Andrij Melnyk, Foto: Imago

Ukrainebotschafter: Andrij allein zu Haus

Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk läßt kein gutes Haar an Frank-Walter Steinmeier. Der Bundespräsident habe ein „heiliges Verhältnis“ zu Russland und „ein Spinnennetz der Kontakte mit Russland geknüpft“. Viele Leute seien darin verwickelt, die jetzt in der Ampel das Sagen haben. In China ist derweil ein Sack Reis umgefallen.

von Max Erdinger

Am 24. Februar sind russische Truppen in die Ukraine einmarschiert. Der Fall ist klar wie Kloßbrühe: Die arme Ukraine. Der böse Putin. Der hat die arme Ukraine angegriffen. Moment: Wenn ich schon auf dem untersten Schwierigkeitslevel einsteige beim Schuldverteilungs-Spiel und nicht die Ukrainer angegriffen worden sind, sondern die Ukraine, dann hat wohl auch nicht Putin angegriffen, sondern Russland. Arme Ukraine, böses Russland. Oder aber: Putin hat nicht die Ukraine angegriffen, sondern er hat Selenskyi angegriffen. Das geht auch. Es ist doch merkwürdig: „Putin greift die Ukraine an“ hat man schon oft gelesen. In dem Fall geht „Präsident gegen Land“. Aber „Russland greift Selenskyi an“ hat noch keiner geschrieben. „Land gegen Präsident“ scheint nicht zu gehen. Warum nicht? Ganz klar: Man identifiziert eben gern den Schuldigen. Ein Land ist nie schuldig, eine Person schon.

Nächstes Level

Woher die Schuld Putins? Auch hier ist der Fall wieder klar wie Kloßbrühe: Souveräner Staat, Völkerrecht und Angriffskrieg. Freiheit, Frieden und Recht, wie Norbert Kleinwächter sagen würde, sind angegriffen worden von Unfreiheit, Unfrieden und Unrecht. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AFD im Bundestag ist aber ein Kämpfer, wie er sagt. Und zwar einer für Freiheit, Frieden und Recht. Daß er außerdem einer für die Demokratie ist, versteht sich von selbst. Wir lernen also: Es gibt kriegerische Kämpfer und es gibt friedliche Kämpfer. Obwohl sie eigentlich „Kämpfer:innen“ oder „Kämpfende“ heißen müssten. Was merken wir noch? Es gibt Kriegshelden und es gibt Maulhelden als „Kämpfende“ und „Kämpfer:innen“. Wer mit Blick auf die „Ukraine des Präsidenten Selenskyi“ – und um die geht es im konkreten Fall, nicht um die „Ukraine der Ukrainer“ – recht maulheldisch von seinem eigenen Kampf für Freiheit, Frieden und Recht schwärmt, während er sich wohlgefällig im Spiegel betrachtet, der könnte freilich auch Partei für den russischen Präsidenten ergreifen, weil es in Russland um Freiheit, Frieden und Recht keinesfalls schlechter bestellt ist, als in der Ukraine des Präsidenten Selenskyi. Und was Freiheit und Recht in der westlichen Welt betrifft – also auch in der EU und in Deutschland – sind die qualitativen Unterschiede zur Ukraine und zu Russland nur noch graduell, aber nicht mehr prinzipiell. Das einzige, was wirklich total anders ist, das ist die Sache mit dem Frieden, für den der Maulheld kämpft. Da muß er tatsächlich in der Ukraine kämpfen mit seinem Mundwerk, weil er ihn in der EU und in Deutschland bereits hat. Jedenfalls noch. Mit Begriffen wie Freiheit, Frieden, Recht und Demokratie brauchen wir also gar nicht erst anzufangen, um Stellung zu beziehen im Ukrainekrieg. Es geht um Interessen. Wie in jedem Krieg. Die vorgenannten Begriffe dienen lediglich als Versteck für solche Interessen.

