Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Aufstehen oder weiterschlafen?

Abgesehen davon, daß alle fassungslos sind über den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine und daß die meisten ganz genau wissen, wer total schuldig und wer absolut unschuldig ist, gibt es neben dieser subjektiven Gewißheit natürlich immer noch die Frage, wie es wohl kommen konnte, daß die Invasion im Westen niemand für möglich halten wollte. Putin ist, wer er ist. Aber wer sind wir? Und können wir es uns leisten, so zu bleiben, wie wir sind? – Größte Zweifel.

Es ist wahr: Schon Donald Trump war gegen Nord Stream 2. Allerdings aus ganz anderen Gründen, als denen, die jüngst zum Tragen gekommen sind. Trump fand es nachvollziehbarerweise unfair, daß die USA den Löwenanteil der Kosten für jene NATO trugen, die auch die Sicherheit der Europäer gewährleistete, während die Deutschen Geschäfte machen mit denjenigen, vor denen die NATO sie schützt.  So das offizielle Narrativ. Wahr ist, daß Europäer offensichtlich wirklich in dem Wahn lebten, sie könnten sich ihre eigene Sicherheit für lau von den amerikanischen Freunden garantieren lassen. Ausgeträumt. Die langfristigen Verlierer des gegenwärtigen Ukrainekriegs werden wegen des Kalten Krieges, der danach Einzug halten wird, die Länder der EU sein. Das Verhältnis zu Russland dürfte für lange Zeit zerrüttet bleiben. Die enormen russischen Ressourcen an Bodenschätzen, Öl- und Gasvorkommen finden in einer Welt von 8,5 Milliarden Menschen auch anderswo ihre Abnehmer. Was in Russland feststeht: Verträge und Abmachungen, die mit dem Westen getroffen werden, sind keinen Pfifferling wert. So dachte die EU z.B. nicht daran, ihre Hilfen für die Ukraine davon abhängig zu machen, daß sich die dortige „Regierung“ an Minsk II hält. War es der EU egal, ob sich die ukrainische „Regierung“ an Minsk II hält – oder hatte es ihr einfach egal zu sein? Was hatte sich Obama dabei gedacht, als er Russland 2015 von oben herab bescheinigte, es sei nicht mehr die Sowjetunion, sondern nur noch eine Regionalmacht? Dachte er, in Russland würde man seine Ansichten einfach so übernehmen? Es ist nicht länger mehr zu bestreiten, daß auch die NATO-Osterweiterung ein gebrochenes Versprechen bedeutet. Das wird diese Woche niemand mehr ernsthaft bestreiten wollen. Es steht fest. Und ebenso steht fest, daß Putin jahrelang immer wieder dargelegt hat, womit er unzufrieden ist und was seine Sorgen sind. Das hätte man vielleicht einmal mitbedenken können, anstatt sich zu sagen: Der Putin, was will er denn machen?

In Deutschland ist das Urteil recht schnell und recht simpel gefällt: Putin hat angegriffen und deshalb ist er der Schuldige. Die Empörung ist grenzenlos. Ganz Deutschland beißt vor Wut in die Teppichkante. Das ist ein ziemlich albernes Bild, wenn man sich überlegt, bei welchen Angriffen das deutsche Volk nicht in die Teppichkante gebissen hat. Serbien, Kosovo, Irak, Libyen, Syrien … – es hat niemanden auch nur annähernd so aufgeregt, wie „Putins Krieg“ in der Ukraine. Allein schon die Fórmulierung „Putins Krieg“ ist nichts anderes als die Negierung auch nur der Möglichkeit, selbst irgendwelche Fehler gemacht zu haben. Im Land haben darunter zu leiden völlig unschuldige Russen, ein Weltklasse-Dirigent, eine Weltklasse-Sängerin, russischstämmige Angestellte, Kinder von Russen, die Lieferanten von russischen Produkten im Lebensmittelhandel – alles nur Ersatzhandlungen, um sich selbst und seine Gewißheiten nicht infrage stellen zu müssen. Vielleicht sollte man sich einmal überlegen, wie man uns in den USA sieht – und ob man dort tatsächlich glaubt, wir seien Freunde.

