Gruß aus China - Foto: Imago

Die Experten- & Medien-Pandemie: Schluß jetzt mit der Trickserei!

Es scheint interessierte Kreise zu geben, die bei der Aussicht, daß ihnen die herbeidefinierte Pandemie abhanden kommen könnte, von Schwermut befallen werden. Ihr größter Horror ist wohl, daß wieder „normale Zeiten“ anbrechen. Wie sagte doch Prof. Schwab vom WEF? Es wird keine Rückkehr zur Normalität mehr geben. Es wird stattdessen eine „neue Normalität“ existieren. Er scheint nicht für möglich zu halten, daß er die Rechnung ohne den Wirt gemacht haben könnte.

von Max Erdinger

Das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) hat einen Artikel rausgehauen, der eine einzige Unverschämtheit darstellt. Schlagzeile: „Ist Corona nach der Omikron-Welle wirklich vorbei? Vier Zukunftsszenarien für Herbst und Winter„. Das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ könnte sich auch umbenennen. „Auftrags-Indoktrinatorenverband“ (AIV) wäre eine ganz gute Bezeichnung. Eine Frau Saskia Heinze versteckt sich als Autorin hinter einem „Wir“ und hinter Differenzierungen, die keine sind. Schon im Teaser kommt sie gleich mit drei Behauptungen, die eine einzige Beleidigung für den gesunden Menschenverstand sind.

