Erbärmlich: taz verteidigt Lauterbach gegen „Bild“

Es gab mal eine Zeit, in der die „taz“ durch regierungskritische Beiträge aufgefallen ist, ja man munkelt sogar, dass diese Zeitung gegründet wurde, um die damalige konservative Medienlandschaft durchzurütteln.

Diese Zeiten sind längst vorbei. Heute ist die „taz“ so etwas wie das „Neue Deutschland“ in der DDR. Immer auf Seiten der Linksregierung und jeder, der es wagt, diese zu kritisieren, wird fertig gemacht.

Peinlich. Erbärmlich, billig. Und keiner würde es merken, wenn dieses überflüssige Blatt zu Gunsten der Natur endlich mal eingestellt werden würde.

Lustigerweise hat die „Bild“, früher stramm auf Kohls Seite, die Rolle des Regierungskritikers eingenommen und wird nun von der „taz“ angegriffen, in dem diese dem wohl gefährlichsten Politiker seit vielen Jahrzehnten, Karl Lauterbach, ein Forum gibt.

n-tv“ berichtet über diesen Medienskandal:

„Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat die „Bild“-Zeitung für die jüngste Berichterstattung in der Corona-Krise scharf attackiert. „Die ‚Bild‘-Zeitung und der Springer-Verlag fahren Kampagnen gegen mich und verbreiten Unwahrheiten“, sagte der SPD-Politiker der „taz“. „Ziel ist es, die Pandemie zu verharmlosen und die Schutzmaßnahmen zu diskreditieren.“ Lauterbach verwies auf die Printausgabe der Zeitung vom Donnerstag. Auf der Titelseite hieß es dort: „Gesundheitsminister Lauterbach – Intensivstationen waren NIE überlastet“.“

Wo sie recht hat, hat sie recht. Aber es ist auch verständlich, dass Lauterbach das abstreitet:

„Dass es nie eine Überlastung des Gesundheitssystems gegeben hätte, ist zum Beispiel eine manipulative Fehldarstellung. Richtig ist: Über 70 Prozent der Intensivstationen waren zum Höhepunkt der Pandemie teilweise oder komplett überlastet. Es gab nur keine deutschlandweite Überlastung des Gesundheitssystems, also keine an allen Stellen gleichzeitig. Aber Patienten mussten von einem Bundesland ins andere Bundesland verlegt werden. Wir mussten Patienten nach Italien fliegen. Operationen mussten verschoben werden.“

Die Situation soll angeblich dermaßen dramatisch gewesen sein, dass Deutschland irgendwann nicht mal mehr Intensivpatienten aus dem Ausland hier behandeln konnte, oder wie?

Wer sich einmal beim Krankenhauspersonal direkt informiert hat, weiß, dass die Engpässe politisch gewollt waren, um eben so etwas wie die Impfpflicht durchzudrücken.

Das aber interessiert die mutmaßlich durchgeboosterten taz-Redakteure wenig. Hauptsache, sie können ihren Star am Polithimmel weiterhin den Rücken stärken. Nochmal: Erbärmlich.

 

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