Erdingers Absacker: Die deutschen Spritzenputins machen auch sonst alles falsch

Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

+++ Glück im Unglück. Der Bundestag hat heute mit überwältigender Mehrheit eine Impfpflicht für über 60-Jährige abgelehnt. Der CDU-Antrag auf Einführung eines Impfregisters fiel ebenfalls durch. Das ist ein Grund zum Feiern. Deshalb schnell in den Laden und Schampus kaufen. Es ist ein Rennen gegen die Inflation. Ein inexistenter Experte für die Rachegelüste der Erniedrigten prognostizierte nach der Bekanntwerdung des Abstimmungsergebnisses, die Spritzenputins würden jetzt vermutlich vor rasender Wut auf alles einschlagen, was ihnen einigermaßen Luft verschafft, als da wären das Autobahntempo, der Fleischgenuß und die feinfühligen Seelen derjenigen, die für eine gemäßigte Steuerpolitik eintreten. Es sei daher angeraten, sie prophylaktisch zur Selbstexplosion zu bringen, ehe sie weiteren Schaden anrichten können. Geeignet sei z.B., von Georgina Kellermann und Tessa Ganserer als von den Herren Kellermann und Ganserer zu reden. Dann zerreiße es sie endgültig. Für unseren Bruder Karl jedoch müsse ein ruhiges Plätzchen, nicht zu komfortabel, in einem Sanatorium an einem möglichst stillen Fließgewässer gefunden werden, damit er endlich zur inneren Ruhe zurückfinde und nur noch leise Laute im Selbstgespräch mit sich … also … dahinplätschern lasse. +++

+++ Die jungen Katholiken sind die verzagtesten Aufmüpfigen von allen. Der liebe Gott soll jetzt zu „Gott+“ werden, weil sie ihm kein Gendersternchen verpassen wollten. Diese Feigheit folgt einer gewissen Geistesverwirrung, die schon länger zu beobachten gewesen ist. Hießen Katholiken früher gern entweder Christine oder Christian, so sind sie heute zu „Christ:innen“ oder zu „Christinnen & Christen“ geworden. Oder zu christlichen „die Menschen“. „Go-ö-tt*In“ hat ihnen wahrscheinlich schon vom Schriftbild her zu wagemutig ausgesehen. Dabei wäre es so simpel gewesen: Einfach einmal in der Bibel nachgelesen – und schon hätte festgestanden, was eine Überflüssigkeit ist. Dort heißt es nämlich, daß man sich von Gott kein Bild machen soll, weil man sich umso weiter von ihm entfernt, je angestrengter man es versucht. Ein inexistenter Experte für Forstlich- und Männlichkeiten aller Art erklärte, wenn die jungen Katholiken keine Masken aufsetzen beim Spaziergang im finstern Thann, könnten sich die zarten Rehlein mit dem Gedanken infizieren, sie sprängen durch den „Wald plus“. +++

+++ In der AfD brodelt es, weil sich einige Funktionäre einfach nicht zurückhalten können bei der Verteilung von Haltungsnoten im Ukrainekrieg. Das müsste gar nicht sein, weil nicht so schwer zu begreifen ist, daß man in großer Einigkeit diesen schrecklichen Krieg bedauern könnte, um so recht vorteilhaft die eigene Friedfertigkeit in Wählerstimmen umzuwandeln. Ohne Partei zu ergreifen für irgendeine Seite, könnte man alle diejenigen in den Altparteien vom hohen moralischen Roß herunter als Kriegstreiber und Hetzer verunglimpfen, die Partei für die falsche Seite ergreifen. Was wären auf diese Weise Stimmen bei den rotgrünen Wähler-Peacenicks zu holen, deren Lieblingsthema aus Gründen der eitlen Selbstbespiegelung der Weltfrieden ist! Der menschenrechtspolitische Sprecher der AfD, Herr Jürgen Braun, hat sich mit seiner Rede im Bundestag zwar nicht direkt in die Nesseln gesetzt, wollte sich aber gewisse Insinuierungen dennoch nicht verkneifen. Das wäre besser gegangen. Wie es besser gegangen wäre, zeigte der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla. Der verfolgt die Neutralitätslinie mit großem Geschick und formuliert sehr diplomatisch. Applaus für Tino Chrupalla! Ein inexistenter Experte für Verbesserungen aller Art regte daher an, die russophoben Heißsporne in der Partei mit Baldriantropfen zu besänftigen und ihnen im freundlichen Ton näher zu bringen, wie auf geschickte Weise eine günstige Außenwahrnehmung der Partei zu generieren ist. Der Krieg in der Ukraine würde schließlich ein global wirksames Ergebnis zeitigen, bei dem sich herausstellen wird, wer sich zuvor unklug geäußert hatte. Das müsse ja nun nicht sein. +++

