Das war´s dann für Alice Schwarzer: „Transsexualität ist ein Trend“

Alice Schwarzer (Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY 3.0)

Alice Schwarzer dürfte nun endgültig ihr Ende besiegelt haben: In einem Zeit-Beitrag warnt sie vor den Gefahren von Transsexualität als Trend und nennt das geplante Gesetz zur geschlechtlichen Selbstbestimmung einen fatalen Irrweg. Systemtrompete Jan Böhmermann hat bereits zum Vernichtungsschlag ausgeholt.

„Vor allem immer mehr Mädchen und junge Frauen geraten in den Gendertrouble. Sie halten ihr so berechtigtes Unbehagen an der zunehmend widersprüchlich werdenden Frauenrolle für ‘transsexuell’“, stellte Alice Schwarzer in einem Gastbeitrag für die Zeit fest. Hinter der Bezahlschranke berichtet das Urgestein des Feminismus davon, dass in manchen Schulklassen vier bis fünf Mädchen sitzen würden, die sich geschlossen als transsexuell identifizierten. Die Zahl der medizinisch aktenkundigen jugendlichen Transsexuellen habe sich innerhalb weniger Jahre in der ganzen westlichen Welt – besonders wahnwitzig habe sich der Trend in Großbritannien verselbstständigt- um den Faktor 40 gesteigert, also um 4.000 Prozent, so die erschreckende Wahrheit, die Schwarzer benennt.

Schwarzer kritisiert – mutmaßlich zum Schrecken der woken Gendermainstreaminggesellschaft -, dass Transmänner biologischen Frauen ihr Frau-Sein absprechen. Insbesondere Mädchen in der Pubertät würden sich in ihrem Geschlecht verunsichert fühlen. Ihnen werde eingeredet, alle Bürden des Frau-Seins überwinden zu können, wenn sie sich künftig als Mann identifizierten. Jedoch seinen nicht nur junge Mädchen davon betroffen. Auch erwachsenen Frauen seien davon betroffen, da eine „lautstarke Minderheit“ aus den Reihen der sogenannten Transfrauen so weit gehe, ihre neue Identität aggressiv gegen die Interessen biologischer Frauen zu richten. Sie würden aggressiv Zugänge zu geschützten oder privilegierten Frauenräumen einfordern. Betroffen davon seinen Frauenhäuser oder auf Quotenplätze. Der Wahnsinn geht so weit, dass Transmänner von biologischen Frauen einfordern, sich selbst nicht mehr als Frauen zu bezeichnen. Völlig geisteskrank wird behauptet, dass die Zuschreibung „Frau“ diskriminierend sei. Besser sei es, stattdessen von „menstruierenden Menschen“ zu sprechen.

Im Januar hatte Schwarzer bereits mit einem Artikel in der von ihr herausgegebene Zeitschrift Emma den Unmut der woken, links-grünen Gendergemeinde auf sich gezogen, indem sie über die Initiative „Geschlecht zählt“ berichtete. Die Initiative kritisiert den Einzug des sich als transsexuell definierenden grünen Bundestagsabgeordneten Markus Ganserer, der es über eine Frauenquote der Grünen in den Bundestag schaffte. Die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch hatte in einem Redebeitrag im Bundestag festgestellt, dass Ganserer ein Mann ist. Dafür wurde sie von Mitgliedern der Ampelkoalition im Bundestag und in den sozialen Medien als „transphob“ und „menschenverachtend“ beschimpft.

Der öffentlich-rechtliche Systemclown Jan Böhmermann hat bereits zur medialen Vernichtung von Alice Schwarzer ausgeholt: „Da kämpft sie jahrzehntelang an vorderster Front für Emanzipation, Frauenrechte und Gleichberechtigung. Und auf einmal kommt eine neue Kategorie in die Welt, mit der sie überhaupt nicht gerechnet hat: Nämlich Menschen, die als Männer geboren werden und deren Geschlechtsidentität weiblich ist“, palavert die mehr als unerträgliche Systemtrompete in einer Folge des durch Zwangsgebühren finanzierten Podcasts „Fest und Flauschig“. Oft durchliefen diese Menschen einen schmerzhaften und psychisch belastenden Prozess, so der Hobbypsychologe Böhmermann. Wenn eine Frau diese Entwicklung hinter sich gebracht habe und sie sagte: „Ich bin, wie ich bin“, dann käme Alice Schwarzer und sagt: „Das geht nicht, weil du als Mann geboren bist.“ Für den Kasper Böhmermann steht fest: „Ich glaube, dass sich da bei Alice Schwarzer das Alter meldet. Irgendwann wirst du konservativ.“  (SB)