Der konkrete Fall

Die Ukraine ist ein Gebiet, das sich aus Teilen aller möglichen Völker zusammensetzt und das Völkerrecht heißt deswegen so, weil es niemand ein Nationenrecht nennen wollte. Im Jahr 1654 z.B. war die Ukraine rein flächenmäßig nur ein Bruchteil dessen, was sie heute ist, bewohnt von Ukrainern. Im Lauf der Jahrhunderte kamen dann neue Gebiete hinzu, von Polen und von Russland zum Beispiel. Deswegen gibt es polnische Ukrainer, russische Ukrainer und ukrainische Ukrainer. Zusammen bilden sie die Nation Ukraine. Daß das Völkerrecht verstanden wird als ein Nationenrecht, ändert an der Bedeutung des Wortes „Volk“ gar nichts. Wenn in der Ukraine das Völkerrecht gebrochen worden ist, dann nicht erst im Jahr 2022. Soviel steht fest. Im Jahr 2022 wurde ein Nationenrecht gebrochen, das allerdings niemand kennt. Um was für eine Nation wäre es also gegangen? Um eine, die man als den östlichen Vorposten jener westlichen Welt verstehen könnte, in welcher Freiheit, Frieden, Recht und Demokratie zuhause sind? – Wollen wir noch eine Flasche Schnaps zusammen trinken, auf daß der Vollrausch gar komplett wird? Die Nation Ukraine mit ihren Völkerteilen, vulgo „den Ukrainern“, befindet sich im Jahr 2022 nicht etwa im Besitz dieser Ukrainer, sondern in dem einer Bande von absolut korrupten Politikern und Oligarchen, welche den Ukrainern Milliarden und Abermilliarden ungestraft dafür klauen durften, daß sie die Nation der Ukrainer in ihrer völkischen Vielfalt dem ach-so-freiheitlichen, friedlichen und demokratischen Westen als Operationsgebiet gegen Russland zur Verfügung stellten und dabei noch Krieg gegen den russischen Volksteil in ihrer eigenen, tatsächlich aber dem Westen, sprich: den USA übereigneten Nation führten. Das glauben Sie nicht? – Erinnern Sie sich an die Meldung vom Tag des Kriegsausbruchs, daß der vom Krieg überraschte deutsche BND-Chef Bruno Kahl mit einem Sonderkonvoi aus der Ukraine heraus und in Sicherheit gebracht werden musste? – Was hatte der in der Ukraine zu suchen?

Hier eine Meldung vom gestrigen Tag aus Mariupol am Asowschen Meer: „Derzeit sind die Überreste des AZOV-Regiments der ukrainischen Armee (das eigentliche NAZI-Regiment) in der riesigen Azovstal-Industriezone in Mariupol, Ukraine, eingeschlossen. Die insgesamt 20-köpfige Gruppe – bestehend aus amerikanischen und britischen Militärberatern und mehreren ukrainischen Beratern der SBU (Geheimpolizei) – hat sich mit Asow-Kämpfern verschanzt. Obwohl ihnen mehrere Möglichkeiten geboten wurden, Mariupol zu evakuieren, entschieden sie sich zu bleiben. Jetzt ist es zu spät, sie zu evakuieren, da russische Truppen das Gebiet beschießen, um es zu entnazifizieren. Über Nacht schickte die Ukraine zwei Militärhubschrauber nach Mariupol, um zu versuchen, die eingeschlossenen Menschen aus den USA, Großbritannien und der ukrainischen Geheimpolizei zu retten. Beide Hubschrauber landeten ohne Zwischenfall, wurden aber beim Start abgeschossen. Einer dieser Hubschrauber hatte 17 Menschen an Bord, von denen 15 starben, als der Hubschrauber getroffen wurde und auf die Erde stürzte. Die beiden Überlebenden wurden von russischen Streitkräften gefangen genommen. Der zweite Hubschrauber wurde mehrere Kilometer vor der Küste von Mariupol getroffen und stürzte in das Asowsche Meer. Rettungsboote wurden entsandt, aber es gibt noch keinen Hinweis darauf, dass irgendetwas oder jemand im Wasser gefunden wurde. Einer der Mi-8-Hubschrauber wurde abgeschossen von einer amerikanischen STINGER-Flugabwehrrakete, die von den Vereinigten Staaten an die Ukraine geliefert und später von ukrainischen Streitkräften von russischen Truppen erbeutet wurde„.

