Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Die deutschen Nationalöstrogenisten

+++ Wie macht das deutsche Männnchen, wenn es von der deutschen Powerfrau Schimpfe-Schimpfe bekommt? – Es schämt sich und winselt um Vergebung. Und wann wird das deutsche Männchen zum Helden? – Wenn es außer Haus ist, zum Beispiel in der FAZ-Redaktion. Gaaanz dicke Eier. So, wie Reinhard Müller. „Die Ukraine und der Westen“ war sein Thema. Da braucht man schon Überblick. Seine Schlagzeile: „Das Volk als Schicksalgemeinschaft„. – schluck. Wie bitte? Das Volk als Schicksalsgemeinschaft? Hat er das beim ollen Adolf abgeschrieben? Aus „Mein Krampf“, vielleicht? „Nicht nur der Fall Ukraine zeigt: Jedes Volk ist sich zunächst selbst das nächste. Jede Regierung ist ihrem Volk verpflichtet.“ – ist es die Möglichkeit? Faeser! Verfassungsschutz! Antifa! Hier her! „Wer vom Ukraine-Krieg spricht, kann vom Volk nicht schweigen. Vom Volk als Schicksalsgemeinschaft.“ – boah. Wenn der Müller nicht von seiner Powerfrau beaufsichtigt wird, dann wird er glatt zum verbalen Sturzkampfbomber. Da flattern die Breeches im Wind der völkischen Moral und die Schreibtischstiefel glänzen vor Eloquenz. „Das gewählte Staatsoberhaupt ist die Stimme der Opfer. Der Angriff schweißt die Gemeinschaft, diesen Staat mit vielen Minderheiten, mag er sie auch nicht immer alle gut behandelt haben, im Abwehrkampf auf Leben und Tod zusammen.“ – Neiiin! Doch! Oooh! Schweißen für den Abwährkampfff auf Läbän und Tod! Und links-zwo-drei-vier. Wenn das mal nicht ein Buchstabenputsch gegen die feministische Außenministerin und die antirechtsdringliche Innenministerin ist, dann weiß ich aber auch nicht. Ob ihm wohl irgend so ein ukrainischer Asowscher oder ein Rechts-Sektoraler ein Fläschchen Sonnenblumenöl für seinen heroischen Text versprochen hat? Na ja, inzwischen ist der Müller wahrscheinlich wieder zu Hause und schämt sich ordnungsgemäß, weil er Schimpfe-Schimpfe von seiner Powerfrau bekommt. +++

+++ Die feministische Außenministrierende Baerbock: „Frauen in Ukraine-Krieg besonders betroffen„. In den nächsten Monaten würden ungefähr 80.000 ukrainische Frauen ein Kind zur Welt bringen. Viele von ihnen würden kein angemessenes Obdach haben und die nötige Pflege vermissen. Krisen und Kriege seien daher keineswegs geschlechterblind. Vielmehr beträfen sie Frauen überproportional. So. Das merken „wir“ uns jetzt mal. Es gibt nämlich den Bericht eines Deutsch-Iraners, der mit seiner Familie aus der Ukraine geflüchtet ist. Er sagt, daß ukrainische Soldaten jeden Zug und jeden Bus, jede Warteschlange und jede Marschkolonne Richtung Westen auf ukrainische Männer im Alter von 18 bis 60 Jahren durchkämmen, sie herausziehen und abführen, damit sie als nächstes im Krieg verheizt werden können. In Kiew schilderten 17-jährige Schülerinnen, wie ihre Klassenkameraden aus den Schulen abgeholt wurden, ein dreitägiges Training erhielten, und ohne jede weitere Ausrüstung, lediglich mit einem Gewehr bewaffnet, für den Krieg rekrutiert wurden. Jede Wette, daß die meisten von denen nie wieder ohne angemessenes Obdach und die nötige Pflege ein Kind zur Welt bringen werden. Obwohl sie das in Friedenszeiten könnten, weil sie sich ihr Geschlecht schließlich selber konstruieren dürfen. Da fragt man sich schon, was mit dieser Tessa Ganserer passiert wäre, wenn die Ukrainerin wäre und nach Westen hätte fliehen wollen. Ob die ukrainische Armee wohl gesagt hätte: „Gute Reise, Frau Ganserer!“? Es ist wohl so, daß sich gerade wieder einmal bewahrheitet, was ich seit über zwanzig Jahren behaupte: Wenn der dritte Weltkrieg ausbricht, ziehen sich Feministinnen Gummihandschuhe an und beginnen, unaufgefordert den Abwasch zu machen. Bildungsdefizite von Jungen in einem feministisch dominierten Umfeld, Suizidstatistik bei Jungen und Männern, statistische Lebenserwartung – alles das hat in den vergangenen Jahrzehnten nicht eine einzige dieser öffentlichen Powerfrauen interessiert. Deutschland einig Mumuland. Wie sagte schon Hillary Clinton im Jahre 1998? – So sagte sie: „Frauen und Mädchen sind die Hauptleidtragenden von Krieg und Vertreibung. Sie verlieren ihre Männer, ihre Brüder und Söhne.“ – Ja, ja, so ein Verlust ist schon ein herber Schicksalsschlag für die überlebenden Mumus. Weil sie sich ein extrem empathisches Geschlecht selber konstruiert haben. Vor zehn Jahren war ich ja noch so eine Art Kulturchauvinist, der die Ansicht vertrat, daß es absolut nichts gäbe, was man von den Moslems lernen könnte. Inzwischen bin ich mir da nicht mehr so sicher. Es gibt einen wesentlichen Ärger auf dieser Welt, im übertragenen Sinne dem Fußpilz nicht ganz unähnlich, den die Moslems auf jeden Fall nicht haben. +++

