„Operation Lauterbach“ ein voller Erfolg: Faeser macht gegen „Hasskriminalität“ noch mehr Druck

Für die Linksradikalen läuft in diesem Land alles wie geschmiert. Nachdem ein paar Deppen angeblich Karl Lauterbach entführen und über eine Telegram-Gruppe den Staat stürzen wollten (wie einfach das doch geht!), drückt die Bundesinnenministerin jetzt erwartungsgemäß auf die Tube:

Nach den Festnahmen von Mitgliedern der Chatgruppe „Vereinte Patrioten“ sieht Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) eine neue Bedrohungslage in Deutschland. „Die Entführungspläne gegen Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, die Vorbereitung von Anschlägen auf unsere Infrastruktur und die gewaltsamen Umsturzfantasien zeigen eine neue Qualität der Bedrohung“, sagte Faeser der „Bild am Sonntag“. „Der jüngste Schlag gegen Terror-Pläne lässt uns in einen Abgrund blicken.“

Die Sicherheitsbehörden hätten laut Innenministerin binnen einer Woche „zweimal mit aller Härte zugeschlagen, mit Hunderten Beamten und Spezialeinheiten von Bund und Ländern“. Das zeige, dass eine harte Gangart gegen die Feinde der Demokratie wirke. Faeser: „Wir sind äußerst wachsam. Und wir lassen uns nicht einschüchtern.“ Was gewaltbereite Rechtsextremisten, bewaffnete Reichsbürger und radikalisierte Corona-Leugner verbinde, sei ihr grenzenloser Hass auf die Demokratie. Sorgen bereitet der Innenministerin der starke Anstieg von Straftaten gegen Amts- und Mandatsträger.

Faeser: „Das zeigt eine Verrohung und eine Verachtung von Staat und Demokratie, die konsequentes Handeln erfordert.“ Das Bundeskriminalamt nehme daher gemeinsam mit den Ländern Hasskriminalität jetzt sehr viel stärker ins Visier, damit Täter konsequent und schnell verfolgt und Betroffene geschützt würden.

Auch Lauterbach hat sich noch mal zu diesem Drama geäußert und macht sich angesichts der angeblich massiven Bedrohungslage gegen ihn Sorgen um seine fünf Kinder. „Ich bin selber kein ängstlicher Mensch. Ich habe aber große Sorgen um meine Kinder. Und es tut mir natürlich weh, dass meine Kinder Angst um mich haben. Es ist nicht richtig, wenn Kinder lesen müssen, dass Radikale ihren Vater entführen wollten“, sagte Lauterbach der „Bild am Sonntag“. Gerade erst wurde bekannt, dass eine Gruppe von Querdenkern seine Entführung geplant hatte.

Lauterbach hat vier erwachsene Kinder und eine Tochter im Teenageralter. „Ich spüre die Bedrohung leider täglich“, so der Minister. Häufig werde ihm Gewalt angedroht, er stehe auf diversen Todeslisten.

Seine Wohnhäuser in Köln und Berlin hätten die Täter besprüht, sein Privatauto beschädigt. Lauterbach versucht, mit der Situation „möglichst professionell“ umzugehen: „Jede Gewalt- und Mordandrohung bringe ich zur Anzeige. Ich bekomme sie auf allen Wegen, per E-Mail, per Post, Drohungen werden in meine Briefkästen gelegt.“

Er lese die Hasspost aber nicht selbst, sondern übergebe die Schreiben an Mitarbeiter, die sie prüften. Er unterschreibe die Anzeigen dann nur. „Die Hass-Täter wollen mir Angst machen, mich einschüchtern. Das lasse ich nicht zu“, so Lauterbach. Mit den Anzeigen sorge er dafür, dass die Täter das Gesetz fürchten müssten. Sein Büro arbeite sehr eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen.

„Alleine in Köln gibt es aktuell 98 eingeleitete und laufende Ermittlungsverfahren, in 65 Fällen wurde die Identität der Täter ermittelt“, so Lauterbach. „Ich mache das so konsequent, weil ein Impfgegner, der mir Gewalt androht, wahrscheinlich auch seinen Bürgermeister oder Stadtrat bedroht. Eine erfolgreiche Anzeige von mir kann auch andere schützen.“

Ohne Personenschutz kann Lauterbach nach eigenen Angaben weder einen Spaziergang machen oder Essen gehen: „Ich würde mich selbst gefährden, aber auch andere, mit denen ich essen gehe oder die zufällig in meiner Nähe sind.“ Er lasse deshalb den notwendigen Schutz zu. „Als wahrscheinlich erster Gesundheitsminister bin ich daher im Moment leider in die höchste Sicherheitsstufe eingruppiert“, so Lauterbach.

Der Minister zeigt sich angesichts der zunehmenden Aggressivität in der Gesellschaft besorgt um die Demokratie: „Wir hatten noch nie eine so große Gruppe von Staatsfeinden.“ Da habe sich etwas geändert. „Sicher, bei der Einführung der Praxisgebühr durch Ulla Schmidt oder von Hartz IV hat es auch Riesenkrach gegeben, aber die Kritiker wollten natürlich nicht den Staat stürzen“, so Lauterbach.

Interessant ist, wer hier gleich als „Staatsfeind“ bezeichnet wird. Scheinen angeblich aber alles Vollidioten zu sein. Denn wer ernsthaft den Staat stürzen will, macht das nicht über eine Telegram-Gruppe. Das geht heutzutage anders. Da lässt man sich wählen, in dem man Lügen verbreitet und organisiert dann einen „Great Reset“ ganz offiziell und von oben.

Irgendwie stinkt diese Nummer wieder einmal ganz gewaltig. (Mit Material von dts)

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