Iris Berben (Bild: shutterstock.com/360b)

Närrin Iris Berben führt den Karneval gegen Rechts an

In Aachen wurde zum 71. Mal der „Orden wider den tierischen Ernst“ verliehen. „Hochrangige politischen Reden“ wurden unter anderem von der SPD-Werbe-Ikone und ausgemachten AfD-Hetzerin, der ewig durch Zwangsbeiträge finanzierten öffentlich-rechtlichen Mimin Iris Berben zum Besten gegeben. 

Ihren Bekanntheitsgrad dürfte Iris Berben – wie auch ihr Sohn, der für das öffentlich-rechtliche TV-Filme produziert und zudem im Vorstand bei Constantin Film sitzt –  unbestritten durch ihre Dauerbeschäftigung bei ARD und ZDF dem Zwangsgebührenzahler zu verdanken haben. Ihre politisch „richtigen“ Einstellung war ihr hier ganz sicherlich ebenfalls über die langen, langen, langen Jahre hinweg mehr als dienlich. Denn immer wieder zeigte Berben, wo ihr Herzlein schlägt: nämlich weit weit links.

Die Ewigkeitsmimin versprühte bei der öffentlich-rechtlichen ARD-2G-Veranstaltung im verstaubten Ü80-Format „Orden wider den tierischen Ernst“ in einem albernen Clownkostüm – tiefsinnig simuliert in einen Vogelkäfig eingesperrt – ihre Weisheiten.

Ein Iris-Berben-Fanboy kriegt sich auf seinem Twitter-Account vor Freude über die Darbietung gar nicht mehr ein und zwitschert aufgeregt samt Videobeitrag: „Iris Berben hält wunderschöne Rede über die Kunstfreiheit, Karl_Lauterbach, unsere Gesellschaft und warum unsere Demokratie so gefährdet ist wie lange nicht.“

Berben, im Clownkostüm gewandet, glaubt mit ihrer linksradikalen Gesinnung tatsächlich, für die Tugend der Commedia dell’arte zu stehen und die Freiheit der Kunst und der Rede zu verteidigen. Die öffentlich-rechtliche Trompete behauptet, diese gegen die AfD verteidigen zu müssen, weil diese ja die Theater verbieten möchte.

Dann ergeht sich Berben an ihrem persönliches Idol, an die „rheinische Frohnatur“, Corona-Karli-Lauterbach. Ihr Held, „der vor keiner Mutation in die Knie geht!“

Nach einem Trätatä und Beifallsbekundungen aus dem 2-G-Publikum denkt Berben über Hans-Georg Maaßen und Tino Chrupalla nach. Mutmaßlich ihren miesen Erfolg, der die berufliche Vernichtung des ehemaligen Chefs der hessischen Filmförderung, Hans Joachim Mendig zeitigte, im linken Kopf –  Mendig hatte sich –  ohne Aufpasser wie Berben vorher um Erlaubnis gefragt zu haben – mit dem Ex-AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen zum Essen getroffen – Berben und die Schauspielkollegin Jasmin Tabatabai führten dann an vorderster Front das widerliche Tribunal, unterstützt durch mehr als 300 weiteren „Filmschaffenden“ gegen Mendig an – stellt Berben „Spaziergänger“ mit Nazis offen auf eine Stufe. Damit das „durchblickt“ wird, was Maaßen, die AfD und „Spaziergänger“ vorhaben, brauche es solche „Närrinnen“ wie sie selbst, plappert die Möchte-gern-Intellektuelle in den Narrenraum. Sie und ihre Narrengarde müssen verhindern, dass die „Reichskriegsflagge die Friedenstaube ersetzt“.

Diesem Gesabbere setzt Berben, die wahrlich weiß, wie Hass, wie Hetze geht, die linke Krone auf: Nie hätte sie gedacht, dass sie nochmals die Demokratie schützen müsse. Sie müsse jetzt wieder verteidigt werden, gegen die „Wochenendwissenschaftler der Telegramuniversitäten, gegen Rechte, die alle hassen die anders aussehen, anders lieben, anders fühlen oder anders glauben“. Theatralisch dann Berbens Schlusssatz, der das Zeug hat, in die ARD-Analen einzugehen: „Hass treibt Risse in unsere Gesellschaft, und wir alle können der Kitt sein!“ Ihr Aufruf, sich von den Clowns etwas abzuschauen und von diesen zu lernen, wurde mit Bravorufen aus dem nicht minder selbstgefälligen und verblödeten Publikum quittiert. Berbens Geschwafle kann – der Vollständigkeit halber – hier begutachtet werden.

(SB)

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