  1. Die Corona-Regeln sollen in Deutschland bis Mitte März deutlich gelockert werden„.
  • Eine Behauptung, formuliert wie von jemandem, der „sollen“ als passiver, quasi unbeteiliger Zuschauer verwendet, ohne selbst Einfluß darauf zu haben, was angeblich passieren „soll“. Dem Hörensagen nach „soll“ etwas geschehen. „Deutlich gelockert“ soll etwas werden. Die Alternative im Schädel von Frau Heinze anscheinend: „Undeutlich gelockert“. Also „gelockert“, aber niemand merkt es. Dabei geht es gar nicht um „Lockerung“, so „verlockend“ das Wort „Lockerung“ im Zusammenhang mit den „Maßnahmen“ auch klingen mag im Gehörgang des vergeßlichen Oberflächlichen. Es geht um die komplette Streichung sämtlicher Maßnahmen, die Wiederherstellung des „vorpandemischen“ Zustandes – und darum, die Verantwortlichen in Politik & Medien dafür zur Rechenschaft zu ziehen, daß sie einem ganzen Volk inzwischen über zwei Jahres seines Lebens geklaut haben. Und zwar grundlos. Es geht um eine Rückbesinnung auf März 2020, als der Merkel-Schnack vom R-Wert gültig gewesen ist und der, daß es „nur um zwei Wochen“ gehe, um „die Kurve abzuflachen“. Nein, daß die Maßnahmen „deutlich gelockert“ werden sollen, wäre noch nicht einmal eine vernünftige Forderung, wenn sie erhoben werden würde von Leuten, die aus unerfindlichen Gründen eine solche „deutliche Lockerung“ haben wollen. Es geht darum, daß jetzt sofort alle Maßnahmen beendet werden – und daß ebenfalls jetzt sofort gesetzliche Änderungen vorgenommen werden, die ein für allemal ausschließen, daß sich die Politik jemals wieder eine derartige Kompetenzüberschreitung erlaubt. Das geht sehr viel weiter, als nur bis zu „deutlichen Lockerungen“, die angeblich „gesollt“ werden. Das beschränkt sich bei weitem nicht auf irgendwelche „Pandemiefragen“.
  1. Wie realistisch ist es, dass die Pandemie damit endgültig vorbei ist?
  • Etwas ist entweder realistisch oder eben nicht. Es gibt keine Abstufung von „realistisch“. „Wie realistisch?“ ist eine Frage, die sich allenfalls veritable Matschbirnen stellen. Realität ist, daß es zu keinem Zeitpunkt überhaupt eine Pandemie gegeben hat, die diese Bezeichnung verdient. Was es gab, war eine „herbeidefinierte Pandemie“, ein medial verbreitetes Hirngespinst. Absicht ist gewesen, eine „Pandemie“ als Einbildung von Realität in den Köpfen der Masse zu installieren, um diese Einbildung als Vehikel zur Erreichung ganz anderer Ziele zu nutzen. Die anderen Ziele: Spaltung der Gesellschaft, Schleifung der Grundrechte, dauerhaftes „unter Pandemievorbehalt stellen“ ebendieser Grundrechte, Schaffung einer „neuen Normalität“ u.a. verbunden mit der Etablierung eines digitalen Identitätsausweises. Die sog. Impfung diente zu keinem Zeitpunkt der „Volkskörpergesundheit“. Es kann aus verständlichen Gründen gar kein Interese der politischen Klasse mehr daran geben, daß ihr egal welche „Pandemie“ dauerhaft abhanden kommt; ist doch die fürsorgliche Gesundheitsdiktatur ein perfektes Instrument zur Etablierung eines dauerhaft stocktotalitären Überwachungs- und Kontrollsystems, das mit einer FDGO nicht das geringste mehr zu tun hat. Frau Saskia Heinze hätte fragen müssen: Kann etwas zuende sein, das es gar nicht gibt? Realistisch ist, daß die Menschheit für alle Zeiten mit Viren zu tun haben wird.
  1. Forschende haben vier Szenarien ausgemacht, die in Zukunft eintreten könnten – und in allen kommen spätestens im Herbst und Winter weitere Infektionswellen.
  • Mit der medialen Hinterfotzigkeit, ständig von „Forschende“ zu reden, von „Experten“ und „die Wissenschaft“, hat ebenfalls jetzt sofort Schluß zu sein. Oben, unten, hinten, vorne, rechts und links ist niemals der/die/das „Forschende“, sondern allenfalls das „Froschende“. Und das ist oft grün. Schluß mit der medialen Volksverblödung durch zielgerichtetes Vagheits-Geschwurbel! Welcher Forscher (Titel, Disziplin, Name) behauptet mit welcher fundierten Begründung was genau? Das will ich wissen. Was in Zukunft eintreten könnte, interessiert mich angesichts der unkalkulierbaren Vielzahl von Möglichkeiten nicht. Allenfalls interessiert mich, was unausweichlich eintreten wird, und wer seine Prognose auf welche Weise hieb- und stichfest begründen kann. Heiße ich vielleicht „Spekulatius“, oder wie? Infektionswellen „könnten eintreten“? Im Herbst und im Winter? Sensationell. Das ist ja ganz was Neues. Wann hätte es das schon einmal gegeben, daß im Herbst und im Winter „neue Infektionswellen“ in das Leben solcher „die Menschen eintreten könnten“, die gemeinsam, bunt und vielfältig auf der nördlichen Halbkugel leben? Soll das Leben künftig im Konjunktiv stattfinden? Oder bleibt es unausweichlich dabei, daß es zu seiner Zeit immer im Indikativ stattfindet? Wo ist eigentlich dieses Nachrichten-Ethos hingekommen, das einstmals hieß: „schreiben, was ist“? Welcher Zerebralphimotiker ist eigentlich auf die Idee gekommen, es sei bestimmt interessanter, darüber zu spekulieren, was in der Zukunft sein könnte? Und wenn schon Konjunktiv, dann gefälligst in der Gegenwart. „Könnte es sein, daß sich das RND absichtsvoll Frau Saskia Heinze herausgesucht hat, um zielgerichtete Volksverblödung zu betreiben?“. Stimmt es oder stimmt es nicht, daß die Buchstabentippse gut kalkuliert auf dem Monsterwellenkamm einer „willfährig masochistischen und latenten Panik- und Hysteriebereitschaft“ dahergesurft kommt? Na klar stimmt es. Fahrradhelmchen, Abstandswimpel, Gütesiegel, Warnweste, Cholesterinwert, Weltuntergang, Haltbarkeitsdatum, Lebensversicherung …. – hallo? Immerhin gibt es ja erhebliche Schnittmengen zwischen der Leserschaft des RND und jenem Volk, das sich seit einem halben Jahrhundert in der Werbung weismachen läßt, daß jedes Jahr eine immer noch bessere Zahnbürste erfunden wird, mithin also, daß das Entwicklungspotential der Zahnbürste so unerschöpflich und gewiß ist wie das ewige Leben auf Erden.

