Die große Enteignung: So profitieren Eliten von unserer Not

Lange Jahre galt für weite Teile des Mittelstands: Wer fleißig arbeitet und sparsam lebt, kann seiner Familie eine kleine Existenz aufbauen. Nun sieht sich das arbeitende Volk durch ständige Lockdowns und Sanktionsorgien mit einer beispiellosen Teuerungswelle konfrontiert. Der Arbeitsweg droht zum Verlustgeschäft zu werden, die Wohnung bleibt kalt und der Teller leer. Für globale Eliten kommt die schleichende Enteignung gerade recht, um der Welt ihr schauriges Umbau-Modell überzustülpen.

Ein Beitrag von Wochenblick.at

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) von „Great Reset“-Architekt Klaus Schwab prophezeite für 2030: „Sie werden nichts besitzen.“ Für viele Bürger könnte die Armut weitaus schneller kommen. Die offizielle Inflation in Österreich betrug im Februar 6 Prozent – der höchste Wert seit über 40 Jahren. Betroffen sind gerade alltägliche Bereiche wie Energie, Sprit und Nahrung.

Verkehr wurde im Jahresvergleich um über 10 Prozent teurer, Treibstoffe um etwa 30 Prozent, Gas und Öl um 37 bzw. 45 Prozent. Der Wocheneinkauf wurde um 8,8 Prozent teurer – bei einer Gehaltserhöhung um rund drei Prozent. Die Eskalation in der Ukraine mit Anstiegen des Benzinpreises um 80 Cent in nicht einmal zwei Wochen ist da noch nicht einmal eingepreist. Die Hälfte des Erlöses streift der Finanzminister über Mineralöl- und Mehrwehrsteuer ein.

Aushungern der Familien
Für Familien ist die Situation übel: Da muss der Geigenunterricht der Tochter weichen, damit der Papa sich den Arbeitsweg leisten kann. Am Abendtisch droht trotzdem gähnende Leere. Denn die acht Prozent Mehrkosten, vor denen die Transportbranche bei Ankündigung der türkis-grünen CO2-Bepreisung im Herbst sprach, sind lange überholt. Die Spritkosten haben sich in den letzten Monaten fast verdoppelt – das bleibt am Konsumenten hängen. Ein verzweifelter Leser schreibt uns: „Wir brauchen bald im Monat um 200 Euro mehr als vor einem Monat und es wird täglich noch mehr“.

Der durchschnittliche Arbeiter in Österreich verdient knapp über 2.000 Euro im Monat. Der große Hunger droht also schon vor der nächsten Ernte. Auch diese verspricht, karg zu werden: Russland und die Ukraine sind wichtige Weizen-Exporteure, zudem ist Gas zur Düngerproduktion unerlässlich. Sich den Pendlerweg durch Umzug in die Stadt zu sparen, ist ebenso kein Ausweg: Schon 2019 gaben 43 Prozent der Wiener mehr als 40 Prozent ihres Gehalts für die Miete aus. Die Teuerung um über 12 Prozent im Siedlungs- und Häuserbau binnen eines Jahres dürfte auch die Mieten explodieren lassen.

Die Bezugszahlen waren schon vor den Corona-Lockdowns, die unsere Wirtschaft pro Woche zwischen 700 Mio. und 1,8 Mrd. Euro kosteten, prekär. Heute ist es weit übler: Ein Senioren-Ehepaar in Wiener Neustadt sollte im Februar über 3.000 Euro Gas-Nachzahlung leisten. Der flexible Tarif hatte sich in neun Monaten von 3 Cent je Kilowattstunde (KWh) auf über 15 Cent/KWh mehr als verfünffacht. Von der Regierung werden die beiden mit einem 150-Euro-Gutschein abgespeist. Auf internationalen Märkten stieg der Preis derweilen bis zum 9. März weiter – auf über 21 Cent/KWh.

Kalte Maschinen und Häuser
Die zuständige grüne Ministerin Gewessler versprach, die Versorgung der Privathaushalte zu sichern – doch diese machen nur 17 Prozent des Gasverbrauches aus. Zwei Drittel entfallen auf die Großindustrie, dort beträgt Gas ein Drittel des Endenergieverbrauchs. Österreich bezog bislang 80 Prozent des Gases aus Russland, Oberösterreich als wichtiger Industriestandort ist am intensivsten darauf angewiesen.