+++ Dringende Leseempfehlung für alle, die neben der Jagd auf die Russen und ihre Kinder, der Empörung über russische Dirigenten und Sängerinnen sowie dem Schwenken von ukrainischen Fähnchen noch Zeit übrig haben. Es geht um ein Interview mit Jacques Baud. Der Mann hat einen Master in Ökonometrie und ein Nachdiplomstudium in internationaler Sicherheit am Hochschulinstitut für internationale Beziehungen in Genf absolviert und war Oberst der Schweizer Armee. Er arbeitete für den Schweizerischen Strategischen Nachrichtendienst und war Berater für die Sicherheit der Flüchtlingslager in Ost-Zaire während des Ruanda-Krieges (UNHCR-Zaire/Kongo, 1995-1996). Jacques Baud arbeitete für das DPKO (Departement of Peacekeeping Operations) der Vereinten Nationen in New York (1997-99), gründete das Internationale Zentrum für Humanitäre Minenräumung in Genf (CIGHD) und das Informationsmanagementsystem für Minenräumung (IMSMA). Er trug zur Einführung des Konzepts der nachrichtendienstlichen Aufklärung in Uno-Friedenseinsätzen bei und leitete das erste integrierte UN Joint Mission Analysis Centre (JMAC) im Sudan (2005-06). Baud war außerdem Leiter der Abteilung «Friedenspolitik und Doktrin» des Uno-Departements für friedenserhaltende Operationen in New York (2009-11) und der Uno-Expertengruppe für die Reform des Sicherheitssektors und die Rechtsstaatlichkeit, arbeitete in der NATO und ist Autor mehrerer Bücher über Nachrichtendienste, asymmetrische Kriegsführung, Terrorismus und Desinformation. Nur, damit keiner fragt, auf was für einen thumben Nullchecker sich meinereiner heute wieder beruft. Das Interview mit Jacques Baud geht um die Frage, wie es überhaupt zum Krieg in der Ukraine kommen konnte. Wer dachte, er wüsste schon alles („Weil der Putin ein gewissenloser Mörder ist und ich ein guter Mensch!“), kann sich auf der schweizerischen Seite „Zeitgeschehen-im-Fokus“ weiterbilden. Es ist ein langes und sehr horizonterweiterndes Interview. Wie gesagt: Eine sehr dringende Leseempfehlung! Ein inexistenter Experte für Selbstkasteiungen jedweder Intensitätsstufe empfiehlt, sich einen hölzernen Kochlöffel zu kaufen, mit dem man sich nach der Lektüre auf die Stirn patschen kann, während man im Kreis umherläuft und mantraartig vor sich hinmurmelt: „Ich war so dumm, daß ich brumm“. Der Klaus von der CDU dürfe aber auch gern eine metallene Schöpfkelle verwenden, so, wie der Müller von der FAZ, wenn ihm das seine Powerfrau erlaubt. +++