Die zivilreligiöse Leserschaft des Redaktionsnetzwerks

Auf welche Gehirne treffen eigentlich solche Artikel wie der von Frau Franziska Heinze, nicht nur, wenn man „grün“ mitbedenkt? Bei den heutigen progessistischen Deutschen handelt es sich doch immerhin weitgehend um ein Volk, das glaubt, es ließen sich beispielsweise physikalische Gesetzmäßigkeiten außer Kraft setzen, wenn seine Autos elektrisch angetrieben sind. Daß „Forschende“ herausgefunden haben, es könnte im Herbst und Winter zu „neuen Infektionswellen“ kommen, kann doch nur jemand für wissenswert halten, der auch glaubt, daß er zum ökologischen Bessermenschen wird, wenn er seinen 70-Kilo-Hintern mit einem 2,5-Tonnen-Leergewichtsmobil durch die Gegend bewegt, oder nicht? Physikalische Gesetze zur Bewegung von Masse zählen da gar nicht mehr. Sie scheinen aufgehoben zu sein, wenn die Bewegung elektrisch stattfindet. Weil es den Glaubensfesten auf die Antriebsart ankommt statt auf die Masse. Da setzt doch das je individuelle Bewußtsein – die „richtige und edle Haltung“ – bereits jede Naturwissenschaft außer Kraft? Es sind doch nicht das Virus, die Pandemie und die Maßnahmen das Grundproblem hierzulande? Vor einem halben Jahrhundert wäre mit „Pandemie“, „Maßnahmen“ und einer Zukunft im Konjunktiv kein Politiker durchgekommen. Ausgelacht worden wäre er. Das Problem ist doch ein Volk, das sich von Leuten wie Franziska Heinze Tag für Tag mit Schwachsinn „informieren“ läßt. Damit muß Schluß sein. Es ist nämlich so: Je dümmer und eingebildeter das Wahlvolk, desto größer die Beschäftigungschancen für unfähige Politiker und „Medienschaffende“. Wozu noch ein Volk mit Krieg überziehen und es bombardieren, wenn es per zielgerichteter Verblödung auch friedlich „neutralisiert“ werden kann? Das ist doch eine „todsichere“ Angelegenheit. Ein schlauer Kopf merkt, wenn er bombardiert wird. Ist allerdings ein gewisser Verblödungsgrad erst einmal überschritten, merkt von der weiteren Verblödung keiner mehr etwas.

Auch der Expertenrat der Bundesregierung spricht sich erstmals für bald mögliche Lockerungen aus„, schreibt Frau Franziska Heinze. Der Wahrheitsgehalt dieses Satzes beschränkt sich darauf, daß die Bundesregierung selbst nicht aus Experten besteht, weil sie sonst keinen „Expertenrat“ bräuchte. Das ist aber nicht das Problem. Das Problem ist, daß diese Bundesregierung aus Leuten besteht, die sich für „moralisch qualifiziert“ halten. Diese Eigenwahrnehmung sorgt dafür, daß sich die Regierung aussucht, wen sie überhaupt als einen Experten für ihre Beratung akzeptieren will. Ob sie auf Experten hört, hängt nicht davon ab, ob solche Experten rechthaben oder nicht, sondern davon, ob der Regierung gefällt, was ihr die Experten raten. Weil nun die Experten, für die es unter mehreren Gesichtspunkten lukrativ ist, die Regierung zu beraten, ganz gern die Regierung beraten, – und nicht nur einmalig, sondern gern auch öfter -, werden sie ihre Beratungen sehr an der Frage ausrichten, ob die Regierung gern auf die Ratschläge hören wird oder nicht. Die Experten werden sich also genau überlegen, welche Expertisen die Regierung gern zur Kenntnis nehmen will und welche nicht. Ifo-Chef Hans-Werner Sinn z.B. hatte es aufgegeben, die Altkanzlerin Merkel zu beraten. Sie sei beratungsresistent, seufzte Hans-Werner Sinn. Das spiegelt sich auch perfekt im Wahlvolk. Für eine wesentliche Information in den sozialen Netzwerken wird allgemein gehalten, der übrigen Welt mitzuteilen, was einem gefällt. Das geht ganz einfach. Man klickt auf einen Button, der mit „Gefällt mir“ beschriftet ist – und schon hat man ein „Statement von Relevanz“ abgegeben. Das sind die berühmten „Likes“. Wieviele Likes hast du bekommen? Nein, was der Expertenrat der Regierung rät, hängt nicht zur Gänze davon ab, was wahr ist, sondern mindestens genauso von seiner Einschätzung der Resonanz, die er von der Regierung bekommen wird. Ricarda Lang, die ehemalige Frauensprecherin der Grünen und jetzige Parteivorsitzende, ist zwar nicht Kabinettsmitglied, aber wenn es Experten gäbe, die ihr sehr gut begründet erklären würden, warum sich „der Feminismus“ als Kulturdesaster entpuppt: Es wäre das letzte Mal gewesen, daß dieser Expertenrat eine Expertise abgegeben hat. Langer Rede kurzer Sinn: „Expertenrat“ ist so nichtssagend wie die Frage „wie realistisch?“ und so bedeutungslos wie die ubiquitär verwendeten Begriffe „Experte“ und „die Wissenschaft“. Diesem Volk wird zielgerichtet das Gehirn zermatscht mit Aussagen, die gar keine sind.