Grüne Totalverwandlung binnen sechs Monaten – warum? – Screenshot Twitter

+++ In diesem Zusammenhang: Das Video von der Kreuzigung des russischen Kriegsgefangenen, der von ukrainischen Asow-Leuten erst gefoltert und dann bei lebendigem Leib angezündet wurde, hat es drei Wochen, nachdem es mir bekannt geworden war, endlich in die eher linke „New York Times“ geschafft. Die Sperre von russischen Sendern wie RT und Sputnik in der EU kann nur einen Grund haben. Die westliche Öffentlichkeit soll unter keinen Umständen die Darstellungen beider Seiten zur Kenntnis nehmen, damit sie sich nicht ein eigenes Bild macht, sondern auf die Propaganda angewiesen ist, der sie durch die westlichen Medien ausgesetzt ist – und so einen militärischen Flächenbrand gesamteuropäischen Ausmaßes gutheißen würde. Russland hatte für Dienstag 22 Uhr zum zweiten Mal eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates zum Thema Butscha-Massaker gefordert. Der Antrag wurde zum zweiten Mal abgelehnt. Den Vorsitz hat zur Zeit das Vereinigte Königreich. Es steht die Aussage eines ukrainischen Ex-Parlamentariers ungeprüft im Raum, derzufolge das Butscha-Massaker von SBU und dem britischen MI6 gemeinsam verübt worden sein soll. Diese Angaben sind momentan nicht zu verifizieren. Ebenso wenig zu verifizieren ist die Meldung, ein Kriegsgefangenenaustausch zwischen der Ukraine und Russland sei gescheitert, weil die Ukrainer keine russischen Kriegsgefangenen zum Austausch mehr hätten. Dafür gibt es ein Video-Interview mit dem ehemaligen Leibwächter von Michail Saakaschwili, dem derzeit inhaftierten, georgischen Ex-Präsidenten, einem Angehörigen der „Georgischen Legion“ auf Seiten der Ukraine, der in diesem Video einräumt, die Ukraine würde keine Gefangenen machen. Zudem gibt es inzwischen Dutzende von Video-Interviews mit Einwohnern aus Mariupol, deren Aussagen der westlichen Darstellung diametral widersprechen. Sie stammen von augenscheinlich unabhängigen Kriegsberichterstattern aus den USA und Großbritannien. Die Informationen sind also extrem widersprüchlich, je nachdem, von welcher Seite sie kommen. Allein deswegen schon kann man der AfD nur dazu raten, sich bedeckt zu halten mit Wertungen. Die „Welt“ hat ein Video veröffentlicht -amerikanische Satellitenaufnahmen angeblich -, in welchem zu sehen sein soll, wie der „tote Radfahrer von Butscha“ von einem Panzer erschossen wird. Geschickt geschnitten. Bei Sekunde 0:06 erfolgt der Schuß. Wer das Video an dieser Stelle stoppt, kann sehen, daß der Schuß um die Kurve oder durch ein Haus hätte gehen müssen, um den Radfahrer zu treffen – und zwar um eine scharfe Kurve. Evident ging der Schuß aber nicht durch das Haus. Um in die Schußlinie des Panzers zu kommen, hätte der Radfahrer noch mindestens 30 Meter weitergelaufen sein müssen. In Sekunde 7 dann die Nahaufnahme des angeblich vom Panzer getroffenen Radfahrers. 1. Niemand, der von einem Panzergeschütz getroffen worden wäre, sähe so aus wie diese Leiche. 2. Der Hintergrund der Nahaufnahme ist Wiese oder Gras. Würde es sich um den Radfahrer aus dem Video handeln, der auf der linken Straßenseite lief, müsste im Hintergrund der Nahaufnahme Asphalt zu sehen sein. Sollte sich später herausstellen, daß das Butscha-Masskaer tatsächlich nicht von Russen verübt worden ist, wüsste ich, wen in der AfD ich als U-Boot verdächtigen würde. Den Herren Kleinwächter, Hansel und Braun würde ich empfehlen, sich nicht zu weit aus dem Fenster zu legen mit ihren Insinuationen. Gerade Braun könnte sich zurückhalten, weil er in der Myanmar-Rohingya-Sache mit seinen Behauptungen schon einmal falsch gelegen hatte, sofern man ein entsprechendes Urteil des Internationalen Strafgerichtshofes in dieser Angelegenheit für maßgeblich halten will. Diesem Urteil zufolge hätte Braun vorher die Falschen in Schutz genommen. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Der westlichen Medienberichterstattung ist mindestens so sehr zu mißtrauen wie der russischen. Generell empfehle ich den westlichen Medienkonsumenten, sich die Frage zu stellen, weshalb dieser Krieg im Gegensatz zu vorangegangenen Kriegen eine derartig exzessive Berichterstattung bekommt – und was das mit globalen Wirtschaftsfragen zu tun haben könnte. Immerhin kämpft das NATO-Mitglied Türkei seit nunmehr zwei Jahren völkerrechtswidrig in Nordsyrien – und die Berichterstattung darüber kommt quantitativ nicht einmal auf ein Hundertstel dessen, was es an „Informationen“ über den Ukrainekrieg hagelt, obwohl weder die Ukraine noch Russland EU- resp. NATO-Mitglieder sind. Außerdem wüsste ich gern, was der BND-Chef Bruno Kahl in der Ukraine zu suchen hatte, als der Krieg ausbrach, so daß er mit einem Sicherheitskonvoi außer Landes gebracht werden musste. Dann wüsste ich gern, ob die Meldung stimmt, daß bei einem Evakuierungsversuch ausländischer Militärberater aus dem umkämpften metallurgischen Riesen-Kombinat Asovstal bei Mariupol zwei ukrainische Helikopter nach dem dortigen Start abgeschossen wurden und daß zwei der Getöteten französische Auslandsgeheimdienstler gewesen seien. Des weiteren wüsste ich gern, ob stimmt, daß in Asovstal noch immer deutsche, britische und amerikanische Militärberater auf ihre Evakuierung warten – und was sie dort zu suchen gehabt hätten. +++

