Damit die Statistik stimmt: Erweiterter Suizid von Selzig ist jetzt eine „rechtsextreme Straftat“

Aus Verzweiflung über die wahnsinnigen Corona-Maßnahmen hat ein Brandenburger im vergangenen Jahr seine vierköpfige Familie und sich selbst erschossen. Dieser erweiterte Suizid fand jetzt als „rechte Straftat“ Eingang in die Statistik.

An jeder Ecke lauert in diesem Land der Rechtsextremismus. Damit sich dieses Narrativ auch in den Zahlen der Statistik widerspiegelt, werden Vorfälle, bei denen die rechtsextreme Motivation nicht erwiesen ist, in der Statistik dennoch als rechtsextrem gewertet. Dieses Spiel wird in so gut wie jedem Bundesland so betrieben. So in Berlin, wo Vorfälle aus dem islamischen Täterkreis dem Rechtsextremisten zugeordnet werden und das ohne Belege, wie aus einer Senatsantwort hervorgegangen ist. In der Anfrage ging es um die Zahl der antisemitischen Fälle ohne diese erkennbaren rechtsextremen Motive. Das waren laut Senat 191. So bleiben nur 133 Taten mit klaren rechtsextremen Motiven übrig – obwohl in der Kriminalstatistik 253 Fälle dazu stehen. Für die Differenz von 120 Taten sind keine Motive bekannt – trotzdem gilt die Kategorie „rechts“.

Brandenburg bespielt unter seinem roten Ministerpräsidenten Dietmar Woidke ebenfalls seit Jahren nach Leibeskräften diese Mär vom um sich greifenden, an jeder Ecke lauernden Rechtsextremismus. Dies bestätigte der saubere Sozialdemokrat Woidke 2017 gegenüber dem RBB, indem er sagte: „Bei der Polizei wird jeder Übergriff, bei dem nicht erwiesen ist, dass er keine rechtsextreme Motivation hat, in die Statistik hineingezählt.“

So nun auch der schreckliche Vierfach-Mord von Senzig, bei dem im vergangenen Jahr ein Mann seine fünfköpfige Familie auslöschte. In einem Abschiedsbrief soll der Vater seine Sorge vor einer Verhaftung mitgeteilt haben, weil er das Impfzertifikat seiner Frau habe fälschen lassen. Die Staatsanwaltschaft zeigte sich mehr als nur überzeugt davon, die Gesinnung des Mannes sei von „Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Ablehnung des Staates und Ablehnung des Gesundheitswesens und der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie“ geprägt gewesen und deshalb rechtsextremistisch. Dieser erweiterte Suizid fand jetzt als „rechte Straftat“ Eingang in die Statistik. Was würden die sauberen Linken sagen, wenn jemand die Selbsttötung der Grünen-Ikonen Bastian und Petra Kelly als „linke Straftat“ kategorisiert hätte? (SB)

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