Lächerlich: Jetzt soll Putin für Lebensmittelknappheit verantwortlich sein

Die Gelegenheit war einfach zu günstig, die durfte man sich nicht nehmen lassen. Weil ein offensichtlich debiler Wladimir Putin ernsthaft geglaubt hat, mit einem Einmarsch in die Ukraine die westlichen Global-Player, die die totale Weltherrschaft vor Augen haben, aufzuhalten, geht es jetzt Schritt für Schritt und das ziemlich schnell in Richtung neo-sozialistische Diktatur. Der Staat wird bestimmen, wie hoch wir die Heizung drehen und wie schnell und wie weit wir mit dem Auto fahren dürfen. Mit wem wir verkehren, wie viel Geld wir auf dem Konto haben, was für Lebensmittel wir einkaufen und wie wir uns alle maskieren müssen, damit hier kein Untertan so etwas wie ein eigenes Immunsystem aufbauen kann.

Und für alles, wirklich für alles schiebt man Putin die Schuld in die Schuhe. Gelegenheit macht nun mal Diebe:

Die Nummer mit dem Schwarzen Peter ist zwar billig und leicht durchschaubar, scheint aber zu funktionieren:

EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius hat Russland vorgeworfen, im Angriffskrieg gegen die Ukraine unter anderem Lebensmittel als Waffe einzusetzen. „Es sind ja nicht nur Nahrungsmittel: Diktatoren wie Putin setzen alles als Waffe ein, worauf wir in der EU angewiesen sind oder sein könnten“, sagte Sinkevicius dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagausgaben). Das könnten fossile Brennstoffe sein, andere Rohstoffe oder bestimmte Waren wie Düngemittel, so der Kommissar aus Litauen.

15 Prozent des Kunstdüngers weltweit stammten aus russischer Produktion. Und dann widerspricht sich Sinkevicius gleich: „Je größer unsere Abhängigkeit von diesen Stoffen ist, desto stärker wird Putin das ausnutzen. Unser Ziel muss es sein, diese Abhängigkeit zu verringern.“

Der Kreml werde weniger Geld aus der EU bekommen, wenn die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen abnehme. „Jedes Jahr fließen Milliarden von Euro in den russischen Haushalt. Putin füllt damit seine Kriegskasse. Und wir sehen, welche schrecklichen Folgen das in der Ukraine hat“, sagte Sinkevicius: „Wir dürfen den russischen Militärhaushalt nicht länger mitfinanzieren. Heute geht es um die Ukraine. Aber morgen könnten Putins Raketen auch auf Hauptstädte in der EU gerichtet sein.“

Eine Lebensmittelknappheit in der EU erwartet Sinkevicius aufgrund des Krieges natürlich nicht, weil er wohl nie in einen Supermarkt gehen muss. „Wir haben genug Getreide, auch, um es zu exportieren“, so der EU-Kommissar. Anders sehe es dagegen in Afrika und im Nahen Osten aus.

Dort „werden wir Auswirkungen im Bereich der Landwirtschaft mit Zeitverzögerung sehen“, sagte Sikevicius: „Es könnte in den nächsten ein oder zwei Jahren eng werden.“ Noch lasse sich nicht abschätzen, wie schwerwiegend die Probleme würden. „Aber wir müssen die Lage sehr genau beobachten, um den richtigen Zeitpunkt für notwendige Hilfen nicht zu verpassen“, sagte der Litauer.

Notwendige Hilfe? Das können sich ja wohl nur die Länder leisten, die im Überfluss leben und nicht selber am selbstgenähten Hungertuch nagen.

Mit dem Boykott hat man sich ins eigene Knie geschossen, wird das aber nie zugeben wollen. Gut also, dass es so jemanden wie Putin gibt, der noch mit fossilen Gerät versucht, sein politisches Einflussgebiet zu retten. (Mit Material von dts)

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