Wenn die Werke stillstehen, droht Arbeitslosigkeit und die weitere Eskalation der Armutsspirale. Im BMW-Werk in Steyr stehen über 3.000 Jobs auf dem Spiel, Vorwand sind Produktionsausfälle bei Kabelbäumen in der Ukraine. Aber auch für die Autoindustrie notwendige Metalle werden rar, die Weltmarktpreise explodieren. Unser Nachbar Deutschland bezog ein Fünftel seines Palladiums und 44 Prozent seines Nickelerzes aus Russland. Mehr als 800.000 Deutsche arbeiten in dieser für die Wirtschaft so zentralen Branche.

Die Granden juckt das wenig. Der deutsche Ex-Bundespräsident Joachim Gauck empfahl: „Wir können aus Solidarität auch mal frieren und ein paar Jahre ohne Lebensfreude leben.“ Mit 214.000 Euro jährlichem „Ehrensold“ muss er nicht zwischen Brot und Heizung wählen. Sein Stromlieferant kündigt ihm nicht aus heiterem Himmel, um ihm einen bis zu 400 Prozent teureren Neuvertrag zu unterbreiten. Seine glühende Unterstützung des trans-atlantischen Bündnisses ist hingegen bekannt, auf seine Amtszeit geht die Aufrüstung der Bundeswehr für internationale Einsätze zurück.

Mittellos zur Abhängigkeit
Millionen drohen, in die Erwerbsarmut zu fallen oder gar arbeits- und mittellos zu werden. Der Abstieg wirkt sich auch auf die Lebenserwartung aus. Frauen mit niedrigem Einkommen leben um 8,4 Jahre kürzer, bei Männern sind es sogar 10,1 Jahre. Für arme Menschen ist es ein Hamsterrad des Leides: Oft leben sie an Orten mit hoher Luftverschmutzung und krankmachendem Lärm, haben gefährlichere und stressigere Jobs. Sie können sich weniger gesunde Lebensmittel leisten, den Kindern weniger hochwertige Bildung bieten, die Armut droht erblich zu werden.

Für die globalen Eliten ist der Kollaps ein Sprungbrett: Besitzlose müssen jede sich bietende Chance ergreifen. Notfalls entwurzelt man sie aus ihrer Region und bewegt sie als Humankapital durch Land und Welt. Sie selbst haben aber unvergängliche „Assets“: Grundstücke, Rohstoffe, digitale Wertmittel – und natürlich die Produktionsmittel. Bill Gates ist der größte US-Besitzer von Ackerland und baut an neuen Atomreaktoren. Essen, Energie, Arbeitsplätze: Alles aus einer Hand.

Wäre der IT-Guru, WHO-Geldgeber, globale Impfstoff-Unterhändler und Initiator einer digitalen Identität für jeden Weltbürger ein Osteuropäer, würde man ihn als „Oligarchen“ bezeichnen. So aber kann er im Wechselspiel mit Schwab & Co. ungeniert am Welt-Umbau zu seinen Gunsten arbeiten. In der WEF-Vorstellung ist die „klimaneutrale“ Energie-Branche der Zukunft ohnehin eine, in der Tausende „Data Scientists“ die Konsumdaten gläserner Bürger verwalten und Energie für Private rationiert wird.

Mitbefeuerte Krisen
Der drohende Kollaps ist nur eine Zwischenhaltstelle. Wir sollen nach den entbehrungsreichen Jahren nach einem Platz in ihrem Zug lechzen, um „besitzlos, aber glücklich“ mit ihren „Lösungen“ in ihrer überwachten, planwirtschaftlichen Welt-Diktatur hausen zu dürfen. Die Globalisten profitieren maximal – und die „Big Player“ im Wirtschafts-, Politik-, Medien- und Bankensektor sind Stammgäste ihrer Hinterzimmer-Mauscheleien. Schwabs „Junge Weltführer“ und die Fühler des Soros-Netzwerks rühren im ukrainischen Ölkessel. Sobald sie ihn genüsslich auf ganz Europa ausleeren, brennt die Welt und der Wunsch der Menschen nach würdevoller Existenz verglüht mit.

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