Licht am Ende des Verblödungstunnels?

Es ist also nicht, wie „uns“ das RND in Gestalt der Frau Franziska Heinze weismachen will, von Interesse, welche Szenarien irgendwelche „Forschenden“ und „Expertenräte“ hinsichtlich weiterer „Infektionswellen in Herbst und Winter“ entworfen haben, anhand welcher dann auch „Pandemieende“ und „Maßnahmenlockerung“ zum Pseudothema werden sollen – weswegen ich diese Leimrute auch gar nicht länger beachte – , sondern von Interesse ist, welche Szenarien hinsichtlich des Fortbestands westlicher Regierungen und Regierungsformen denkbar sind. Allerweil stellt sich ja heraus, daß es die von Parteien getroffene Vorauswahl des Personals ist, welches dem Wähler erst im nächsten Schritt zur „freien Wahl“ vorgestellt wurde, die das Grundproblem von allem darstellt. Das ist ein Problem der gesamten westlichen Welt. Da scheint seit Jahren bereits ein munteres Hin- und Herhüpfen zwischen Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen stattzufinden. Der australische Gesundheitsminister Greg Hunt war vor zwanzig Jahren „Strategiedirektor“ bei Prof. Schwabs „World Economic Forum“; Jens Spahn und Annalena Baerbock durchliefen erst einmal eine stiftungsfinanzierte Schulung als „European Young Leaders“, bevor sie zur Wahl gestellt wurden; „Philanthropen“ wie Soros und Gates gehen bei Regierungen weltweit ein und aus, wie es ihnen gerade gefällt, betätigen sich bspw. als Finanziers von RKI und Charité, „unterstützen“ die ihnen genehmen Medien mit Millionen von Dollars dabei, „unabhängig“ und „neutral“ zu bleiben; Friedrich Merz als neuer CDU-Chef war jahrelang Statthalter von Blackrock in Deutschland, Blackrock wiederum ist ebenfalls über ein paar Ecken mit Schwabs WEF verbandelt; das Aspen-Institut mit einem ehemaligen CNN-Chef hatte oder hat über sein Mitglied Claus Kleber Einfluß auf das ZDF; Parteien haben Einfluß auf die Öffentlich-Rechtlichen; die Vielfalt der Publikationen stammt im wesentlichen von einigen wenigen Medienkonzernen; „wpp“ ist die größte und zugleich sorosaffine Medienholding der Welt, ohne daß das einer nenneswerten Zahl von demokratischen Wahlbürgern bekannt wäre, geschweige denn, daß eine Mehrheit wüsste, was sich alles unter dem Dach der „wpp“ versammelt. Bauklötze würde sie staunen, wenn sie es wüsste.“t-online“ ist via Kantar-Group „wpp“, „Emnid“ ist via Kantar-Group „wpp“. „Scholz & Friends“ ist letztlich „wpp“. N-TV ist RTL. RTL-Group ist Bertelsmann usw.usf. Es sind die immer gleichen Bilder: Schwab mit der EU-Kommissionspräsidentin, Soros mit Kurz, Schwab und Soros mit Trudeau, und neuerdings eine Schwab-Vasallin und NGO-Chefin im deutschen Außenministerium, Frau Jennifer Morgan. Diese Zustände sprechen jeder Idee von einem Wahlvolk Hohn, das sich Vertreter seiner eigenen Interessen wählt. Es ist nachgerade grotesk. Und nun das: Ausgerechnet in Österreich bahnt sich Sensationelles an. Kanzler Nehammer hält eine Impflicht bereits nicht mehr für „in Stein gemeißelt“, obwohl sie seit zwei Wochen bereits gilt. Wie kommt’s?

