Die "Journalistin" Taylor Lorenz klingelt am Osterwochenende bei Raichiks Verwandten; Foto: Fox

Wie die deutsche Bundesregierung durch linke NGOs amerikanische Bürger doxxen lässt

Die deutsche Bundesregierung finanziert ein Projekt, das eine US-Bürgerin gedoxxt und gezwungen hat, unterzutauchen, weil sie auf Twitter erfolgreich linksextreme Übergriffe gegen Kinder dokumentiert, wie Fox-Moderator Tucker Carlson enthüllt.

»Libs of TikTok« ist die erfolgreiche Twitter-Seite der Immobilienmaklerin Chaya Raichik aus Brooklyn. Seit November 2020 dokumentiert sie dort u.a. Videos von Erziehern, die Kleinkinder zur Transgender-Sexualität erziehen wollen, und erreicht damit 836,8tausend Follower.

Konservative dürfen im Netz natürlich nicht erfolgreich sein, und so erschien über das Osterwochenende die Washington Post »Journalistin« Taylor Lorenz bei Raichiks Verwandten vor der Tür (siehe Foto oben), und veröffentlichte am 19.4. einen Artikel mit ihrem vollständigen Namen. Raichik musste ihren Wohnsitz wechseln. Das sind Praktiken, die man aus Deutschland nur zur Genüge kennt, wo z.B. Spiegel-Journalisten in der Nachbarschaft von konservativen Internetgrößen wie »Shlomo Finkelstein« klingeln gehen.

(Ironischerweise hatte Lorenz sich selber über eine »Doxxing-Kampagne« in Januar gegen sich beklagt. Sie leide seitdem unter PTBS und habe Selbstmordgedanken, sagte Lorenz auf MSNBC.)

Doch Lorenz hatte Raichiks persönliche Daten nicht selber recherchiert, wie Revolver News berichtet und die Washington Post zugab: »Eines Samstags entdeckte Softwareentwickler Travis Brown, der an einem Projekt mit Unterstützung des Protoype Funds arbeitet… den Twitterverlauf des Kontos und postete ihn in einem Thread.« Außerdem basiere der Artikel auf Recherche der linken Webseite Media Matters, Vorbild für die deutschen »Faktenchecker« von Correctiv.

Der Protoype Fund ist jedoch kein amerikanisches Projekt. »Der Prototype Fund ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), das von der Open Knowledge Foundation Deutschland betreut und ausgewertet wird«, so die Webseite.

Travis Browns Projekt für die deutsche Bundesregierung war ein »Hassreden-Tracker«: Danach hätten »prominente rechtsextreme Accounts auf Twitter und Facebook ein gut dokumentiertes Muster entwickelt, um kontroverse und extremistische Inhalte an ihre Follower* innen zu verteilen und diese dann zu löschen, bevor Moderator* innen die Möglichkeit haben, darauf zu reagieren. So radikalisieren sie ihr Publikum und minimieren gleichzeitig die Gefahr, ihre Plattformen, Finanzierung oder gemäßigte Unterstützer*innen zu verlieren. Archivierung ist ein wichtiges Element, um diesem Verhalten entgegenzuwirken und hat in vielen Fällen zu prominenten Siegen im Kampf gegen die extreme Rechte geführt.«

Linksextremismus, schwarzer Nationalismus oder islamischer Extremismus werden nicht erwähnt.

Die Open Knowledge Foundation wird betrieben durch den deutschen Aktivisten Arne Semsrott (Frag den Staat), den Bruder des ZDF-Antikomikers Nico Semsrott, und ebenfalls finanziert vom Forschungsministerium. (2019: 4,588 Millionen Euro, darunter 616.000 € für den »Prototype Challenge«, der wohl zur Entwicklung des »Hassreden-Trackers« geführt hat; 2020: 259.000 €).

Arne Semsrott hat enge Verbindungen zu linken »zivilgesellschaftlichen« NGOs um Correctiv, der Amadeu-Antonio-Stiftung und Ibizagate-»Komiker« Jan Böhmermann­. Er war u.a. 2019 maßgeblich an skandalheischenden Fake-News-Berichten über »exzessive Gewalt, Schläge, Misshandlungen“ bei der EU-Grenzschutzagentur Frontex beteiligt (Freie Welt berichtete).

Auf Netzpolitik.org schrieb Semsrott am 1.8.2016: »Die Open Knowledge Foundation Deutschland hat heute gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung den Prototype Fund gestartet. Das Förderprogramm soll gemeinnützige Open-Source-Projekte mit insgesamt 1,2 Millionen Euro fördern.«

Laut Tucker Carlson verstoße das systematische Archivieren von Nutzerinhalten, wie von Brown im Auftrag der deutschen Bundesregierung praktiziert, gegen die Nutzungsrichtlinien von Twitter. »Aber das ist denen ja egal. Als wir angefragt haben, haben wir keine Anwort bekommt, sondern sie haben uns gesperrt.«

»Das war also eine ausländische nachrichtendienstliche Operation, um einen amerikanischen Bürger einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen,« so Carlson. »Ist das überhaupt legal? Weiß die Biden-Regierung davon? Warum will die deutsche Bundesregierung ein amerikanisches Twitter-Konto sperren lassen, das über amerikanische Lehrer postet? Muss die Journalistin Taylor Lorenz sich als ausländische Agentin anmelden?«

Schließlich seien Mitarbeiter der Trump-Regierung wie General Mike Flynn für angebliche Verstöße gegen das FARA-Gesetz über ausländische Agententätigkeit eingesperrt worden. »Es gab sogar ein Amtsenthebungsverfahren deswegen«, so Carlson.

 

Zuerst veröffentlicht bei Freie Welt.

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