So viel steht nämlich fest: STRATFOR ist ein überaus einflußreicher, US-amerikanischer „ThinkTank“, gern bezeichnet als die inoffizielle CIA. Dort denkt niemand in Freund/Feind-Kategorien, sondern in der Kategorie geostrategischer Einflußsphären. Was den gegenwärtigen Ukrainekrieg angeht, sitzen wir als Europäer in ein- und demselben Boot mit der Ukraine. Der „Westen“, das sind in diesem Krieg ausschließlich die USA und ihre geostrategischen Interessen als untergehendes Imperium. Wen sie dabei mit in den Abgrund reißen, ist nicht wichtig. Seit den Sechziger Jahren konnten die USA keinen Krieg mehr siegreich beenden. Letztlich geht es bei STRATFOR nicht um irgendwelche Werte wie Demokratie, Frieden oder Freiheit, sondern um den Versuch imperialen Machterhalts. Da geht es noch nicht einmal um Amerikaner. Es geht einfach um sehr viel Geld, und darum, wer es bekommen soll. Um die Elenden, die in Seattle oder in Los Angeles z.B. in Zelten auf den Gehwegen und in den Grünanlagen hausen, geht es keinesfalls. Die USA selbst sind nur noch ein Bild des Niedergangs im Inneren, fast eine Dystopie. Glaubt irgendjemand, daß eine Nation wie die USA im Angesichte des stetig sich steigernden Elends im Inneren ein guter und verläßlicher Freund für andere Nationen sein könnte? Im Augenblick sieht es eher danach aus, als betrachteten die amerikanischen Politstrategen den Rest der Welt entweder als Feinde oder als nützliche Idioten. So ungefähr hat das George Friedman, der Chef von STRATFOR, ein gebürtiger Ungar übrigens, wenig verklausuliert auch formuliert. Und zwar bereits vor fast sieben Jahren. In der EU und in Deutschland wollte man es halt nicht zur Kenntnis nehmen, so wenig, wie man Putins notorisches Genörgel zur Kenntnis nehmen wollte. Zu bequem hatte man es sich in der Nachkriegszeit nahe am Eisernen Vorhang eingerichtet, als die Sicherheit Westdeutschlands tatsächlich im geostrategischen Interesse der USA gelegen hat. Das ist lange vorbei.

Wozu die Realität erkennen? Es konstruiert sich doch ohnehin jeder seine eigene. In Deutschland gab es Wichtigeres zu tun. Eine „menschliche Gesellschaft“ schaffen, das Weltklima retten, „soziale Gerechtigkeit“ herstellen, schön denken und schön sprechen, den Frauen den Hintern herumheben, alle „die Menschen“ auf der ganzen Welt liebhaben, seine pazifistische Grundhaltung ausstellen und – wie Merkel das formulierte – ein „freundliches Gesicht machen“ kurz: Die ganze Agenda der sogenannten Gutmenschen durchsetzen. Wir hätten ja durchaus eine partnerschaftliche Beziehung zu Russland haben wollen. Wir durften halt nicht so richtig. Unsere amerikanischen Freunde waren dagegen. Überraschung! Es ist eine amerikanische Grundüberzeugung seit etwa 110 Jahren – inzwischen leicht revisionsbedürftig, da andere „Global Payer“ entstanden sind – , daß der einzige ernsthafte Konkurrent, der den USA gefährlich werden könnte, dann entsteht, wenn Deutschland und Russland zusammenfinden.

Von der Substanz gelebt

Man kann bestimmt sagen, daß die Deutschen im vergangenen halben Jahrhundert von der wirtschaftlichen und der kulturellen Substanz gelebt haben, die ihnen von ihren Vorfahren hinterlassen wurde. Das ist insofern bemerkenswert, als daß die wirtschaftliche Substanz nach dem Zweiten Weltkrieg in sehr viel kürzerer Zeit entstanden ist, als ihr Verbrauch inzwischen andauert. Bald wird Schicht im Schacht sein. Die USA werden weiterhin auf die Ressourcen Kanadas zurückgreifen können, die russischen Ressourcen gehen an die Chinesen.