Aber es kommt noch besser: „COVERT INTEL SOURCES sagt, dass die Leichen von zwei französischen Geheimdienstoffizieren, die Berichten zufolge über DGSE-Referenzen (DSGE = franz. Auslandsnachrichtendienst, Anm.d.Verf.) verfügen, auch aus dem Hubschrauber geborgen wurden, der in den Boden stürzte. Wenn das stimmt, würde dies die verzweifelten Versuche des französischen Präsidenten Macron erklären, letzte Woche eine von Frankreich geführte Evakuierung aus Mariupol zu arrangieren! Macrons Antrag an Putin wurde abgelehnt. Wenn französische Geheimdienstagenten in AZOV-NAZI-Streitkräfte eingebettet waren, ist dies ein massives PR-Problem sowohl für Frankreich als auch für die NATO.

Ob diese Meldung wahr ist oder nicht, läßt sich schwerlich überprüfen. Wahrscheinlich stimmt sie nicht, weil sonst ARD & ZDF ganz bestimmt darüber berichtet hätten. Schließlich wird die deutsche Medien- und Presselandschaft genauso wenig von bestimmten Kreisen aus den USA kontrolliert wie die Nation Ukraine mitsamt dem ganzen Völkerrecht, souveräne Nation, Angriffskrieg, Freiheit, Frieden, Recht und Demokratie und so weiter. Das kann man schon daran erkennen, daß z.B. der „Spiegel“ und die „Zeit“ total objektiv und neutral über die Pandemie und die Impfstoffe berichtet hatten, eben weil sie von Bill Gates, dem größten privaten Einzelaktionär der internationalen Pharmaindustrie, mit Millionen von Dollars in ihrer unabhängigen und neutralen Berichterstattung unterstützt worden waren. Es ist nicht anzunehmen, daß Ihnen im Fall des Ukrainekrieges irgendwelche Informationen vorenthalten werden würden. Die Propaganda kommt nämlich immer und ausschließlich von der anderen Seite. Sollte die oben abgetippte Meldung aber doch stimmen, dann stellen sich Fragen zur Gültigkeit jener Argumentation, die mit „Völkerrecht“, „Angriffskrieg“, „souveräne Nation“, „Vertragsbruch“ und „Aggressor“ hausieren geht. Zum Abschluß dieses Absatzes vielleicht noch ein Zitat von Friedrich dem Großen: „Der Angreifer ist derjenige, der seinen Gegner zwingt, zu den Waffen zu greifen.

Andrij allein zu Haus

Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk geht in Deutschland inzwischen jeder Menge Leute tierisch auf den Sack. Dem Vernehmen nach soll man im Bundeskanzleramt die Fähigkeit, den ukrainischen Andrij abzuwimmeln, inzwischen bis zur Kunstform weiterentwickelt haben. Da ist es ein Glück, daß Wladimir Putin um die Situation Deutschlands und der EU bestens Bescheid weiß und bei seinen Überlegungen mit einbeziehen kann, daß sowohl Deutschland als auch die Ukraine unter US-amerikanischer Kuratel stehen. Es ist daher eine sehr gute Idee, Wladimir Putins Geduldsfaden nicht weiter mit extraordinairen Sympathiebekundungen für den Botschafter der korruptesten und skrupellosesten Politiker- und Oligarchenclique Europas zu strapazieren. Froh und dankbar muß man sein als Deutscher in der Geiselhaft des US-amerikanischen Deep State und dessen Marionetten „Brandon“, Schwab, Friedman et al, daß am Tag drei nach der Rubel-Regelung für russisches Gas noch immer russisches Gas kommt – und zwar in rauhen Mengen. Nord-Stream 1 läuft mit Volllast. Danke, Wladimir Putin! Ein Freund ist einer, der zu seinem eigenen Nachteil eine zeitlang darüber hinwegsehen kann, in welcher aussichtslosen Zwickmühle man selber steckt. Es wäre daher gut, ihm zu signalisieren, daß man sich aus derselben zu befreien versucht. Zum Ärgernis wird da direkt die polnische Regierung, die dieser Tage förmlich darum bettelt, amerikanische Atomwaffen auf ihrem Staatsgebiet stationieren zu dürfen. Vielleicht kann den Polen mal jemand stecken, daß die Sowjetunion seit dreißig Jahren Geschichte ist. Aber das soll hier nicht Thema sein.

