Hinter der Kriegsfassade – Ansage



Krieg in der Ukraine (Foto:Shutterstock)

Vergessen Sie alles, was Sie über den Ukrainekrieg für wissenswert halten. Das ist nur im Vordergrund ein Krieg „Russlands gegen die Ukraine”. Es geht nicht um die Ukraine. Dieser Krieg findet zwar statt, aber er bildet dennoch nur die Fassade für etwas anderes. Es scheint darum zu gehen, Russland unter die Knute der Neuen Weltordnung zu zwingen. Das eigentliche Ziel wäre dann nicht in der Rettung einer ukrainischen Souveränität zu sehen, sondern in einer Beschäftigung Russlands und der beobachtenden Weltöffentlichkeit mit dem Krieg als einem untergeordneten – und der weltwirtschaftlichen Isolierung Russlands als dem übergeordneten, dem eigentlichen Zweck dieses Krieges. Was spricht für diese Theorie?

Was diesen Krieg von vorhergegangenen Kriegen des 21. Jahrhunderts unterscheidet, ist die mediale Aufmerksamkeit, die er bekommt und dieses höchst verdächtige Bemühen, nicht nur Wladimir Putin, sondern alle Russen sozusagen aus der „Weltgemeinschaft“ auszustossen und zum Freiwild zu erklären. Auffällig ist, daß sich bei einer Weltpopulation von 8,5 Milliarden etwa 5,5 Milliarden dieser Hatz nicht anschließen, 3 Milliarden aber intensiv. Etwas Vergleichbares war bisher noch nie zu beobachten. Grob gesagt, handelt es sich bei den 3 Milliarden, die das tun, um Bewohner solcher Länder, die mehr oder weniger unter dem Einfluß der NWO-Agenda stehen, also die sog. westliche Welt. Weder China noch Indien oder Brasilien beteiligen sich an diesem Russenbashing. Auch ganz Afrika beteiligt sich nicht daran. Die Ukraine scheint der Spielball zu sein, mit dem die westliche Welt gegen Russland zum Finale angetreten ist. Der Fußball ist nicht das Spiel. Er wird nur für das Spiel gebraucht. Ohne Ball läßt sich kein Stadion füllen. Eine Type, die vor Jahresfrist noch vom Medien-Mainstream in Grund und Boden geschrieben worden war, ist auf einmal Super-Selenskyi, obwohl sich nichts von dem, dessentwegen er in Grund und Boden geschrieben worden war, geändert hat seither. Wann hätte es das gegeben, daß so eine Figur via einer riesigen Videoleinwand vor dem US-Kongress hätte sprechen dürfen? Und dann ging es ja in seiner Rede noch nicht einmal mit Priorität um die große Not der Ukrainer, sondern um die „Weltperspektiven“. Und da muß man sich noch vergegenwärtigen, wer die in dieser Show skizziert hat: Selenskyi – wtf – SELENSKYI? Ausgerechnet der?

Frieden wäre möglich

Es mag zynisch klingen, aber es geht angesichts dessen, was in diesem Krieg alles beschworen wird, nicht wirklich um so viel, als daß der Westen sagen müsste, es sei existentiell, daß ihn die Ukrainer gewinnen. Um ukrainische Zivilisten geht es schon gar nicht, weil der Westen sonst sofort aufhören müsste, Waffen dorthin zu liefern. Es geht offiziell um die Unabhängigkeit und die Sicherheit der von Russland als unabhängig anerkannten Republiken Donezk und Luhansk, sowie um die vertragliche Zusicherung, daß die Krim russisch bleibt. Darum wäre es vor kurzem noch gegangen. Kein Ding der Unmöglichkeit, zumal die Russen aus den Separatistengebieten ohnehin nach Russland wollten und die Krimrussen über eine Sezession abgestimmt hatten. Schon der westliche Schnack von der Annexion ist seit Jahren ein Täuschungsversuch gewesen. Ginge es wirklich nur um Donezk, Luhansk und die Krim, sollte ein Friedensschluß möglich sein, wenn man dem gegenüberstellt, was der Krieg die ukrainische Zivilbevölkerung kostet. Das ist doch diesen Preis nicht wert? Was allerdings einen weiter eskalierenden Krieg erklären könnte, wäre ein westliches Interesse an einer solchen Eskalation, um dann doch noch die NATO zum Einsatz zu bringen – und dann gegen den „Aggressor Russland”.

Offensichtlich soll sich im Westen kaum noch jemand ein eigenes Bild vom Krieg machen, indem er die Propaganda der einen Seite derjenigen der anderen gegenüberstellt und das Ganze dann auf Plausibilitäten hin untersucht. RT und Sputnik wurden im Westen verboten. Dementsprechend widersprüchlich sind die Darstellungen ein- und derselben Sachverhalte. Mariupol ist ein Beispiel. Niemand bestreitet die humanitäre Katastrophe, die dort stattfindet. Aber die einen sagen, die Russen seien die Übeltäter, die anderen, Mariupol und seine Einwohner seien von den Asow-Brigaden in Geiselhaft genommen worden. Dasselbe mit der explodierten Tochka-U-Rakete und ihrer Streumunition mitten in Donezk. Der eigentliche Souverän in Ländern, die offiziell gar nicht an dem Krieg beteiligt sind, soll sich offenbar kein eigenes Bild mehr machen dürfen. Warum nicht?