+++ La-la-la … –  wir singen gemeinsam: „Wunder gibt es immer wieder …“ Die Staatsanwalt Hamburg hat dem Strafrechtler Gerhard Strate einen Korb gegeben. Wos a Wunder. Strate hatte Anzeige gegen Olaf Scholz und Peter Tschentschner erstattet, weil sie angeblich tief in den Cum-Ex-Skandal um die Hamburger Warburg-Bank verstrickt sein sollen. Die Hamburger Staatsanwalt: Da fangen wir mit den Ermittlungen gar nichts erst an. Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens also abgelehnt. Ein inexistenter Experte für Justiz & Wunder sagte, Scholz und Tschentschner hätten eben Glück gehabt, daß sie keine Österreicher sind. Die Wiener Staatsanwaltschaft hätte sich eine derartige Gelegenheit nicht entgehen lassen, um die Herzen der „die Menschen“ im Land mit juristischer Brillanz zu verzücken. Er schloß mit einem Seufzer: „Na ja, Hamburg eben …“ +++

+++ Die Bundesregierung hat über ihren Talkshow-Beauftragten im Range eines Gesundheitsministers, Karl „Welle“ Lauterbach, einen langfristigen Deal mit fünf Impfplörre-Herstellern abgeschlossen. Bis zum Jahr 2029 soll die Belieferung mit der zweifelhaften Suppe nun sichergestellt sein. Gottlob steht noch nicht fest, ob es auch eine Impfpflicht geben wird. Die „Beratungen“ dazu laufen ja erst in diesen Tagen. +++

+++ In den sozialen Medien weiß man nicht immer, wer es gewesen ist, der eine kluge Äußerung gemacht hat. So ein Jemand war aber das hier: „Politisch ist Europa entgegen der Medienlügen mittlerweile völlig isoliert. 5,5 Milliarden Menschen sind NICHT in den Sanktionen gegen Moskau vereint, die bevölkerungsreichsten Länder der Erde machen NICHT mit beim Suizid Europas und den Ländern, die von Schwab und Co. unterwandert sind. Im Rest der Welt unterscheidet die Politik NICHT zwischen den Kriegen der USA und denen Russlands. In Indien, China oder Brasilien ist man realistisch genug, um zu wissen wie beinhart Grossmachtpolitik funktioniert„. – ja, was will man da sagen? Am besten fragt man wohl eine deutsche Powerfrau um ihren feministischen Kommentar. Oder man läßt es bleiben. Eigentlich kann man so einen feministischen Kommentar auch selber geben. Inzwischen ist man geübt. So geht einer: „Daß sich 5,5 Milliarden Menschen im Weltklima unseres gefährdeten Planeten nicht an den Sanktionen gegen den chauvinistischen Macho in Moskau beteiligen, ist ein erschütterndes Alarmzeichen dafür, daß es noch viele Herausforderungen und Bewährungsproben gibt, die wir gemeinsam und zusammen bewältigen müssen, damit auch diejenigen, denen bisher noch die Teilhabe an der Östrogenalgerechtigkeit vorenthalten worden ist, ihr Recht auf eine menschliche Moral wahrnehmen können.“ Bis es so weit ist, meinte ein inexistenter Experte für sinnvolle Tätigkeiten, sollten Feministinnen und Behinderte einen Wettkampf mit Lastenfahrrädern austragen und herausfinden, wer die meisten russischen Kinder über den Haufen fahren kann. Sie sollten aber ein Fahrradhelmchen aufsetzen dabei. +++

+++ Ein inexistenter Experte für Fortschritt & Denkungsart erklärte den deutschen „Dichter & Denker“ im Wandel der Zeit. Er sagte, ein deutscher Dichter im Jahre 2022 sei heute ein Sanitärinstallateur, der darüber nachdenkt, wo er die nötige Dichtung herbekommen soll, damit der Wasserhahn zu tropfen aufhört. Sanktionen hätten eben auch ihre tropfenden Seiten. Dann wischte er sich verstohlen ein Tränchen aus dem Augenwinkel. +++

So, dann hätten wir das auch wieder. Nicht vergessen: Interview mit Jaques Baud! Wer das Interview nicht lesen will, der darf natürlich auch weiterhin blau-gelbe Fähnchen schwenken und zum Zeichen seiner kosmopolitischen Gesinnung mit dem Müller von der FAZ und der gesamten Bundesregierung auf ukrainisch rufen: „Народ! королівство! Гід!“ Die innenministrierende Nancy Faeser (SPD) erteilt bestimmt eine Ausnahmegenehmigung. Hawedieehre.

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