Polit-Marionetten am Ende? Klaus Schwab läutet Global-Diktatur ein

Klaus Schwab fordert nun ganz offen die Welt-Diktatur. Dies umreißt er in seinem Gastkommentar im Handelsblatt. Der WEF-Führer (Weltwirtschaftsforum) wendet sich mittlerweile unumwunden direkt an uns – zukünftig besitzlose – Bürger. Zuvor tat er dies nur mittelbar über seine “Global Leaders” in Politik und Wirtschaft. Doch Schwab hat einen Herrschaftsanspruch und diesen zeigt er immer deutlicher. Er erklärt, dass die soziale Ungleichheit, die nun mitunter in seinem Auftrag durch die nationalen Parlamente umgesetzt wurde, zu einer neuen Regierungsform führen müsse. Und zwar zu einer weltweiten Diktatur. Sie wird wohl das Ende für Nehammer und Co. bedeuten.

Ein Beitrag von Bernadette Conrads für Wochenblick.at

“Globale Governance”

Beschönigend bezeichnet er die angestrebte Diktatur als “Governance 4.0”. Letztlich wird Schwab, wie er nun offen ankündigt, der nationalen Politik die Schuld für das große Versagen und die großen Covid-Lügen gemeinsam mit seinen Freunden zuschieben. Er erklärt: “Der Grund für unser Versagen bei der Vorhersage und Bewältigung globaler Risiken […] liegt in einem ungelösten Problem der globalen Governance.” Während Schwab gegen das Versagen der nationalen Politiker ätzt, zeigt er auch auf, durch welchen Trick er sich die Kritik für seine Global-Herrschaft vom Leib halten will. Niemand solle seinen Blick auf die “Governance 4.0” richten, Aufmerksamkeit soll wohl weggelenkt werden, wie Schwab durchklingen lässt: “Wenn unsere Institutionen gut regiert werden, schenken wir ihnen wenig Aufmerksamkeit. Sie sind eine kaum sichtbare Infrastruktur, die die Wirtschaft und praktisch alle Aspekte der sozialen Ordnung unterstützt.” Bewusstseinskontrolle durch das “Internet der Körper” und die billige Bedürfnisbefriedigung in der zunehmend angestrebten virtuellen Realität könnten dies möglich machen.

“Planloser Umgang”: Auch Klaus Schwab gibt nun Polit-Losern die Schuld

Schwab will unsere bestehenden Institutionen und Demokratien offenbar mittels Corona-Elend abschaffen. Sie seien “nicht mehr zweckmäßig” resümiert er trocken. Zwar habe Corona bereits die “Governance 3.0” eingeführt, ein “operatives Krisenmanagement”, das auf “Versuch und Irrtum” basiere. Doch damit gibt sich Schwab noch nicht zufrieden. Er kritisiert, dass dieser Ansatz zu einem “planlosen Umgang mit der Pandemie und ihren sozioökonomischen Folgen geführt” habe. Das ist interessant, zumal der von ihm angesprochene “planlose Umgang” doch vor allem durch Politiker aus seinem “Global Leaders”-Programm vollzogen wird.

Doch nun schiebt Schwab alle Schuld auf die nationale Politik. Immer deutlicher kristallisiert sich heraus, dass sich unsere Regierungen letztlich selber zu “Losern” in diesem Spiel machen. Es scheint ihnen nur gänzlich das Bewusstsein dafür zu fehlen. Oder glauben Österreichs Polit-Akteure gar, dass nach der Abschaffung der nationalen Parlamente gute Posten in der Global-Herrschaft auf sie warten?

Gemeinsam begingen sie den “Great Reset”, wie dieses kritische Plakat aufzeigen soll. Jetzt droht Klaus Schwab den nationalen Regierungen damit, sie vor den Zug der “Governance 4.0” zu stoßen:

Martin Rutter auf Telegram

Sozialer Zusammenhalt am Ende: Schwabs Strategie

Schwabs Gastkommentar gibt auch Aufschluss darüber, warum Schwab diese Taktik wählt. “Heute aber haben viele Menschen das Vertrauen in Institutionen und deren Führungskräfte verloren”, erklärt er. Und lässt im nächsten Satz möglicherweise durchklingen, wovor er sich nun fürchten muss: “Angesichts der zunehmenden Risiken und unseres kollektiven Versagens, sie zu bewältigen, suchen wir stattdessen nach Schuldigen.”

Der gigantische Widerstand gegen ihn und seine Gefolgsleute ist ihm offensichtlich nicht entgangen. Doch es ist mehr als das: Sein Kommentar macht offensichtlich, dass sowohl die Unfähigkeit unserer nationalen Regierungen und die gezielte Spaltung der Gesellschaft ein wesentlicher Teil seiner Strategie zur globalen Machtübernahme ist.

Schwab spricht von der “Erosion des sozialen Zusammenhalts”. Er schreibt: “Einige zeigen mit dem Finger auf unfähige politische Führer, andere beschuldigen Vorstandsvorsitzende – und eine wachsende Minderheit führt alles Unheil auf eine ‘Verschwörung der Eliten’ zurück” – Schwab hat keine Angst. Der Hass gegen die da oben soll zur Demontage der nationalen Institutionen führen. Sorgen müssen sich also offenbar viel mehr Nehammer und Co. machen.

Kurzsichtige Marionetten: Die Politiker schaffen sich selbst ab

Seine Strategie ist perfid: Gezielt scheint Schwab die nationalen Parlamente dafür einzusetzen, sich letztlich selbst auszuschalten. Die Handlungsanweisungen für die schlechte Politik die dazu führt, dass sie zunehmend Ablehnung bei den Staatsbürgern erfährt, erhalten sie von ihm und seinem WEF, sowie weiterer internationaler Organisationen wie der WHO oder der Gates Foundation. Denn nach der Phase der “Governance 3.0” kommt die “Governance 4.0” und mit ihr fallen unsere Politiker, die sich im Zuge dieses Wandels als besonders kurzsichtige Marionetten hervortun. Im Zuge der “Governance 4.0” solle alles viel langfristiger werden, skizziert Schwab seine sinistren Absichten. Legislaturperioden und Demokratie sollen wohl der Vernichtung preisgegeben werden, scheint es. Stattdessen solle “Stakeholdern” mehr politische Macht eingeräumt werden. WEF-Schwab hierzu: “die Regierung kann nicht länger so tun, als hätte sie allein alle Antworten.”

Foundations World Economic ForumCC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Die “echten” Antworten, die haben laut Schwabs “Great Reset” sowie seiner “Vierten Industriellen Revolution” vor allem High-Tech-Konzerne, die im Zuge einer Verschmelzung von Mensch und Maschine allerhand Daten aus den Menschen gewinnen sollen. Schwab nennt diesen Zusammenschluss das “Internet der Körper”, wie Wochenblick berichtete. Pioniere seines “neuen Governance-Zeitalters” seien in Wirtschaft und Finanz jene, die sich für “Klima” und “soziale Gerechtigkeit” also die “Nachhaltigkeitsziele” einsetzen. Für Klaus Schwab sind das in der Politik Politik vor allem der französische Präsident Emmanuel Macron sowie der italienische Premierminister Mario Draghi. Sie würden “Grenzen überwinden”, schreibt der überzeugte Globalist. Stellt sich die Frage: Dürfen Sie sich letztlich auf “Welt-Minister-Posten” freuen?

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