Putins Wortmeldung beim WEF am 27.01.2021

Beim Treffen des WEF in Davos am 27. Januar 2021 war Wladimir Putin über Videoleinwand zugeschaltet und gab seine Einschätzung der Weltlage ab. Das ist retrospektiv insofern interessant, als daß er damals anerkannte, vor welche Probleme die „Pandemie“ die ganze Welt stellt. Er war also damals auf jeden Fall Teilnehmer bei der größten jemals stattgefundenen Menschheits-Verarschung. Wenn man unterstellt, daß die „Pandemie“ ein globalpolitisches Werkzeug darstellt, das mit Infektions- und Gesundheitsschutz eher wenig – , mit Systemtransformation hingegen viel zu tun hat, und daß es nicht um ein Virus, sondern um die „Maßnahmen“ geht, dann wäre Putin im Januar 2021 noch als Komplize zu begreifen gewesen. Allerdings hat er in seiner Rede damals auch heftige Kritik geäußert, als er sagte, von den wirtschaftlichen Verschiebungen aufgrund der Corona-Maßnahmen (Lockdowns etc.) hätten hauptsächlich 1 Prozent der Weltbevölkerung profitiert, und daß die allesamt in den USA und in Westeuropa säßen.

Denkbar wäre deshalb, daß Putin als ein vormaliger „Young Leader” des WEF von Klaus Schwab klammheimlich ausgestiegen ist aus dem „Great Reset”. Von der Webseite des WEF ist sein Name jedenfalls getilgt worden. Was bei uns kaum jemals thematisiert wird, ist die Möglichkeit, daß sich im Verlauf der Durchsetzung von Schwabs Agenda innerhalb der NWO-Bewegung selbst Differenzen über das Wann und Wie aufgetan haben könnten. Da nun diese Agenda insgesamt eher verschämt durchgezogen wird, versteckt hinter Schlagwörtern wie „World Compact on Migration“ und „Green New Deal”, damit nicht so offensichtlich wird, daß dabei Nationalstaat, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie über die Klinge springen, ohne daß das jemals demokratisch so bestimmt worden wäre, wäre es natürlich folgerichtig, daß auch eine neu entstandene Kluft innerhalb der NWO-Bewegung nicht öffentlich werden dürfte. Geschlossen werden müsste sie dennoch, zur Not auch militärisch, wenn nicht das ganze Ding ins Leere laufen soll.

Der Fall Saakaschwili

Denkbar ist auch, daß im Zusammenhang mit den amerikanischen Biolaboren in der Ukraine ganz neue Enthüllungen zum Ursprung der „Pandemie“ und ihren Planern zu erwarten wären, wenn die Ukraine kapitulieren sollte und Amerikaner ihren Einfluß dort verlieren. In diesem Zusammenhang ist auch interessant, daß der frühere georgische Präsident Saakaschwili in den westlichen Medien behandelt wird, als sei er inexistent und spiele keine Rolle. Der hat sich seit Herbst 2021 in ein georgisches Gefängnis geflüchtet, ohne daß jemand erklären kann, warum er das getan hat. Er war nach Georgien eingereist, wohlwissend, daß er dort in Abwesenheit zu sechs Jahren Haft verurteilt worden war, angeblich, weil er zu seinen Präsidentenzeiten einen Politiker der Opposition hatte verprügeln lassen. Saakaschwili ist 2013 in die USA gegangen, nachdem unter seiner Präsidentschaft das Lugar Center in Tiflis eröffnet worden war, ein Biolabor. In der Folge gab es ein starkes Ansteigen bei Fällen von Milzbrand in Georgien. Das Lugar Center ist ein Biolabor. Im Herbst 2020 gab es einen Hackernagriff auf dieses Lugar Center. Gestohlen wurden Dateien zu Covid-19, heißt es im georgischen Innenministerium. Nach seinem Verschwinden aus Georgien 2013 ist Saakaschwili im Februar 2015 ist Saakaschwili als Präsidentenberater in der Ukraine aufgetaucht. Es wäre hochinteressant, zu wissen, was Saakaschwili alles zu erzählen hat – und dennoch bleibt er in seinem georgischen Knast wie vom Erdboden verschluckt. Vermutlich wird er gut bewacht, damit ihm keine Epsteinisierung widerfährt.

Zwar kann ich nicht erkennen, was Julian Assange mit diesem Krieg zu tun haben könnte – wahrscheinlich gar nichts – aber wie sein Fall in der westlichen Welt behandelt wird, zeigt auf jeden Fall deutlich, daß nicht nur Russland Dreck am Stecken hat, sondern die USA mindestens genauso, was das Sein und den Schein betrifft. Die Unterteilung der Kriegsparteien in „Putin böse“ und „Westen blütenreine Weste“ ist da reichlich naiv. Nochmal: es geht offiziell in der Ukraine nicht um so viel, als daß man früher deswegen einen Weltkrieg riskiert hätte. Wenn man nicht wüsste, wie frühere Angriffskriege gegen das Völkerrecht behandelt wurden, und wie im Gegensatz dazu dieser Krieg behandelt und medial aufbereitet wird, dann steht es eigentlich wie ein Elefant im Raum, daß es um wesentlich mehr gehen muß, als das, was als Kriegsgrund zugegeben wird.

 

_____________________

Auf Ansage schreiben unterschiedliche Autoren mit ganz unterschiedlichen Meinungen zum Russland-Ukraine-Konflikt. Die Beiträge der jeweiligen Verfasser geben daher nur dessen persönliche Meinung wieder, nicht die der Redaktion.

Themen

Nicole Höchst MdB; Bild: Nicole Höchst
AfD
Brisant
Corona
Deutschland
Gender
International
Islam
Erdingers Absacker; Bild: Collage
Deutschland
Frankreich und seine Patexkiddies (Bild: Screenshot Twitter)
Klima
Linke Nummern
Deutschland
Migration
Erdingers Absacker; Bild: Collage
Deutschland
Ukraine
Wahlkampf
Wirtschaft
Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.