Völkerball, ein menschenverachtendes Spiel? (Bild: shutterstock.com/ Von Ory Gonian)
Völkerball, ein menschenverachtendes Spiel? (Bild: shutterstock.com/ Von Ory Gonian)

Aufgewärmter Anti-Rassismus-Mist: Völkerball fördert Mobbing und Rassismus

Offensichtlich geht den Mainstreamstuben das Erregungsmaterial aus. Deshalb wärmt der Deutschlandfunk nochmal die weltenbewegende Frage auf, ob Völkerball ein Spiel ist, das Mobbing und Rassismus fördert. Die Antwort kennen wir bereits!

So. Jetzt ist sie wieder aus der Mottenkiste der Komplettverblödung gezogen worden. Die weltberühmte Studie der ebenso weltberühmten kanadischen Sportpädagogin Joy Butler aus dem Jahr 2019. Sollten Sie von der wikipediaeintragsfreien Jahrhundertpädagogin noch rein gar nichts mitbekommen haben, hier ihre geistigen Ergüsse zum Thema Völkerballspiel, frisch aufgekocht vom Deutschlandfunk:

Das Ballspiel bezeichnete die vom Spiegel als „Bildungswissenschaftlerin“ gehypte Butler als „legalisiertes Mobbing und organisierten Rassismus“. Alarmistisch forderte Butler, das Spiel aus den Lehrplänen zu streichen. Völkerball verfolge einzig das Ziel, andere zu treffen und auch verletzen zu wollen, Schwächere zu stigmatisieren und Menschen anderer Hautfarbe und Aussehens zu diskriminieren, heißt es in ihrer Wahnsinnsstudie. Klar – es darf nicht ausbleiben: Der Name „Völkerball“ verweise auf ein rituelles Kriegsspiel. Zudem habe Turnvater Jahn dem Spiel einen wehrertüchtigenden Charakter attestiert, der die deutsche Jugend auf den Kampf gegen die Besetzung Napoleons vorbereiten sollte.

In diesen gequirlten Blödsinn stimmt Nadine Frey, Geschäftsführerin beim Aachener Stadtsportbund, beherzt ein: Völkerball rufe alleine schon wegen seiner Bezeichnung Bilder eines Kriegsszenarios hervor, weiß die Sportbund-Lady und brabbelt munter den Stuss weiter: „Wenn man das ursprüngliche Leitmotiv des Spiels Völkerball betrachtet: Das ist die Kriegsschlacht. Wenn ich den Ball als Angriffswaffe sehe, dann ist so eine Kritik natürlich berechtigt.“ Für die in den Befreiungskriegen bewanderte Frey liegt das Problem jedoch ganz woanders: „Dieses Spiel macht gesellschaftliche Probleme, gesellschaftliche Wundstellen sichtbar, und das sind Rassismus, Mobbing, Ausgrenzung. Es wäre aber ein Fehler zu sagen, dass das im Sport produziert wird.“ Hier werde es sichtbar, beruhigt die berufene Völkerballkritikerin.

Auch der Sportpsychologe Professor Sigurd Baumann glaubt, seinen Senf dazu abgeben zu müssen und erklärt – in einer seiner vom Steuerzahler bezahlten Studien – den „Sündenbockmechanismus“ im Mannschaftssport, bei dem Wehrlose, Minderheiten und Schwache ungezügelter Aggressivität ausgesetzt sein können. 

An manchen besonders devoten Bildungseinrichtungen wurde das Spiel bereits in Abtreffball oder Zweifelderball umbenannt und – wegen dem „wir-tun-keinem-weh-in-dieser-Weicheijugend“-Ding dürfen bereits abgeworfene Spieler von Spielrand aus weiter mitmischen. Insofern ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die berufsmäßigen Kümmerer und Sorger das rassistische und Mobbing fördernde Ballspiel auf die Schwarze Liste setzen und ersatzlos streichen. (SB)

 

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