Wenn´s bei den Männern nicht reicht: Sei eine Frau!

Lia Thomas (Bild: Imago)

Frei nach dem Motto: „Bist du im Sport als Mann ein Loser, sei einfach eine Frau!“ überrennen immer mehr sogenannte „Transfrauen“ – unter dem Jubel der woken Regenbogengemeinschaft – den Frauensport. Aktuell zeigt der/die/das texanische „Freistil-Schwimmerin“ einmal mehr die Auswirkungen des gemeingefährlichen Gendermainstreaming-Irrsinns auf.

Seit sich die Gendermainstreaming-Lobby mit ihrer geisteskranken Idee, das Geschlecht eines Menschen sei ein gesellschaftliches Konstrukt und daher frei wählbar, den Weg in eine noch kränkere Gesellschaft bahnen konnte, kapern sogenannte Transfrauen – also biologische Männer, die sich als Frauen definierten – einen weiblichen Schutzraum nach dem anderen. Wie leicht das funktioniert, zeigt aktuell Will Thomas alias Lia Thomas.

Lia Thomas (Bild: Screenshot Facebook)

Während Thomas in seinem Männerleben im Schwimmsport nur mäßig erfolgreich war – er landete regelmäßig auf hinteren Plätzen – änderte sich das, nachdem er sein Geschlecht wechselte und weiblich wurde. Er/Sie/Es gewann als erste Transfrau einen US-College-Titel. Tennis-Ikone Martina Navratilova bemerkt zu dem „Sieg“ des mit weiblichen Hormonen behandelten Mannes: „Es geht nicht um sie persönlich. Es geht darum, dass sie als Mann als 200., 300., 400. ins Ziel kam. Jetzt wird sie Erste. Die Regeln müssen geändert werden. Das ist kein fairer Kampf.“ Mehrere Schwimmerinnen von Thomas‘ Universität schrieben zudem einen Brief, in dem sie kritisierten: „Lia hat jedes Recht, ihr Leben authentisch zu leben. Biologisch hat Lia einen unfairen Vorteil gegenüber der Konkurrenz in der Frauenkategorie, wie ihre Platzierungen belegen, die von Platz 462 bei den Männern auf Platz 1 als Frau gestiegen sind.“

Biofrauen: Nur noch Zuschauer in der eigenen Sportart

Thomas ist bei weitem nicht der erste Mann, der den Gendermainstreaming-Wahnsinn für sich zu nutzen wusste um in Frauendomainen einzudringen.

  • So war die neuseeländische Gewichtheberin Laurel Hubbard – unter dem Jubel der Mainstreampresse – als erste Transgender-Athletin bei den Olympischen Spielen in Tokio vertreten und beschritt den allergleichen Weg wie Thomas: Hubbard, 1978 in Auckland als Mann geboren, nahm in ihrem/seinem vorherigen männlichen Leben semierfolgreich an Wettkämpfen der Männer teil. Im Alter von 35, als er seinen sportlichen Leistungshöhepunkt überschritten hatte, erfolgte dann die geschlechtsangleichende Operation. Von nun an trat die nun „weibliche“ Gewichtheberin Hubbard bei den Frauen an, nahm an internationalen Wettkämpfen teil und sammelte fortan Gold- und Silbermedaillen ein.

 

  • Die „Trans“-Kanadierin Veronica Ivy – 1982 mit männlichem Geschlecht geboren – wurde im vergangenen Jahr Bahnrad-Weltmeisterin in der Gruppe der 35- bis 39-Jährigen. Die zweitplatzierte US-Fahrerin Dawn Orwick verweigerte ob der offensichtlichen Benachteiligung als Frau auf dem Siegerpodest beim Siegerfoto das obligatorische Unterhaken mit den Armen. „Mir tun all die Athletinnen leid, die ihr Leben damit verbracht haben, ihren Sport zu meistern“, so das Statement von Donald Trump Jr., Sohn des ehemaligen US-Präsidenten auf Twitter. In einem weiteren Kommentar schrieb der Präsidentensohn: „Dieser BS [Bullshit, Red.] wird den Frauensport und all das, an dem so viele weibliche Athletinnen ihr ganzes Leben gearbeitet haben, vernichten.“

 

  • Die beiden US-amerikanischen „Läuferinnen“ Terry Miller und Andraya Yearwood – beides Transfrauen – räumen zusammen seit 2017 bei Indoor- und Outdoor-Leichtathletik-Titelkämpfen an High-Schools im Bundesstaat Connecticut einen Preis nach dem anderen ab. Nicht nur, dass die bio-weibliche Konkurrenz keinerlei Chancen mehr auf einen Sieg hat. Ihnen wird auch der Weg zu den begehrten Sportstipendien verwehrt, weil sie de facto gegen „Fakefrauen“ nicht bestehen könnten. Aus diesem Grund klagten im vergangenen Jahr Familien von benachteiligten weiblichen Leichtathletinnen dagegen, dass Transgender-Athleten in derselben Kategorie starten dürfen.

Wie schnell weibliche Schutzräume verloren gehen können, wie gefährlich der durchgeknallte Gendermainstreamingwahn für Frauen werden kann, das zeigt der Fall der britischen „Transfrau“ Karen White. White, die 1966 als Stephen Terence Wood geboren wurde, verurteilte ein Gericht in West Yorkshire 2018 zu einer Haftstrafe von mindestens achteinhalb Jahren. Die Staatsanwaltschaft warf ihr vor, eine „rücksichtslose und kontrollierte Vergewaltigerin“ zu sein. Die damals 52-Jährige wurde, nachdem sie angab, eine Transgender-Frau zu sein, ins Frauengefängnis „New Hall Prison“ in Wakefield überstellt. Dort bedrängte sie zwei Frauen sexuell und – wie sich im Laufe des Prozesses herausstellte – hatte sie noch in Freiheit zwei weitere Frauen vergewaltigt. In ihrem Strafregister fanden sich – die Taten wurden begangen, als sie noch das Leben eines Mannes führte – zudem mehrere Sittlichkeitsvergehen gegenüber Frauen, Kindern und Tieren.

Wie britische Zeitungen berichten, werden die von Gendermainstreaming-Lobbyisten vorangetriebenen Unisex“- bzw. „genderneutralen“ Toiletten zum massiven Problem an britischen Schulen. Dort trinken manche Schülerinnen während ihrer Periode den ganzen Tag über nichts, schwänzen die Schule oder riskieren durch Zurückhalten des Urins Blasenschäden aus Angst, auf der genderneutralen Toilette von Jungen beobachtet oder ausgelacht zu werden. Eine Nachfrage der Times ergab, dass nahezu 90 Prozent der auf Toiletten vorkommenden Fälle von gegen Frauen gerichteten sexuellen Übergriffen sich auf Unisex-Toiletten ereignen. 120 von 134 angezeigten Vorfällen von sexueller Belästigung in Umkleidekabinen fanden in geschlechtsneutralen Einrichtungen statt. Der konservative, britische Abgeordnete David Davies warnte in Anbetracht dieser Zahlen vor der Magnetwirkung von Unisex-Toiletten und Umkleideräumen für sexuelle Belästiger und plädierte dafür, Frauen und Mädchen durch geschlechtsgetrennte Räume zu schützen.

Wie krank dieses Gesellschaft ist, zeigt sich nicht zuletzt daran, mit welcher Wollust harterkämpfte Frauenrechte aktuell verscherbelt werden. (SB)