Ein interessantes Beispiel für Moral in der EU: Die europäische Leasing hat Verträge über 520 Passagierjets von Airbus mit Russland. Die sollten nun gekündigt werden, die europäische Leasing sollte die Jets zurücknehmen. Kein Gedanke daran, wie das zu realisieren sein soll. Hauptsache Moral. Diese Jets sind alle in Russland. Die Russen lakonisch: Wenn ihr die zurückhaben wollt, dann müsst ihr sie abholen. Wie bringt man Flugzeugbesatzungen für 520 Jets nach Russland? Und wenn man sie nach Russland brächte, wie würden sie dann aus Russland abfliegen können? In dem Moment, in dem europäische Piloten im Cockpit säßen, wären das keine russischen Jets mehr. Über Russland herrscht aber eine Flugverbotszone für Jets aus dem NATO-Bereich. Und selbst dann, wenn das noch irgendwie zu lösen wäre: Was soll mit diesen 520 Airbus-Jets geschehen? Niemand braucht sie. Sie sind unverkäuflich. In Russland würden sie fehlen und müssten ersetzt werden. Wer würde sie ersetzen? Airbus? Wie das denn? Dann könnte man die gegenwärtigen auch gleich dort lassen. Boeing wird sie ersetzen. So, wie zwar Nord Stream 2 geschlossen wurde, die USA aber weiterhin Öl aus Russland beziehen. Nein, wer die USA zum Freund hat, der braucht keinen Feind mehr. Der Chef der europäischen Leasing: Durch den SWIFT-Ausschluß Russlands kommen wir selbst dann nicht mehr an die Leasingraten, wenn Russland zahlen will. Wir müssten aber Vertragsstrafen für die Kündigung der Leasingsverträge zahlen. Wie sollen wir das machen, wenn wir die Zahlungseingänge für die geleasten Jets nicht haben? Es wäre billiger, einfach in Konkurs zu gehen und die Jets da zu lassen, wo sie jetzt sind: In Russland. Die europäische Hochmoral ist auch geeignet, die eigene Luftfahrtindustrie zu ruinieren. R.I.P. Airbus Industries. Wie blöde wird’s denn noch? Hochmoralisch ist das schon, kein Zweifel. Schließlich hat Putin die Ukraine angegriffen. Daß die wiederum eine veritable Nazi-Regierung hat – egal. Demokratie, neutrales Land, souveräner Staat, Völkerrecht und das alles – und das wiederum, obwohl die USA und die NATO selbst bereits mehrfach das Völkerrecht gebrochen haben, ohne daß hier auch nur ein Furz darüber gelassen wurde. Der Liter Diesel kostete heute bis zu 1,98 bei uns in der Gegend.

Was ist totale Unfähigkeit?

