Reaktionen auf Xavier Naidoos Mea-culpa-Veranstaltung

Xavier Naidoos Mea-culpa-mea-maxima-culpa-Veranstaltung haben wir bislang unkommentiert gelassen. Andere nicht. Hier die ersten Reaktionen.

Drei Minuten und 14 Sekunden ist es lang, das Video, das Xavier Naidoo am Dienstagabend auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht hat. Darin schwört er allen ab, was er in den letzten Jahren als seine Überzeugung verkauft hat und gelobt ab nun, genau das Gegenteil davon zu behaupten.

Hier die ersten Reaktionen auf sein „Ich habe erkannt, auf welchen Irrwegen ich mich teilweise befunden habe “ oder „Ich habe Dinge gesagt und getan, die ich heute bereue.“ In seinem offensichtlich abgelesenen Ablass beteuert der Geleuterte, sich von allen Extremen, insbesondere von rechten und verschwörerischen Gruppen, losgesagt zu haben. Und- ganz klar: „Ich stehe für Toleranz, Vielfalt und ein friedliches Miteinander. Nationalismus, Rassismus, Homophobie und Antisemitismus sind mit meinen Werten nicht vereinbar. Und ich verurteile diese aufs Schärfste.«

Während auf seinem Youtube-Kanal die Kommentarfunktion deaktiviert ist, sammeln sich bei Facebook bereits über 5.500 Kommentare. Neben den Versprechen seiner hartgesottenen Fans, insbesondere jetzt, nach seiner mea-culpa-Show für ihn dazu sein, zeigt andere offensichtlich keinerlei Verständnis:

„Jeder Mensch sucht und manchmal nimmt man die falsche Richtung. Aber wem ist das noch nie passiert. Wie sagt man ein Sicht…… Lieber Xavier es zeugt von Stärke zu sagen das war falsch. Ich liebe deine Musik auch wenn du dich mal verläufst.“

„Xavier Naidoo sagt mit keinem Wort, was genau er zurücknimmt, von wem genau er sich distanziert, stattdessen das ganze Vokabular des BRD-Sprechs von „Antisemitismus“ über „Homophobie“ bis „Verschwörungstheorie“ – Worte ohne Inhalt, aber mit demagogischer Stoßrichtung. Naidoo sendet eine Botschaft: „Ich will wieder Mainstream sein.““

„Wow das ist so was von ehrlich. Ich hoffe er meint es auch so. Wir verirren uns. Das ist ok. Aber dazu zustehen ist Hammer. Ich vermisse seine Musik. Er ist und bleibt menschlich.“

„Was für eine Heuchelei, aber das kennt man ja in diesem Land. Unglaubwürdiger gehts gar nicht mehr, Enttäuschung pur. Und dann auch noch alles ablesen. Bravo „

„Labil. Er habe sich „instrumentalisieren lassen“. Das Gleiche hatte er auch über sein früheres Engagement „gegen Rechts“ gesagt, in dem Zusammenhang sogar von Mißbrauch durch die Linke gesprochen. Mißbraucht worden ist er aber wohl auch als Kind. Ich denke, diese ewige Opferhaltung trägt mehr zum Verständnis bei als seine immer eher diffusen Ansichten.“

„Dem geht das Geld aus und sein Promistatus“

„Da hat die Kulturministerin / oder so Roth ganz schön nachgeholfen 🥂🇩🇪, sehr Schade“

„Also ich habe ihn nie als extrem, menschenverachtend oder sonst sowas empfunden. Der Fehler lag m.E. bei denen, die ihn so maximal verstanden haben oder wollten! Das er diesen Schritt jetzt gehen musste, ist nur eine Bestätigung, dass in der öffentlichen Debatte ganz massiv was falsch läuft und macht es insgesamt nur schlimmer und nicht besser „

„Glaube ich ihn nicht zu 100%. Schließlich denkt er schon über 10 Jahre anders und Hinterfragt, sowas ist nicht auf einmal weg, wenn er die Wahrheit. Er muss so ein Statement abgeben um weiterhin auf der Bühne stehen zu dürfen. Armes Deutschland“. (SB)

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