Der Berliner Polizist Tolga K. lässt keine Zweifel aufkommen, wo seine Loyalitäten liegen.

Berliner Moslem-Polizist droht Ungläubige zu „schlachten“

Die Polizei des Landes Berlin ist eine bunte, vielfältige Truppe. Selbstverständlich bietet sie auch türkischen Bürgern eine berufliche Perspektive. Und für diese Menschen gilt – wie für jeden anderen – die Meinungs-, Kunst- und Religionsfreiheit.

Auch Tolga K. gehört zu dieser bunten und vielfältigen Truppe. Er ist Polizeibeamter beim Zentralen Objektschutz. „Deutscher“ Polizeibeamter, wohlgemerkt. Auch, wenn man es ihm in seinen Youtube-Videos und Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken nicht ansieht: da salutiert er lieber vor der türkischen als vor der deutschen Fahne.

Einerseits hat er einen Eid auf das Grundgesetz geleistet:

„Ich schwöre, dass ich mein Amt getreu dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung von Berlin in Übereinstimmung mit den Gesetzen zum Wohle der Allgemeinheit ausüben und meine Amtspflichten gewissenhaft erfüllen werde; so wahr mir Gott helfe.“

Andererseits lässt er keinen Zweifel daran aufkommen, von wessen Gott er Hilfe erwartet, und wie er seine Freiheitsrechte interpretiert, wenn er Rap-Musik vertont mit Worten wie:

„Diejenigen, die dem Ungläubigen gehorchen, werden durch die Türken geschlachtet. Wir geben unser Leben für Gott, für jeden Märtyrer wird abgerechnet.“

Was Juden von Tolga K. & Co. zu erwarten haben, fasst einer seiner Mitstreiter in dem als Duett angelegten Rap-Stück in die Worte:

„Muslim, überlasse al-Quds nicht dem Feind.“

Mit al-Quds, das Heilige, ist Jerusalem gemeint, das dem Feind entrissen werden soll. Feind sind die Juden.

Zu den Aufgaben des Zentralen Objektschutzes der Berliner Polizei gehört nicht nur der Schutz diplomatischer Vertretungen, sondern auch von Synagogen. Wie es um deren Sicherheit bestellt ist, wenn Tolga K. bewaffnet vor der Türe steht, mag ein jeder selbst beurteilen.

Die „Welt“ zitiert dazu eine deutsche Bundestagsabgeordnete mit dem Satz:

„Wer hier für den deutschen Staat arbeitet und auf der anderen Seite von Türkisch-faschistischer Ideologie fasziniert ist, muss sich nicht nur den Vorwurf, falsch bei der Polizei zu sein, gefallen lassen, sondern auch, dass er anscheinend komplett falsch in diesem Land ist.“

Bei der Abgeordneten handelt es sich nicht um Beatrix von Storch oder Alice Weidel, von denen die Äußerung offenbar durchaus auch stammen könnte, sondern um deren türkischstämmige Kollegin Serap Güler.

Dieser Beitrag von Von MANFRED ROUHS erschien zuerst bei PI

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