Wer die totale Unfähigkeit sehen will, der schaut nach Berlin und nach Brüssel, den Stätten der Hochmoral und der Vasallentreue zum Freundfeind USA. Orte, an denen die Versäumnisse aus der schöndenkerischen Vergangenheit gnadenlos aufgedeckt werden. Wie meinte doch Habeck sichtlich zerknirscht gestern? Versorgungssicherheit geht jetzt vor Klimaschutz. Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken sind auf einmal denkbar. Wie kann er das sagen? War es denn nicht der menschengemachte Klimawandel statt der russischen Atomraketen, der uns ganz sicher umbringen wird, wenn wir den globalen Temperaturanstieg nicht auf 1,5 Grad begrenzen? Spielt das jetzt keine Rolle mehr? Richtet sich das Weltklima danach, ob gerade Krieg ist oder nicht? Wie kommt es, daß das auf einmal zur Disposition steht? Was ist eigentlich aus der Pandemie geworden? Und bräuchten wir nicht noch viel mehr Frauen in politischen Spitzenämtern? Rauchverbote in Privat-PKWs? Gendersternchen in unseren Wörtern? Hundert verschiedene, selbstkonstruierte Geschlechter? Unter welchen Voraussetzungen kann man sich überhaupt solche dekadenten Debatten leisten? Wohl doch nur dann, wenn die Substanz gesichert ist. Hätte man sich da nicht besser um die Substanzsicherung gekümmert in der Vergangenheit? Was ist das, was da gerade passiert neben der Tatsache, daß es brandgefährlich ist? Liefert man jetzt Waffen an die Naziregierung in der Ukraine, um vor aller Welt zu beweisen, wie wichtig es ist, die Dekadenz global zu verteidigen? Völkerrecht, souveräne Nation, Angriffskrieg. In Serbien egal, in der Ukraine ein Menschheitsverbrechen. Wegen den Werten? Was sind diese Zeiten anderes, als die Bankrotterklärung europäischer Politik? Welche Gewißheiten waren denn ausschlaggebend dafür, daß wir heute blöd aus der Wäsche schauen? Hatte jemand gewarnt vor diesem Zustand? Hat es jemand kommen sehen? Wie wäre mit diesem Jemand verfahren worden? Was mußte er sich nennen lassen? – „Ewiggestrig“ womöglich? Wer ist Wladimir Putin? Ein Mann? Was ist so ein Mann in Westeuropa noch, außer entweder alt und weiß oder ein „Macho“? Wer zeigt hier gerade wem seine Defizite auf? Und was war denn dieser Trump für einer? Hätte der sich eventuell mit Putin verständigt? Wollten alle diese Damen, angefangen von der EU-Kommissionspräsidentin über die Altkanzlerin und die Verteidiugungsministerinnen wirklich ein Amt ausfüllen, so wie das für ein Amt gedacht war? Wollten sie die Verantwortung übernehmen? Oder wollten sie nur ins Amt, weil sie dachten, das stehe ihnen nun zu, weil sie das „richtige Geschlecht“ haben? Dachten sie, die Verantwortung würde schon jemand übernehmen für sie? Standen wir Deutschen und Europäer jemals in der Nachkriegszeit derartig bescheuert da wie allerweil? Das alles sind Fragen, die beantwortet werden müssten, um einen Weg aus dem Schlamassel herauszufinden. Mit „unserer“ gutmenschlichen Schöndenkerei und der Beschäftigung mit dekadenten Themen wird es wohl vorbei sein müssen. Was sollen da diese Figuren in den europäischen Regierungen noch, die in den vergangenen Jahren diese ganze intellektuelle Dekadenz als zukunftsweisend propagiert hatten? Es ist doch wohl so: Nicht nur die Ukrainer als Volk sind von den USA für deren geostrategisches Vabanque-Spiel verheizt worden, sondern unsere Zukunft genauso. Von diesem Konflikt wird sich Europa auf Jahrzehnte hinaus nicht wieder erholen. Glückwunsch, Amerika! Den eigenen Niedergang durch Ausschaltung eines wirtschaftlichen Konkurrenten hinausgezögert – und Russland zum Angriff provoziert. Ein Vorgehen wie aus dem STRATFOR-Lehrbuch.

Bei STRATFOR kennt man seinen Spengler. In Russland auch. Oswald Spenger 1936: „Kenner der Weltgeschichte sein heißt aber, die Menschen kennen, wie sie waren und immer sein werden. Es ist ein gewaltiger Unterschied, den die meisten Menschen nie begreifen werden, ob man die Geschichte der Zukunft betrachtet, wie sie sein wird oder wie man sie gern haben möchte. Der Friede ist ein Wunsch, der Krieg eine Tatsache und die Menschengeschichte hat sich nie um menschliche Wünsche und Ideale gekümmert. Das Leben ist Kampf unter Pflanzen, Tieren und Menschen, ein Kampf zwischen einzelnen Klassen der Gesellschaft, Völkern und Staaten, ob er sich nun in wirtschaftlichen, sozialen, politischen oder militärischen Formen abspielt. Es ist ein Kampf um die Macht, seinen Willen, Vorteil oder seine Meinung vom Nützlichen oder Gerechten durchzusetzen, und wenn andre Mittel versagen, wird man immer wieder zum letzten greifen, der Gewalt. Man kann den einzelnen, der Gewalt anwendet, einen Vebrecher nennen, eine Klasse revolutionär oder Landesverräter, ein Volk blutdürstig, aber das ändert nichts an der Tatsache. (…) und wenn die Welt ein Einheitsstaat wäre, würde man die Kriege Aufstände nennen. Das sind alles nur Unterschiede in Worten.