+++  Vom umstrittenen US-Präsidenten Joe Biden ist ein Kurzvideo aufgetaucht, das hohen Symbolcharakter hat. Es wurde wohl bei einem Wohltätigkeitsdinner oder einer ähnlichen Veranstaltung aufgenommen. Niemand will mit ihm sprechen. Alle drängeln sich um den ebenfalls anwesenden Barack Obama, der inzwischen ebenfalls graue Haare bekommt. Joe Biden kann gar nicht fassen, wie hartnäckig er ignoriert wird, wendet sich ab und zuckt verständnislos mit den Achseln, während er sehr konsterniert dreinschaut. Neuesten Umfragen zufolge soll es noch nie einen US-Präsidenten seit dem Zweiten Weltkrieg gegeben haben, der derartig unpopulär gewesen ist wie Joe Biden. Der mutmaßlich rechtmäßige US-Präsident Donald Trump kommentierte inzwischen, noch nie seien die Vereinigten Staaten international dermaßen respektlos behandelt worden wie allerweil. Dies läge aber nicht etwa an Russland oder an China, sondern an dem Personal, das die USA derzeit als Regierung vorweisen. +++

+++ Eine Meldung, die ebenfalls wenig Eingang in die westliche Medienberichterstattung gefunden hat, ist die, daß das Wahlkampfteam von Hillary Clinton aus dem Jahr 2016 inzwischen rechtskräftig verurteilt worden ist wegen des berüchtigten Steele-Dossiers, auf welchem die Fake-Russia-Collusion-Story basierte. Die Geldstrafen sind zwar lächerlich, aber immerhin darf nun rechtssicher behauptet werden, daß Hillary Clintons Wahlkampfteam im Jahre 2016 – und in den Amtsjahren Trumps bis 2020 – ein Lügenkonstrukt gegen Donald Trump in den medialen Umlauf gebracht hatte, um zuerst seine Wahl zu verhindern und später seine Präsidentschaft zu beschädigen. Von der politischen Grundausrichtung her sind das übrigens dieselben Leute, die ihre Finger nicht von der Ukraine lassen konnten und 2014 erstmals einen US-amerikanischen Prokönig nach römischem Vorbild als Präsidenten in Kiew installierten. Es ist nicht zu weit hergeholt, zu behaupten, daß es den Ukrainekrieg mit Donald Trump als Präsidenten nicht gegeben hätte. Trump hatte die Ukraine bereits 2015 als eines der korruptesten Länder der Welt bezeichnet und hätte vermutlich inzwischen Abhilfe geschaffen. Es war Joe Biden zu seiner Zeit als US-Vizepräsident, der ultimativ die Entlassung jenes ukrainischen Staatsanwalts gefordert hatte, der im Zusammenhang mit den Machenschaften seines Sohnes Hunter bei der ukrainischen Burisma-Holding gegen Biden Jr. ermittelt hatte. 2018 prahlte Biden damit, innerhalb von sechs Stunden sei seinen Wünschen entsprochen worden. +++