Kriegspropaganda: Beide Seiten sehen

Propaganda (Bild: shutterstock.com/Shyntartanya)
Propaganda (Bild: shutterstock.com/Shyntartanya)

Medien spielen die wichtigste Rolle im Krieg. Das gilt in besonderem Maße für den aktuellen Ukraine-Krieg, in dem die Medien eine wahre „Propagandaschlacht“ betreiben und das simple „Gut/Böse-Schema“ bedienen. Deshalb ist es unabdingbar, beide Seiten zu sehen.

Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd – soll Otto von Bismarck vor 140 Jahren gesagt haben. Dieser Ausspruch erweist sich heute als brutal aktuell, egal, wem er in Wirklichkeit gehört. Dass die beiden Kriegsparteien medial in den Propaganda-Modus umschalten, ist geschenkt. Dass die deutsche Medien-Maschine vollends in die Kriegspropagandaschlacht zieht, ist auch nicht wirklich überraschend. Sie übertrifft dabei auch mal sogar die ukrainischen Quellen.

Die YouTube-Seite „InfraRot – Sicht ins Dunkel“ sowie dementsprechenden Auftritten bei Facebook und Twitter werden von der Firma „InfraRot Medien UG“ betrieben. Geschäftsführer von „InfraRot Medien“ ist Ivan Rodionov, der von 2014 bis 2020 Chefredakteur von „RT Deutsch“ war und laut Selbstauskunft bis Oktober 2021 als „Chief Strategy Officer“ des Nachfolge-Senders „RT DE“ arbeitete.