Tu felix Austria

Was in Österreich noch nicht gelungen zu sein scheint, das ist die Schleifung der Gewaltenteilung. Die Wirtschaftsstrafkammer Wien ermittelt gegen Ex-Kanzler Kurz und seine „Spezis“. Der hat sich währenddessen schon einmal einen Job in den USA besorgen lassen. Ein ganzer Ozean liegt jetzt zwischen ihm und der Wirtschaftsstrafkammer Wien. Und das ist noch nicht alles. Bis zum 18. Februar muß die österreichische Regierung einen Fragenkatalog des Verfassungsgerichtshofs zu den „Pandemie“-Maßnahmen beantwortet haben, der es in sich hat. Unterzeichnet wurde dieser Fragenkatalog von dem Höchstrichter Dr. Andreas Hauer, der sich allein schon durch die sehr präzisen Fragestellungen auf fünf Seiten geoutet hat als jemand, der dieses ganze „Pandemie“-Narrativ mitsamt seinen „Maßnahmen“ von Anfang an sehr genau verfolgt haben muß. Bereits 2018, als Dr. Hauer noch als FPÖ-naher Kandidat für den österreichischen Verfassungsgerichtshof gehandelt wurde, war er mit einer bemerkenswert freigeistigen Behauptung „unangenehm“ aufgefallen. Er hatte den „Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte“ als „mitverantwortlich für die multikriminelle Gesellschaft“ bezeichnet. Sein Fragenkatalog hat es derartig in sich, seine Fragen sind derartig brillant gestellt – was für ein Kopf! – , daß eine wahrheitsgemäße Beantwortung seiner Fragen das ganze „Pandemie“- und Maßnahmengebäude -, das ganze, seit mehr als zwei Jahren kolportierte Narrativ also, krachend kollabieren lassen dürfte. So kenntnisreich sind diese Fragen formuliert, daß allein das schon ausreichen dürfte, der österreichischen Regierung klargemacht zu haben, daß Ausflüchte und Lügen zwecklos sind. Bis zum Ende dieser Woche müsste in Österreich eigentlich eine „Bombe“ hochgehen. Parallel dazu entpuppt sich die Regierung Macron in Frankreich als Haupt eines veritablen Polizeistaates – und die ganze Welt bekommt es mit. Die jüngsten Bilder von Demonstranten und der Polizei in Paris gemahnen an irgendwelche stocktotalitären Bananenrepubliken, nicht aber an eine zivilisierte westliche Demokratie. In den USA sorgt derweilen der Durham-Report für einige Aufregung. Er war am vergangenen Freitag veröffentlicht worden und beweist, wie Donald Trump im Wahlkampf 2016 und darüber hinaus von der demokratischen MItbewerberin Clinton und ihrem Wahlkampfteam bespitzelt – und mit einer frei erfundenen „Russia-Collusion“ diffamiert worden ist. Die ganze Welt bekommt mit, wie sich in Kanada die Fronten verhärten und daß die jüngsten Drohungen von Justin Trudeau gegen „sein Volk“ nur noch mehr Widerstand generieren. In Neuseeland fragt man sich, wie Präsidentin Jacinda Ardern binnen vier Jahren Amtszeit von 800.000 Dollar Startvermögen auf inzwischen 25 Mio. kommen konnte. In Deutschland bekommt inzwischen jeder mit, was ARD & ZDF nicht berichten. Und das führt zu den richtigen Fragestellungen.