Ausgerechnet der ukrainische Botschafter Melnyk ist es, der permanent an den deutschen Schuldkult appelliert – und das ist nichts, was ein guter Freund tun würde. Unserem Andrij geht es wohl hauptsächlich darum, seine eigenen Schäfchen so ins Trockene zu bringen, wie das schon seinem Chef Selenskyi, Jazenjuk und den Klitschko-Brüdern gelungen ist, die allesamt Milliarden von US-Dollar aus der Ukraine herausgeschafft – und auf ausländischen Konten gebunkert haben. Letzthin wurde sogar die Ehefrau eines Ex (!) – Parlamentariers der Ukraine an der ungarischen Grenze mit sechs Koffern voll Bargeld gestellt. Es waren knapp 30 Mio. Dollar. Daß es Andrij allein zu Haus mit seinem pathetischen Tonfall um Solidarität mit den notleidenden Ukrainern ginge – deren Not wirklich eine Tragödie ist – , kann er meinetwegen seinem Friseur erzählen. Der Mann ist Botschafter einer Clique, die bereits bewiesen hat, als was sie die Völker der Ukraine betrachtet, nämlich als auszunehmende, teils zu bekämpfende und ihrer demokratischen Rechte zu beraubende Weihnachtsgans. Hier noch ein bißchen historische Nachhilfe für den Andrij allein zu Haus: Es geht um die Schokoladenfirma Ritter („Ritter Sport“), die nach wie vor ihre russischen Kunden bedient. Nach dem Willen der ukrainischen „Regierung“ soll sie unbedingt boykottiert werden. Das ukrainische Verteidigungsministerium hatte es für eine gute Idee gehalten, „Ritter Sport“ als „Hitler Sport“ zu verunglimpfen. Ausgerechnet das ukrainische- und ausgerechnet Ritter.

Ritter Sport
„Ritter“ aus der Sicht des ukrainischen Verteidigungsministeriums – Foto: Screenshot Twitter

Es war die Firma Ritter, die sich der Kriegspropaganda des Dritten Reiches nicht fügen wollte und daher von den ohnehin rationierten Kakaolieferungen ausgeschlossen worden war. Firmengründer Alfred Eugen Ritter war auch  kein NSDAP-Mitglied, weswegen er am 14. August 1945 von den Amerikanern als kommissarischer Bürgermeister von Waldenbuch eingesetzt wurde, wo sich seit 1930 das Stammwerk von „Ritter Sport“ befindet. Mit „Hitler Sport“ haben sich die ukrainischen Bandera-Faschisten, diese widerlich hochnäsigen Unsympathen, also heftig ins eigene Knie geschossen.  Gut so. Keine Sympathien für Andrij allein zu Haus.

Der Angriff

Überhaupt stellt sich eingedenk des Zitats von Friedrich dem Großen weiter oben die Frage, ob nicht in Wahrheit unser „Andrij allein zu Haus“ Botschafter der Angreifer ist. Hier eine Grafik der „Organisation für Sicherheit und Zusammenheit in Europa“ (OSZE), die Explosionen im Donbass nach Zahl und Datum dokumentiert, hier vom 14. bis zum 22. Februar 2022.

Donbass Explosionen
OSZE-Dokumentation – Screenshot voltairenet.org

Bei voltairenet.org schreibt Thierry Meyssan: „In Wirklichkeit griffen Kiewer Truppen am Nachmittag des 17. Februar ihre eigene Bevölkerung im Donbass an. Dann schwenkte die Ukraine mit der Rede von Präsident Zelensky vor den politischen und militärischen Führern der NATO in München das rote Tuch vor dem russischen Stier, als er ankündigte, dass sein Land Atomwaffen erwerben werde, um sich vor Russland zu schützen. Sie glauben mir nicht? Hier sind die OSZE-Berichte an der Donbass-Grenze. Seit Monaten hatte es dort keine Kämpfe mehr gegeben, aber die neutralen Beobachter der Organisation zählten ab dem Nachmittag des 17. März 1400 Explosionen pro Tag. Sofort haben die Rebellenprovinzen Donezk und Luhansk, die sich immer noch als Ukrainer betrachten, aber Autonomie innerhalb der Ukraine beanspruchen, mehr als 100000 Zivilisten evakuiert, um sie zu schützen. Die meisten zogen sich ins Innere des Donbass zurück, andere flohen nach Russland„.

