Bill Gates (Bild: shutterstock.com/ Von Frederic Legrand - COMEO)
Bill Gates (Bild: shutterstock.com/ Von Frederic Legrand - COMEO)

Bill Gates zapft die Sonne an – Soros, Zuckerberg und Bezos helfen mit

Nach Microsoft, Impfallianzen, großflächigen Landwirtschaftsprojekten und mobilen Mini-Atomreaktoren investiert Bill Gates nun über den von ihm gegründeten Fonds „Breakthrough Energy“ in Solartechnologien. An dem Fonds sind u.a. Jeff Bezos, George Soros, Mark Zuckerberg, u.a. beteiligt. Im aktuellen Fall investiert Gates in Solar-Paneele, die Luftfeuchtigkeit in sauberes Trinkwasser umwandeln. Mit an Bord ist auch der Investmentkonzern „Blackrock“.

Ein Beitrag von Wochenblick.at

Gates, Soros, Zuckerberg und Bezos

Der „philantropische“ (menschenfreundliche) Anspruch von Bill Gates ist schier endlos. Er will nicht nur die ganze Welt „durchimpfen“, sondern auch unseren Planeten von CO2-Emissionen befreien. Dazu hat er, in weiser Voraussicht, 2015 den „Breakthrough Energy-Fonds“ gegründet. Dies in Koalition mit 28 hochkarätigen Investoren aus zehn Ländern. Mit dabei: Jeff Bezos, Mike Bloomberg, George Soros, Mark Zuckerberg, etc.. Gates wollte selbst 2 Mrd. US-Dollar in den Fonds einzahlen. Ziel: Die CO2-Emissionen mit „sauberen Technologien auf „Null“ zu senken. Etwa über nukleare Fusion, mit Mega-Akkus und mikroben-generierten Biokraftstoffe. All das soll künftig fossile Brennstoffe ersetzen.

150 Mio-Investment mit „Blackrock“

Die lukrative Technologie der Firma „Source Global“, die  Cody Friesen an der Universität von Arizona entwickelte und 2015 auf den Markt brachte, passt gut ins Gates-Portfolio. 150 Mio US-Dollar investierten er, „Blackrock“, der Energiebereitsteller „Duke Energy“ und die „Lightsmith-Gruppe“ (nachhaltige Investments mit sozialem Nutzen) in das erfolgreiche Start-up. Die Systeme wurden bereits im Zuge von 400 Projekten in über 50 Ländern installiert. In jüngster Zeit in Kenia und Kolumbien. Auch in Saudi-Arabien, zum Betrieb der weltweit größten solar- und windbetriebenen Entsalzungsanlage. Ebenso in Australien, wo 150 Hydro-Paneele im Wert von 420.000 US-Dollar im Testbetrieb laufen.

Trinkwasser aus Luft und Sonne

Die Technologie ist bestechend: Hydro-Paneele ernten Wasserdampf aus der Luft, verdichten ihn hochgradig, verflüssigen die Moleküle mit Hilfe von Solarwärme und erzeugen so reines Wasser, das in einem Reservoir im Inneren des Panels gesammelt wird. Das mit einem speziellen Extraktionsverfahren gewonnene Wasser, soll frei von jeglicher Luftverschmutzung sein und ist ähnlich wie destilliertes Wasser. Das Wasser wird über Mineralisierung geschmacklich verbessert. Ein integrierter Lithium-Ionen-Akku hält das System auch ohne Sonne am Laufen. Pro Tag können zwei bis fünf Liter Wasser erzeugt werden, je nach Menge der Luftfeuchtigkeit und der Sonnen-Ausrichtung des Systems. Möglich ist das auch in ariden und semi-ariden Klimazonen. Lebensdauer: 10 Jahre. Einmal pro Jahr müssen die Luftfilter ausgetauscht werden, alle fünf Jahre die Mineral-Patronen. Ein Paneel kostet zum Einführungspreis 2.900 US-Dollar. Man kann nach Belieben aufstocken – je nach gewünschter Wassermenge. Die Installation kostet weitere 500 US-Dollar.

Was tun mit den Milliarden…

Kritiker sagen, Gates gebe viel Geld für unausgegorene Ideen aus. Offenbar habe er die falschen Klima- und Energieberater. Von vielen Dingen habe er selbst keine Ahnung. Als Beispiel wird sein Investment für einen „Solarofen“ der Firma „Heliogen“ genannt. Dabei entstehen, in Kombination mit künstlicher Intelligenz, über riesige Solarspiegel Temperaturen von über 1000 Grad Celsius. Hitze, die zur Zement, Stahl- oder Glas-Produktion benötigt wird. Wie man sie dorthin bekommt, wo sie gebraucht wird, ist unklar. Speichern kann man sie nicht. Eine Möglichkeit wäre Dampferzeugung zur Ölrückgewinnung aus Ölsanden. Das freut die Erdölindustrie. Auch Gates‘ Anspruch, das Weltklima über die „Verdunkelung der Sonne mit Staub“ zu retten, fiel ins Wasser. Ganz abgesehen davon, welche globalen Effekte diese Geo-Manipulation haben könnte. Sein geplanter Mehlsack-Ballon-Versuch in Schweden wurde jedenfalls auf Druck lokaler Umweltorganisationen abgesagt.

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