Sich in einem solchen Gesamtzusammenhang mit einem Artikel hervorzuwagen wie das RND mit seiner Frau Saskia Heinze, um den Lesern komplett irrelevante Fragen als diskutabel aufzutischen, beweist im Grunde nur, daß auch das RND inzwischen auf dem letzten Loch pfeift und sich kleine Ablenkungsmanöver erlauben zu müssen glaubt. Es geht nicht um „Lockerungen“ bis Mitte März. Ehe es hier nicht um alles oder nichts geht, interessiert meineneinen nur noch unter Amüsementsgesichtspunkten, was das RND für mitteilungswürdig hält. Auf „Lockerungsdiskussionen“ braucht sich wirklich niemand mehr einzulassen. Es geht um die kompromisslose Rückkehr zu vorpandemischen Zuständen. Und nur von dort aus geht es dann weiter, und zwar mit der detaillierten Aufarbeitung des gescheiterten „Putsches von oben“, der seit mehr als zwei Jahren stattfindet, mit der Aufdeckung aller dieser Lügen und Falschbehauptungen, den getürkten Statistiken und Definitionen, der Identifizierung von Verantwortlichen und deren Verstrickungen, der Offenlegung von Partikularinteressen, der Benennung von Lug und Betrug, Trickserei und Täuschung. Aufzuhalten wäre das Ganze nur noch von einer Kaste vermeintlich „Gewählter“, die ihre Masken fallen lassen müsste, um sich zum Zwecke ihrer Eigenrettung zu outen als das, was sie tatsächlich sind: Marionetten an den Fäden globaler Despoten. Der „Place de la Concorde“ in Paris glich in den vergangenen Tagen schon sehr dem „Platz des Himmlischen Friedens“ in Peking 1989. Das ist kein Zufall. Weder unter dem Gesichtspunkt von „1989“ noch unter dem von „Peking“. „Fauci/Drosten/Virus/Labor/Wuhan/WHO/China/WEF/Merkel“ – in diese Richtung wird das in Deutschland laufen müssen, denke ich. „Lockerungen“ sind völlig uninteressant. „Pandemie“ ist uninteressant. Die war nie mehr als ein Narrativ.

Zeitenwende?

Es wird sich herausstellen, in welchem Zusammenhang dieses Narrativ ursprünglich funktionieren sollte. Das „Wir“ steht vor einer Zeitenwende, so oder so. Man nenne mich einen „Verschwörungstheoretiker“. Ist es nicht merkwürdig, daß dieser Begriff in der jüngsten Zeit gar nicht mehr so oft gebraucht wird? Sind etwa zu viele „Verschwörungstheorien“ wahr geworden? Es sieht ganz danach aus. Deshalb recht kackendreist: Das deutsche „Wir“ hat gar keine Regierung. Das „Wir“ sieht lediglich Personen, die es für seine Regierung halten soll. Nützlich dabei ist die Aufrechterhaltung der Illusion, das Volk habe diese Figuren schließlich gewählt. Mit etwas gutem Willen kann man behaupten, formal sei das auch geschehen. Bereits dafür müsste man allerdings diese Koalitionsbildung ausblenden. Das Selbstbild des Wählers als dem eigentlichen Souverän bleibt von „oben“ nur deswegen unangetastet, weil dieses Selbstbild für „oben“ ganz bequem ist. Da treffen sich „Regierung“ und Volk. So bequem wie für „oben“ ist es nämlich auch für den Souverän selbst. Wer wäre er denn auch, wenn er sich nicht für den halten könnte, für den er sich als „gleichberechtigter Meinungsinhaber“ nun einmal hält? Um zuletzt auch „den“ noch abzusetzen: Wer noch immer glaubt, die US-Wahl 2020 sei ordnungsgemäß gelaufen und daß „Brandon“ aka Joe Biden der rechtmäßige Präsident sei, soll meinetwegen angeln gehen oder 13 Meter abschätzen. Das Vertrauen in das Funktionieren von „westlichen Demokratien“ ist durch nichts mehr zu rechtfertigen. Meine neueste Verschwörungstheorie: Russland wird die Ukraine nicht angreifen und hatte das auch nie vor.

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