Erdingers Absacker: Notizen aus der deutschen Lügenklapse

Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

+++ Frau Agnieszka Brugger, verteidigungspolitische Sprecherin der Grünen: „Jede zusätzliche Unterstützung für die Ukraine ist gut, entscheidend sind aber nicht allein Geldbeträge – die Waffen müssen auch schnell ankommen und eingesetzt werden können. (…) Da darf es keine falsche Zurückhaltung geben„. Ein inexistenter Experte für Falschheiten aller Art kommentiert Frau Agnieszka Bruggers moralingeschwängerte Einlassung mit der Bemerkung, statt mit falscher Zurückhaltung hätten „wir“ es entweder mit einer falschen Frau Agnieszka Brugger, falschen Grünen oder einem falschen Wikipedia-Eintrag zu Frau Agnieszka Brugger zu tun. Dort sei nämlich zu lesen: „Brugger setzt sich für eine restriktive Rüstungsexportpolitik ein und fordert einen Stopp von Rüstungsexporten in Krisengebiete und an Diktaturen und Staaten, die Menschenrechte verletzen„. +++

Frau Agniezska Brugger, Grüne & Panzerfistin – Screenshot Facebook

+++ Herr Friedrich Merz, seines Zeichens sinistrer CDU-Vorsitzender bei WDR2: „Jemand, der Waffen liefert, der eskaliert nicht, der hilft, diesen Konflikt einzudämmen und genau das ist unsere gemeinsame Aufgabe.“ Ein inexistenter Experte für 12 Monate im allgemeinen und den März im besonderen: Herr Friedrich Merz hat Recht. Wer Benzin ins Feuer schüttet, der facht den Brand nicht an, sondern der hilft ihn einzudämmen. Außerdem: Sterben müssen wir alle. Besser, die anderen sterben vor uns, damit wir es noch mitbekommen und schön traurig sein können. +++

Friedrich Merz bei WDR2 – Screenshot Facebook

+++ In Mecklenburg – Vorpommern scheint es fiskalisch auszusehen wie bei Hempels unterm Sofa, wie eine Meldung der „Bild“-Zeitung nahelegt. Das zuständige Finanzamt soll zwei Steuererklärungen der „Nord-Stream-2-Gesellschaft“ verloren haben. Ein inexistenter Experte für Steuererklärungen & Fristsetzungen empfiehlt den Bundesbürgern, sich Steuererklärungen zu sparen, wenn keine Rückerstattung zu erwarten ist. Wenn der Fiskus meckert, solle der Steuerwillige treuherzig versichern, daß er die fehlende Erklärung längst abgegeben habe und den konstruktiven Verdacht äußern, daß sie „der Finanzamt“ – wer auch immer das im einzelnen persönlich sein könnte – wahrscheinlich verschlampt habe, was wirklich schade sei, weil er sich viel Mühe gegeben habe und auch dieses Mal wieder grundehrlich gewesen sei. Gleichzeitig solle der Bundesbürger aber auch Verständnis für die armen „die Menschen“ namens „Finanzamt“ zeigen und behaupten, man trage dem oder der Finanzamt nichts nach, weil einem schon klar sei, daß die Späne genau da fehlten, wo ohnehin keiner hobelt. +++

Manuela Schwesig – Screenshot Facebook

+++ Herr Moritz Gathmann (42) ist deutscher Journalist und Chefreporter des Magazins „Cicero“. Seine intellektuelle Brillanz stellte er dieser Tage vermittels eines Tweets aus. Gathmann: „Selbst WENN Deutschland durch verstärkte Waffenlieferungen an die Ukraine den 3. Weltkrieg auslösen würde (was nicht der Fall ist) – es wäre der erste Weltkrieg, bei dem unser Land auf der richtigen Seite stünde.“ Ein inexistenter Experte für Rabattmarken & Sonderangebote  erklärte daraufhin, so leicht wie Gathmann erkenne sonst niemand eine günstige Gelegenheit. +++

Moritz Gathmann bei Twitter – Screenshot Facebook

+++ Deutsche Ermittlungsbehörden durchstöbern offensichtlich WhatsApp-Profile auf der Suche nach dem Buchstaben „Z“ (Tsett), um den Inhabern solcher Profile Straftaten vorzuwerfen. Eine solche scheint geschehen zu sein in Paderborn am 6. April. Aus einem Behördenschreiben an eine/einen Beschuldigte(n): „Ihnen wird vorgeworfen, folgende Straftat(en) begangen zu haben: Belohnung und Billigung von Straftaten ( § 140 StGB). (…) Sie sollen im Profilbild bei WhatsApp unter der Nummer ******** eine russische Fahne mit dem „Z“-Symbol als offensichtliche Sympathiebekundung für den Angriffskrieg gegen die Ukraine abgebildet haben. Sie haben in diesem Äußerungsbogen die Möglichkeit sich zum Sachverhalt und Ihren Beweggründen zu äußern. (…)“ Ein inexistenter Experte für einleuchtende Beweggründe erklärte nun, an den solchen herrsche niemals Mangel. Wer eine russische Fahne in Verbindung mit einem „Tsett“ in seinem Profilbild poste, könne behaupten, es handle sich um einen politisch korrekten Hinweis darauf, daß auch Russen Veganer werden sollten und mehr Tsuchini essen sollen, und daß es sich außerdem um eine Erinnerung an das Tsarenreich handle, in welchem man damals schon gern russischen Tsupfkuchen mit der Kuchengabel tserkleinert habe. Keinesfalls wolle man einen Angriffskrieg verharmlosen, an dessen Betseichnung als solchem man bei näherem Studium der ukrainischen Kriegsgeschichte seit 2014 ohnehin Tsweifel habe. +++

+++ Ein unbekannter General-Querdenker mit beträchtlichem tseichnerischen Talent verlieh in einem Cartoon seinem Verdacht Ausdruck, die US-Regierung kontrolliere gar nicht mehr, was die Central Intelligence Agency (CIA) den lieben langen Tag so treibt, sondern die CIA kontrolliere umgekehrt, was die US-Regierung den lieben langen Tag so treibt, weil sie genügend Kompromat gegen die derzeitige US-Regierung in Händen hielte, um Joe „Brandon“ Biden und die Seinen nach der Pfeife derjenigen tantsen zu lassen, die tatsächlich die CIA kontrollieren. Ein inexistenter Experte für Verdachtstseichnungen aller Art erklärte, in Tseiten wie diesen müsse man einfach alles für möglich halten, auch das Unmögliche. +++

+++ Tsum Schluß dieses Absackers noch ein Tsitat von einem der klügsten Tseitgenossen in Deutschland. Michael Klonovsky: „Und wenn Sie schließlich eines Tages verarmt, kollektiviert, zensiert, überwacht und Ihrer individuellen Freiheit beraubt in einem ökosozialistischen Maßnahmenstaat leben, aber das Klima sich immer noch munter wandelt, werden Sie feststellen, daß das Ihr geringstes Problem ist.“ Ein inexistenter Experte für Tsukunftsaussichten aller Art erklärte, diesem Tsitat sei nichts mehr hintsutsufügen. Ihn selbst erfülle es mit Betrübnis, seit Jahren erst für seine Prognosen gehasst tsu werden, um hernach dafür gehasst tsu werden, daß sie tsuverlässig wahrgeworden seien. +++