Der schwedische Chef-Epidemiologe Anders Tegnell (Bild: shutterstock.com/Jeppe Gustafsson)
Der schwedische Chef-Epidemiologe Anders Tegnell (Bild: shutterstock.com/Jeppe Gustafsson)

So fängt man Kritiker ein: Schwedischer Chef-Epidemiologe wechselt zur WHO

Die WHO hat sich nun einen weiteren Kritiker eingefangen: Der schwedische Chef-Epidemiologe Anders Tegnell wechselt auf eine hochran­gige Position bei der Weltgesundheitsorganisation.

Schweden kam dank seines liberalen, toleranten Weges, ohne Maskenpflicht, ohne harte Lockdowns, ohne Denunziationen und ohne gravierende Grundrechtseinschränkungen durch die Coronakrise. Verantwortlich hierfür: Schwedens Chef-Epidemiologe Anders Tegnell.

Dass dieser schwedische Weg der demokratisch nie legitimierten und von Fremdinteressen gesteuerten WHO, die aktuell mit einem internationalen Pandemievertrag versucht, ein weltumspannendes Warn- und Überwachungssystem zu installieren, um durch Umgehung der nationalen Regierungen zukünftig beliebige Maßnahmen diktieren zu können, nicht passt, liegt auf der Hand.

Und deshalb hat sich die UN-Organisation offensichtlich kurzerhand den Kritiker aus Schweden eingekauft. Der 65-Jährige werde als „führender Experte“ in einem neuen WHO-Team für die Koordination der Zusammenarbeit mit dem UN-Kinderhilfswerk Unicef und der internationalen Impfallianz Gavi zuständig sein, teilte am Mittwoch die zentrale schwedische Gesundheits­behörde mit. Zu den Aufgaben des WHO-Einkaufs werde es gehören, Coronaimpfstoffe für Länder rund um die Welt verfügbar zu machen.

Wie jouwatch bereits berichtete, wird seit dem 1. März bei der WHO in Genf über ein globales Pandemie-Abkommen beraten. Der straffe Zeitplan des völkerrechtlich rechtsverbindliche Abkommens sieht vor, seine zweite Sitzung am 1. August 2022 (um „Fortschritte bei einem Arbeitsentwurf“ zu erörtern). Anschließend wird sie der 76. Weltgesundheitsversammlung im Jahr 2023 einen Fortschrittsbericht vorlegen, mit dem Ziel, das „Instrument“ bis 2024 zu verabschieden. Und das alles, ohne die Bürger darüber ausführlich zu informieren oder gar um Zustimmung zu ersuchen.

Das Instrument soll:

  1. Die Vorbereitung und Reaktion auf globale Gesundheitsbedrohungen soll nur mehr auf höchster Ebene geschehen, um ein „gerechtes, verantwortliches und Sektor-übergreifendes Handeln“ zu gewährleisten
  2. Fokussierung und Stärkung der Unabhängigkeit, Autorität und Finanzierung der WHO
  3. Bereits jetzt müsse in die Prophylaxe gegen Gesundheitsbedrohungen investiert werden. Dies diene dem Zweck, künftig „funktionsfähige Kapazitäten auf nationaler, regionaler und globaler Ebene zu schaffen“. Inkludiert hier auch die Bedrohungen der „Umweltgesundheit“.
  4. Die Einrichtung eines „verbesserten Systems der Überwachung und Alarmierung“ auf internationaler Ebene. Dieses müsse auf der „vollen Transparenz aller Parteien“ basieren und auf „digitalen Werkzeugen am Stand der Technik“ aufbauen, die „Informationszentren weltweit“ verbindet.
  5. Die Einrichtung einer vorverhandelten Plattform zur Produktion von Impfstoffen, Diagnostika, Therapeutika und Medizinbedarf“ sowie deren „schnelle und gerechte Verteilung als wichtige globale Gemeingüter“.
  6. Die Beschaffung neuer internationaler Finanzmittel für diese „globalen Gemeingüter“.
  7. Die nationalen Regierungen sollen eine nationale Koordinationsstelle auf höchster Ebene für die Pandemievorsorge und -reaktion einrichten um- so die Mutmaßung- die WHO-Befehle dann schlussendlich auszuführen

Nachfolgendender Absatz aus dem „Covid-19: Make it the Last Pandemic“-Papier sollte – neben den aufgeführten sieben Punkten – klarmachen, dass höchste Skepsis am WHO-Vorhaben angebracht ist. Dort heißt es:

„Die WHO soll ein neues globales Überwachungssystem einrichten, das auf der vollständigen Transparenz aller Beteiligten basiert, modernste digitale Werkzeuge nutzt, um Informationszentren auf der ganzen Welt miteinander zu verbinden. Dies wird die Überwachung von Tier- und Umweltgesundheit einschließen, wobei die Rechte der Menschen angemessen geschützt werden.“

Was die Zusicherung, die „Rechte der Menschen angemessen zu schützen“, wert ist, kann jeder Bürger anhand der sogenannten Corona-Maßnahmen, die seit zwei Jahren Grundrechte in noch nie dagewesenem Ausmaß aushebeln, bewerten. (SB)

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