Bricht jetzt auch die AfD wegen Putin auseinander?

Bekanntlich gibt es in der SPD und bei den Linken ebenfalls Putin und Anti-Putin-Lager. Warum also nicht auch in der AfD?

In deren Bundestagsfraktion wächst jetzt auch der Streit über den Umgang mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine. Zwar verurteilt man diesen offiziell, doch die Deutungen darüber, wie groß Moskaus Schuld ist, gehen auseinander. Fraktions- und Parteichef Tino Chrupalla, zuletzt im Juni in Moskau auf einer Konferenz des russischen Verteidigungsministeriums, sagte im Parlament, Schuldzuweisungen „heizen den Konflikt“ an.

Er sprach von einem „neuen Wettrüsten“. Dabei hatte die Fraktion sich geeinigt, eine Stärkung der Bundeswehr zu fordern. Chrupalla solle deswegen auf einer Fraktionsklausur kommende Woche zur Rede gestellt werden, schreibt das Magazin.

Allerdings hat er auch viele Unterstützer, vor allem in den Ost-Landesverbänden. Chrupalla sagte dem „Spiegel“: „Ich werde keinen Kotau machen und auf die Knie gehen.“ Er wehrt sich gegen Vorwürfe einer zu großen Nähe zu Russland, Frieden und Sicherheit in Europa seien „Grundlage meiner Politik für Deutschland“.

Die AfD hat viele Verbindungen nach Russland. Wie die SPD und die Linke eben auch. Irgendwann wird zwischen Ost und West wieder eine Mauer gezogen. Egal in welchem Land. (Mit Material von dts)

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