Musk wird endgültig zu Bad Boy: Er macht Witze über Bill Gates!

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Elon Musk dürfte nun endgültig alle Sympathien verspielt haben. Nicht nur, dass er sich Twitter schnappen will und daraus einen Hort der Meinungsfreiheit machen will. Der Bad Boy hat das Sakrileg begangen und über Bill Gates Witze gemacht!

In einem „kaum zu unterbietendem Niveau“ soll Elon Musk am Wochenende gegen den Heiligsten unter den Heiligen – den Menschheitsfreund- und Retter Bill Gates – ausgeteilt haben. Auf Twitter veröffentlichte Musk einen Tweet, in dem er das Gendermainstreaming besoffene Schwangere-Mann-Emoji einem Bild von Gates gegenüberstellt. Den optischen Vergleich versah er mit einer – demnächst wohl mit einer kerkerbewehrten Strafe versehenen – erektionsbezogenen Bemerkung:

Unmittelbar unter dem Tweet postete Musk zudem ein Bild des düsteren Kunstwerks „Wächter der Zeit“ des österreichischen Bildhauers Manfred Kielnhofer und untertitelte es mit: „Das Shadowban-Konzil überprüft den Tweet …“ und machte damit deutlich, was er von den Meinungszensoren bei Twitter und Co. hält.

Dem „Beleidungs-Gate“ soll ein Hickhack der beiden vorausgegangen sein. Hierbei soll Gates von Musk auf seinen philanthropische Besessenheit angesprochen worden sein, die sich beim Microsoftgründer in manischer Weise bei der Bekämpfung des angeblich menschengemachten Klimawandels ebenso zeigt wie bei seinem Corona-Terror. Besonders stört sich Musk daran, dass Mr. Gates auf der einen Seite den Klimakämpfer gibt, auf der anderen Seite aber gegen Tesla am Aktienmarkt wettet.

Aktuell sorgt sich der Mainstream – neben der Empörung, dass Musk ungestraft Witze über Gates machen darf – darüber, dass der Tesla-Mann sich Twitter unter den Nagel reißt. Wie Medien berichten, steht Twitter dem Kaufangebot von Elon Musk mehr als offen gegenüber. Das „Wall Street Journal“ berichtete in der Nacht zum Montag, die Seiten verhandelten und könnten einen Deal noch in dieser Woche festzurren. Auch der Finanzdienst Bloomberg schrieb, dass Twitter offener für Musks Plan geworden sei, seit dieser vergangene Woche Finanzierungszusagen in Höhe von 46,5 Milliarden Dollar (rund 43 Mrd Euro) präsentierte.

Sollte Musk sich Twitter einverleiben und sein Versprechen einlösen, dann könnte das passieren, wovor die systemtreuen Neigungsmedien samt angeschlossenem Politikapparat offensichtlich am meisten Angst haben: Der reichste Mann der Welt begründete die Übernahme von Twitter damit, dass ihm in erster Linie an der Meinungsfreiheit sehr gelegen ist. Er kündigte an, dass er im Zweifel immer zugunsten der Meinungsfreiheit entscheiden würde, dass Löschungen von Beiträgen und Sperrungen von Nutzern die absolute Ausnahme sein müssten. (SB)