Boris Reitschuster (Bild: IMAGO / VIADATA)

Freude beim linken Mainstream: Reitschuster endgültig aus der Bundespressekonferenz ausgeschlossen

So. Nun ist es geschafft und der linke Mainstream jubelt: „Bundespressekonferenz wirft Boris Reitschuster endgültig raus!“. Am Donnerstag teilte der Vorstand des als Verein organisierten Journaillenklüngels mit, dass Reitschuster die „Mitgliedsbedingungen nicht mehr erfülle“. 

Fast anderthalb Jahre lang hat der Journalist Boris Reitschuster – Reitschuster war früher Leiter des Moskauer Büros von „Focus“, schrieb mehrere Bücher zu Putins Regierungsstil und der Lage in Russland – auf der Bundespressekonferenz  kritische Fragen gestellt. Immer deutlicher wurde, dass Reitschuster die Friede-Freude-Eier-Stimmung zunehmend stört. Mit Diffamierungen und einer Schmutzkampagne, wie etwa in einem Hetzartikel in der Süddeutschen lief die Mainstreamdiffamierung gegen Reitschuster auf Hochtouren. SZ-Journalisten der hetzten in einem Artikel bereits im Februar und behaupteten, dass Reitschuster die Bundespressekonferenz als Bühne für Verschwörungsmythen und Fake News nutze.

Im Dezember kam dann der erste Ausschluss, die als „Beendigung der Mitgliedschaft“ verkauft wurde. Die Begründung, so Reitschuster, war absurd: Eine Firmenadresse im Impressum von Reitschuster Internetseite in Montenegro. Dort kritisiert er die wahnwitzige Corona-Politik der Bundesregierung. Regierungstreue Journaillen unterstellen ihm, „dass er sich zum Sprachrohr der Szene der Corona-Leugner und Impfskeptiker macht“. Dass es sich um eine c/o-Adresse handelte und er die Seite als freier Journalist betreibe und keine Firma dahinter steht, ignorierte die Bundespressekonferenz ebenso wie die meisten Medien, die über Reitschusters Ausschluss berichteten. Laut Satzung müssen Mitglieder hauptberuflich aus Berlin oder Bonn über Bundespolitik berichten. Der Journalist Burkhard Müller-Ullrich hatte zudem anhand des aktuellen Mitgliederverzeichnisses der Bundespressekonferenz nachgewiesen, dass zahlreiche Mitglieder den Maßstäben, die an Reitschuster angelegt wurden, nicht entsprechen (nachzulesen hier). Reitschuster legte dagegen Einspruch ein.

Am Donnerstag nun teilte die Süddeutsche Zeitung mit, dass Reitschuster von der  Bundespressekonferenz ausgeschlossen wurde. Das habe der Vorstand des Vereins am Donnerstag einstimmig bestätigt, so das Hetzblatt aus München.

Reitschuster teilt mit: „Mein Anwalt hält den Ausschluss ebenso wie ich für widerrechtlich. Ich werde nun umfassend gegen den Ausschluss vor Gericht gehen. Ich habe mich in der Bundespressekonferenz immer als Stimme meiner vielen, vielen Leser gesehen (allein im Januar  hatte meine Seite 52 Millionen Aufrufe; mehr als 150.000 Menschen unterzeichneten eine Petition für meine Wiederzulassung). Der Ausschluss soll nicht nur mich mundtot machen, sondern auch meine Leser. Ich werde mich wehren!“ (SB)

 

 

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