Ich wiederhole deshalb meine Anregung von vergangener Woche für „unsere Regierung“: Andrij Melnyk als Botschafter der Ukraine? – Schmeißt ihn endlich raus! Und als nächstes verschickt ihr am besten ein paar Briefe. Einen an „Brandon“ im Weißen Haus und einen an Klaus Schwab in Cologny. Inhalt kurz & bündig: „LuaA mit NWO unter amerikanischer Führung und „Great Reset“! Wir steigen aus, so, wie Wladimir Putin und Russland. Außerdem steigen wir aus dem Euro, der EU und der NATO aus und führen die Deutsche Mark wieder ein.“ Dann braucht keiner mehr die Ukraine, um für Aufregung und Nachrichten-Entertainment zu sorgen. Ein weiterer Brief an Wladimir Putin im Kreml: „Tut uns leid, Wladimir, wir haben gepennt. Wir wollen’s in Zukunft besser machen. Druschba?“ Und dann laßt ihr euch nicht mehr von den USA in der ganzen Welt isolieren, sondern beteiligt euch endlich daran, die notorisch egoistischen Kriegstreiber in Washington und Austin/Texas zusammen mit der Welt von der Welt zu isolieren, jedenfalls so lange, bis sie ihrer menschenverachtenden Arroganz abschwören. Ihr könnt ja dazuschreiben, sie könnten das abkürzen, indem sie einfach dem rechtmäßig gewählten Präsidenten, Donald Trump, sein ihm zustehendes Amt zurückgeben. Aber verschont uns, das deutsche Volk, von welchem ihr Schaden abzuwenden und dessen Nutzen zu mehren ihr versprochen hattet, bis dahin auf jeden Fall mit diesem merkwürdigen Andrij aus der Ukraine und seinen kleptokratischen Chefs!

Update 18:08 Uhr

Inzwischen wurde das Massaker von Butscha bekannt. In der Stadt nordwestlich von Kiew wurden nach dem Rückzug russischer Truppen etwa 300 ermordete Bewohner aufgefunden, meistens Männer im wehrfähigen Alter und in Zivilkleidung. Westliche Medien sind sich einig: Sie wurden entweder „mutmaßlich“, „offensichtlich“ oder „vielleicht“ von russischen Soldaten ermordet. Sie alle beziehen sich ausnahmslos auf Berichte von ukrainischer Seite. Nach Erfahrungsberichten von Einwohnern der Stadt Mariupol, die übereinstimmend aussagten, daß sie von den ukrainischen Asow-Brigaden als Schutzschilde mißbraucht – und am Verlassen der Stadt gehindert worden seien; daß Bewohner, die dennoch flüchten wollten, von Asow-Brigaden erschossen worden seien; nach dem Video des russischen Soldaten, der erst gekreuzigt und dann angezündet worden ist; nach den Berichten und Videos von Verstümmelungen an russischen Kriegsgefangenen; nach den Berichten und Videos über russische Kriegsgefangene, denen, gefesselt am Boden liegend, in die Beine geschossen worden war, und nach der Drohung Selenskyis, jeder, der mit den Russen kooperiert, habe sein eigenes Todesurteil bereits unterschrieben; und nach den Videos von russischen Truppen, die ukrainische Zivilisten mit Nahrungsmitteln und Wasser versorgen, glaube ich nicht eine Sekunde lang, daß das Massaker in Butscha von Russen verübt worden ist. Der „Merkur“ immerhin: „Auch weitere Berichte ukrainischer Medien über vermeintliche Gräueltaten russischer Soldaten konnten nicht unabhängig überprüft oder bestätigt werden.“ Meldung von „n-tv“ um 17:32 dennoch: „Nach Berichten aus Butscha – Lambrecht erwägt Gasstopp aus Russland – ‚Solche Verbrechen dürfen nicht unbeantwortet bleiben‘, so Lambrecht.“ – Ich habe nicht die geringsten Zweifel mehr, wer diesen Krieg haben wollte, wer die wahren Kriegstreiber sind – und wer mit ihnen gezwungenermaßen unter einer Decke steckt.

 

 

Themen

Karl Lauterbach (Bild: shutterstock.com/Juergen Nowak)
AfD
Elon Musk (Bild: shutterstock.com/Rokas Tenys)
Brisant
Corona
Urteil (Bild: shutterstock.com/Von Studio Romantic)
Deutschland
Gender
EU
Islam
Deutschland
Klima
Brisant
Deutschland
Migration
Satire
Ukraine
Politik
Wirtschaft