Will Lauterbach mit seiner Vertuschungsaktion einen Gerichtsprozess verhindern?

Karl Lauterbach (Bild: shutterstock.com/Juergen Nowak)
Karl Lauterbach (Bild: shutterstock.com/Juergen Nowak)

Mit allen Mitteln versucht Karl Lauterbach immer noch, Untersuchungen für sein Versagen zu unterbinden. Nachdem die Evaluierunsbeauftragten angekündigt haben, ihre Ergebnisse trotzdem zu veröffentlichen, wendet sich der Corona-Fürst an seine Genossin Bundestagspräsidentin Bas mit einem neuen Vorschlag. Fakt ist: Ausnahmslos alle, die bei diesem Corona-Verbrechen mitgemacht haben, müssen nach Veröffentlichung der Daten, die Lauterbach verhindern will, sich vor einem ordentlichen Gericht verantworten. 

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat offenbar in der Vergangenheit die Veröffentlichung von Daten verzögert und verhindert, die seinen Corona-Thesen widersprechen. Erst vor wenigen Tagen verdichteten sich Hinweise darauf, dass der SPD-Funktionär RKI Daten zur Impfpflicht zurückhielt, damit Maßnahmenkritiker sie bei der Abstimmung im Bundestag nicht verwenden können. Und nun wird auch noch deutlich, dass der Corona-Panikschürer Lauterbach die Evaluation der Corona-Maßnahmen durch ein Expertenteam ebenfalls verzögert hat. Hierbei geht es um Maßnahmen, die er selbst maßgeblich gefordert und vorangetrieben hat. Die Welt zitierte hierzu aus einem internen Emailschreiben, das Lauterbach dem Vorsitzenden des Expertengremiums zukommen hat lassen. Darin macht der SPD-Politiker deutlich, dass es für die Aufgabe der Maßnahmenevaluation „eine Verlängerung oder sogar eine neue Ausschreibung geben werde“.

Die Evaluation der Maßnahmen soll wohl nun gar nicht mehr oder jedenfalls wesentlich später erfolgen. Dazu wandte sich Lauterbach am Montag an seine Genossin, die Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, nachdem die Welt bei seiner Pressestelle bzgl. seines Intervention beim Ausschussvorsitzenden der angekündigten Evaluation nachfragte.

Lauterbach behauptet: Wegen Datenmangels keine Bewertung möglich

Lauterbach behauptet in seinem Schreiben an Bas, dass aufgrund eines Datenmangels aktuell „keine elaborierte Bewertung“ der Wirksamkeit von einzelnen Maßnahmen möglich sei. Haus-und-Hof-Virologe Drosten unterstützte Lauterbach bei einer Videokonferenz im März, als er davor warnte, die Maßnahmen jetzt einzeln zu evaluieren. Man habe zu wenig Daten, es sei zu früh für eine solche Arbeit, man könne in „Teufels Küche“ kommen, sagte er laut „Welt“ in einem etwa neunminütigen Vortrag.

Kubicki: Lauterbach behindert Überprüfung der Corona-Maßnahmen

Nach Informationen von Welt indes sind die Mitglieder des Sachverständigenausschusses geteilter Meinung, was die Möglichkeit einer solchen elaborierten Bewertung angeht. Nicht nur einzelne Sachverständige empfinden Lauterbachs Einmischung als Affront und wollen den Bericht wie geplant vorlegen. Auch FDP-Vize Wolfgang Kubicki meldeten sich kritisch zu Wort: „Wer so vorgeht, und die notwendige Aufklärung verschleppt und verzögert, ist an einer sachgerechten Corona-Politik offensichtlich nicht interessiert“, schrieb er am Montag auf Facebook.

„Falls ausgerechnet der Gesundheitsminister die Evaluation der Corona-Maßnahmen ausbremst, wäre das ein neuer Tiefpunkt“, sagte der gesundheitspolitischer Sprecher der Unionsfraktion, Tino Sorge (CDU) gegenüber der Welt. Es gebe keine stichhaltigen Gründe für eine Änderung des staatlichen Auftrags.

Der Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen, Friedrich Pürner, ehemaliger Leiter des Gesundheitsamtes Aichach und nach seiner Kritik an den Corona-Maßnahmen von Markus Söder strafversetzt, fragt auf Twitter, auf welchen Datengrundlagen die abartigen Maßnahmen fußten:

Offenbar fürchtet Lauterbach und Co. Ergebnisse, die belegen, welche Verbrechen begangen wurden, um eine abartige Corona-Politik durchzudrücken. Klar ist: Ausnahmslos alle – ob also Pharmabosse, Politiker, Journalisten, Verbände, Ärzte etc. – die bei diesem Corona-Verbrechen mitgemacht haben, müssen sich nach Veröffentlichung der Daten, die Lauterbach ganz offensichtlich nun mit allen Mitteln verhindern will, vor einem ordentlichen Gericht zu verantworten haben. (SB)