehren aus den Fehlern im Umgang mit Covid-19 gezogen werden“. Zu den Unterzeichnern zählen unter anderen Deutschlands Ex-Corona-Diktatorin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, EU-Ratspräsident Charles Michel, Chiles Präsident Sebastian Pinera, Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa, Südkoreas Präsident Moon Jae In und Indonesiens Präsident Joko Widodo.

„Covid-19 hat unsere Schwächen und unsere Uneinigkeit offengelegt. Jetzt müssen wir die Chance ergreifen und als Weltgemeinschaft in friedlicher Zusammenarbeit über diese Krise hinaus gemeinsam tätig werden“, so die Hinleitung zum angestrebten Ziel: Ein verbindlicher Vertrag, welcher der WHO mehr Machtbefugnisse garantiert um ein weltumspannendes Warn- und Überwachungssystem aufzubauen.

Der neue Vertrag, der einen ursprünglichen Vertrag von 2005 erweitert, bedeutet, wenn er von den Mitgliedstaaten angenommen wird, dass die Verfassung der WHO (gemäß Artikel 9) bei Naturkatastrophen oder Pandemien Vorrang vor der Verfassung der einzelnen Länder hat. Dafür will man in Europa vor allem die EU zur Implementierung in den Mitgliedsstaaten gewinnen.

WHO wird künftig diktieren, nicht empfehlen

In mehreren europäischen Ländern durch Mainstreammedien kommuniziert – für Deutschland diente sich die FAZ an – wurde unter der Überschrift „Mit multilateraler Kooperation die Krisen überwinden“ Anfang Februar der Blick auf ein von den politischen Eliten angestrebtes, weltweites neues Gesundheitsregime ermöglicht. Im Aufruf – ohne jede journalistische Einordnung – wurde die zur „weltweiten sehr schweren Pandemie“ stilisierten Covid-19-Erkrankung als „Gelegenheit“ erkannt, durch „Zusammenarbeit, Solidarität und Koordination wieder einen Konsens über eine internationale Ordnung zu erzielen.“ Als Garant für diese „neue Ordnung“ werden einmal mehr bekannte, globale Akteure aufgerufen. Neben der Vereinten Nationen (UNO) sollen dies auch Organisationen und „internationale Foren wie die G7 und der G20 und Ad-hoc-Koalition“ sein. Im Bezug zu Corona erhofft man sich eine „starke und koordinierte internationale Antwort mit einem beschleunigten und breiteren Zugang zu Tests, Behandlungen und Impfstoffen.“

Mit anderen Worten: Die WHO wird künftig diktieren, nicht nur empfehlen.

Von Seiten der WHO wurde nun bereits ein zwischenstaatliches Verhandlungsgremium konstituiert, das seine erste Sitzung am 1. März 2022 abhält („zur Vereinbarung von Arbeitsweisen und Zeitplänen“) und seine zweite am 1. August 2022 (um „Fortschritte bei einem Arbeitsentwurf“ zu erörtern). Anschließend wird sie der 76. Weltgesundheitsversammlung im Jahr 2023 einen Fortschrittsbericht vorlegen, mit dem Ziel, das „Instrument“ bis 2024 zu verabschieden.

Das Instrument soll:

  1. Die Vorbereitung und Reaktion auf globale Gesundheitsbedrohungen soll nur mehr auf höchster Ebene geschehen, um ein „gerechtes, verantwortliches und Sektor-übergreifendes Handeln“ zu gewährleisten
  2. Fokussierung und Stärkung der Unabhängigkeit, Autorität und Finanzierung der WHO
  3. Bereits jetzt müsse in die Prophylaxe gegen Gesundheitsbedrohungen investiert werden. Dies diene dem Zweck, künftig „funktionsfähige Kapazitäten auf nationaler, regionaler und globaler Ebene zu schaffen“. Inkludiert hier auch die Bedrohungen der „Umweltgesundheit“.
  4. Die Einrichtung eines „verbesserten Systems der Überwachung und Alarmierung“ auf internationaler Ebene. Dieses müsse auf der „vollen Transparenz aller Parteien“ basieren und auf „digitalen Werkzeugen am Stand der Technik“ aufbauen, die „Informationszentren weltweit“ verbindet.
  5. Die Einrichtung einer vorverhandelten Plattform zur Produktion von Impfstoffen, Diagnostika, Therapeutika und Medizinbedarf“ sowie deren „schnelle und gerechte Verteilung als wichtige globale Gemeingüter“.
  6. Die Beschaffung neuer internationaler Finanzmittel für diese „globalen Gemeingüter“.
  7. Die nationalen Regierungen sollen eine nationale Koordinationsstelle auf höchster Ebene für die Pandemievorsorge und -reaktion einrichten um- so die Mutmaßung- die WHO-Befehle dann schlussendlich auszuführen

Nachfolgendender Absatz aus dem „Covid-19: Make it the Last Pandemic“-Papier sollte – neben den aufgeführten sieben Punkten – klarmachen, dass höchste Skepsis am WHO-Vorhaben angebracht ist. Dort heißt es:

„Die WHO soll ein neues globales Überwachungssystem einrichten, das auf der vollständigen Transparenz aller Beteiligten basiert, modernste digitale Werkzeuge nutzt, um Informationszentren auf der ganzen Welt miteinander zu verbinden. Dies wird die Überwachung von Tier- und Umweltgesundheit einschließen, wobei die Rechte der Menschen angemessen geschützt werden.“

Was die Zusicherung, die „Rechte der Menschen angemessen zu schützen“, wert ist, kann jeder Bürger anhand der sogenannten Corona-Maßnahmen, die seit eineinhalb Jahren Grundrechte in noch nie dagewesenem Ausmaß aushebeln, bewerten. (SB)

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