Die 1996 gegründete STRATFOR residiert in Austin/Texas, die EU-Kommission und die deutsche Bundesregierung in Wolkenkuckucksheim. Von wegen „Neuer Mensch“, „menschliche Gesellschaft“, „die Menschen“, der liebe Planet, das arme Weltklima, die unterdrückten Frauen, die Geschlechtskonstrukte, die bunte Vielfalt usw.usf. – diesen ganzen utopistischen Kulturmarxistenquark können sich die USA vielleicht noch ein bißchen länger leisten als die Europäer, weil die Ressourcen dafür noch ein Weilchen da sind. In Europa haben das, soweit ich das überblicke, hauptsächlich Viktor Orban in Ungarn und Mateusz Morawiecki in Polen verstanden. Und man mache sich nichts vor: Die Ukrainer ebenfalls. Putin sowieso. Nochmal Spengler: … und wenn die Welt ein Einheitsstaat wäre, würde man die Kriege Aufstände nennen. Das sind alles nur Unterschiede in Worten.

Wo sitzt der Feind?

Langfristig gesehen sitzt er nicht in Moskau. Er sitzt in Washington, in Cologny, im Silicon Valley, in Paris, in London, in Brüssel, in Berlin, bei der WHO, bei den UN, bei diversen NGOs und in multimilliardenschweren Stiftungen und geostrategischen ThinkTanks – und sie alle wollen die Neue Weltordnung, die nächste und finale Utopie für die Menschheit. Die Überführung der gesamten Menschheit in eine einträgliche Viehhaltung. Wie sagt der deutsche Gutmensch? Es gefällt mir nicht, so zu denken. Ich will lieber etwas schöneres denken. Was wäre meine Welt ohne meine Utopien?

Ganz interessant vielleicht in diesem Zusammenhang: Wladimir Putin ist ebenfalls einer der ‚Young Leader‘ vom WEF. Dieser Tage ist er von der Webseite des WEF gelöscht worden. Er wird sich’s doch nicht anders überlegt haben? Und noch etwas, natürlich mit Vorsicht zu genießen: In einem Hotel in Kiew sitzt einer, der es schafft, Berichte nach außen zu bringen. Nur nach Charkiw kommt er nicht, weil die Busverbindung eingestellt worden ist. Vielleicht ist es auch ein bißchen gefährlich. Vor fünf Tagen schrieb er, von den ukrainischen Meldungen platze eine nach der anderen wie Seifenblasen. Die russischen Meldungen seien hingegen immer korrekt. Der Verkehr in Kiew fließe normal, die Russen konzentrierten sich offensichtlich ganz auf Militärstützpunkte der Ukrainer. Soll man’s glauben? Ich weiß es nicht.

„t-online“ brachte heute eine story von einer russischen Mutter, die in großer Sorge um ihren Jungen ist. Als Quelle dieser Information nennt „t-online“ die „Nowaja Gaseta“ und nennt sie eines der letzten unabhängigen Medien Russlands. Das ist schon merkwürdig. Wenn die „Nowaja Gaseta“ eines der letzten unabhängigen Medien in Russland wäre, dann müsste sie wohl einen sehr guten Draht zum Kreml gehabt haben. Sonst wäre sie schon längst nicht mehr unabhängig. Es handelt sich schließlich nicht um das kleinste Blatt in Russland. Im Krieg verschwimmt so einiges.

Olaf Scholz: „Wer schweigt, hat etwas zu verbergen“. Egal. Wer nicht schweigt, sagt garantiert das Falsche. Wenn er nicht lügt. Was ist jetzt übrigens mit der Gefährlichkeit von Virus? Der Bundestag will diesen Monat die Impfpflicht durchdrücken. Alles zu unserem Besten, selbstredend. Deswegen wurde auch der BKK-Chef rausgeschmissen. Dem sind einfach zu viele Impfnebenwirkungen aufgefallen. Hat er das unbedingt an die große Glocke hängen müssen? Wie konnte er nur? Der Verfassungsschutz will jetzt auch alle beobachten, die sich nicht eindeutig von Putin distanzieren. Es gebe da Schnittmengen mit den „Coronaleugnern“ und den „Querdenkern“. Der Verfassungsschutz will also offensichtlich die Intelligenz überwachen. Er wird doch wohl nichts dazulernen wollen? Und Deutschland ist ein sehr demokratisches Land. Hat jemand Zweifel?

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